Börse Frankfurt Aussicht auf billiges schiebt die Märkte an

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Autobauer können zulegen

Deutsche Post im Aufwind

Spitzenreiter im Dax war bei Börsenschluss die Deutsche Post, deren Aktien 5,8 Prozent zulegen. Der Bonner Logistikkonzern blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurück. Der Konzernumsatz konnte im abgelaufenen Jahr um 5,1 Prozent auf insgesamt 55,5 Milliarden Euro (Vorjahr 52,8) gesteigert werden, was die Post auch dem Weihnachtsgeschäft und der Wachstumsregion Asien zu verdanken hat. Die Aktionäre sollen wie im letzten Jahr auch, eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie erhalten.

Für Gewinne sorgten auch die Werte der Autobauer. Daimler-Aktien verteuerten sich um 3,7 Prozent. Die Papiere von BMW legten 2,9 Prozent zu. Die Münchener konnte ihren Absatz ungeachtet der Branchenkrise in Europa weiter steigern. In den ersten zwei Monaten habe das Plus sechs Prozent betragen, sagte Vorstandschef Norbert Reithofer am Dienstag auf dem Genfer Autosalon.

Mit 250.000 verkauften Fahrzeugen sei der Konzern besser ins Jahr gestartet als je zuvor. 2013 peilen die Münchner ein weiteres Rekordjahr beim Absatz an. Reithofer sagte, BMW könne die Schwäche in Europa durch Wachstum in China oder den USA ausgleichen. Für den Heimatkontinent rechnet BMW mit einer noch längeren Durststrecke als bisher. Der Boden in Europa sei noch nicht erreicht. Die Schuldenkrise werde noch mindestens fünf Jahre andauern.

Trotz der Diskussionen um Boni-Begrenzungen bei Europas Geldhäusern stand am Abend auch die Deutsche Bank am oberen Ende des Dax mit einem Plus von 3,3 Prozent. Die Bayer-Aktie verteuert sich um 3,2 Prozent, nachdem JP Morgan das Kursziel des Papiers von 80 auf 85 angehoben und die Aktie mit „Overweight“ eingestuft hatte. Einziger Verlierer war am Abend die Aktie von Fresenius SE mit einem Minus von 0,6 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,12 Prozent am Vortag auf 1,15 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,05 Prozent auf 134,9 Punkte. Der Bund-Future büßte 0,20 Prozent auf 145,10 Punkte ein. Der Kurs des Euro gab nach und notierte zuletzt bei 1,3017 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3034 (Montag: 1,3007) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7672 (0,7688) Euro.

  • rtr
  • dpa
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Mehr zu: Börse Frankfurt - Dax nähert sich Rekordmarke

40 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Dax nähert sich Rekordmarke "

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  • nAbend b_c_s! Kurzform, schaue gerade eine Reportage über den Schin Bet: Ich habe die angesprochenen Positionen unverändert, ebenso Gold und Öl. Short im Dax werde ich noch aufstocken, wie gehabt ohne Hebel. Bis dato macht nur Raytheon Freude, aber ich habe mit dem Portfolio Zeit...
    Schönen Abend und bis bald!

  • Kucke manchmal nach den Börsenplätzen. Die Berliner wissen scheinbar mehr

  • Wo kommen diese Käufer auf einmal alle her?

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Ich verkaufe morgen mein Haus und beleihe anschießend die Brücke, unter der ich schlafe ;-)

    Naja, Schäfer Jim muß es ja wissen.
    Mal sehen, wieviele blöde Schafe noch übrig sind.

  • Jim Cramer hat gerade auf CNBC empfohlen in Aktien zu investieren. Der muss es ja wissen, deshalb beleihe ich jetzt unser Haus und steige ein.

  • Tatsächlich sind heute 7,9 Prozent der Deutschen im Besitz von Aktien; Aktienfonds eingerechnet 12,7 Prozent.

  • Zeit zum Einstieg!

  • Hallo, delta, bist Du eigentlich in Deinen Short- bzw. Vola-Positionen geblieben oder hast Du diese zwischenzeitlich liqudiert?

    Ich frage auch deshalb, weil ich heute (nach meinem Empfinden) zum letzten Male nachgelegt habe.

  • Von diesem Freudenfest wird ja wohl morgen die BILD berichten, oder?

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