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Börse Frankfurt Berichte über Flugzeugabsturz drücken den Dax

An der ostukrainischen Grenze ist russischen Medien zufolge ein Passagierflugzeug abgestürzt. Unklar ist, wie es zu dem Absturz gekommen ist. Anleger reagieren schockiert. Der Dax schließt mit deutlichen Verlusten.
Update: 17.07.2014 - 18:02 Uhr 11 Kommentare

Dax im Rückwärtsgang - SAP als Gegenpol

Frankfurt Die Ukraine-Krise war heute das dominierende Thema an der Börse in Frankfurt. Unterbrochen wurde die Nachrichtenlage lediglich von starken Konjunkturdaten aus den USA. Am Ende ging der Dax abgeschlagen mit einem Minus von 1,1 Prozent auf 9754 Punkten aus dem Handel. Die zweite deutsche Börsenliga musste ebenfalls Verluste hinnehmen. Der MDax schloss 0,2 Prozent schwächer auf 16.443 Punkte. Der TecDax beendete den Handel 0,8 Prozent tiefer auf 1259 Zähler.

Berichte über einen möglichen Absturz einer Passagiermaschine an der ostukrainischen Grenze sorgten am Ende in Frankfurt für panikhafte Verkäufe. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag soll ein Passagierflugzeug aus Malaysia abgestürzt sein. Der Vorfall habe sich nahe der russischen Grenze ereignet, zitierte die Agentur Luftfahrt-Kreise. Wie es zu dem Absturz gekommen ist, konnte bisher nicht geklärt werden. Das ukrainische Innenministerium sprach von einem Abschuss.

Bereits zu Handelsanfang machte die Krise in der Ukraine dem Dax das Leben schwer. Schärfere Sanktionen seitens der USA und der EU gegen Russland verleitete viele Anleger zu Gewinnmitnahmen. Von den Sanktionen betroffen sind unter anderem die Gazprombank und der Energiekonzern Rosneft. „Für die russische Wirtschaft sind die neuen Sanktionen des Westens in jedem Fall negativ“, sagte Markus Huber vom Brokerhaus Peregrine & Black. Nun bleibe abzuwarten, wie sehr auch europäische Unternehmen betroffen seien, die in Russland Geschäfte machten.

Obama verhängt Sanktionen gegen russische Unternehmen

Russlands Präsident warnte angesichts der Sanktionen vor Gegenmaßnahmen. „Sanktionen haben einen Bumerang-Effekt und führen die amerikanisch-russischen Beziehungen zweifellos in eine Sackgasse“, sagte Präsident Wladimir Putin am Mittwoch bei einem Besuch in Brasilien.

Später verschärften Meldungen über den Abschuss eines ukrainischen Kampfjets durch das russische Militär die Verkäufe. Einem Sprecher des ukrainischen Militärs zufolge wurde das Düsenflugzeug am Mittwochabend von einer Rakete getroffen. Der Pilot habe mit Hilfe des Schleudersitzes überlebt.

Unterbrochen wurde der Reigen negativer Nachrichten nur durch starke Zahlen aus den USA. Ein überraschend starker Philadelphia-Fed-Index ließ die Anleger kurzzeitig an die Finanzmärkte zurückkehren. Der Index stieg entgegen der Erwartungen um 6,1 auf 23,9 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit über drei Jahren. Experten hatten mit einem Rückgang auf 15,3 Punkten gerechnet. Damit schließt sich der Philadelphia-Index einer Reihe von positiven US-Daten an. Eine Stunde vor Börsenbeginn in New York hatten bereits die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf einen anziehenden Trend verwiesen.

Im Hinblick auf die Zinspolitik der Federal Reserve kommen dem Philadelphia-Index und den Arbeitsmarktdaten eine besondere Bedeutung zu. Denn sollte sich die US-Konjunktur und der Arbeitsmarkt weiterhin so stark erholen können, wäre eine zeitnahe Straffung der Geldpolitik möglich.

Finance Briefing
Starke Zahlen treiben SAP an Dax-Spitze
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11 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Berichte über Flugzeugabsturz drücken den Dax"

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  • Hallo farmer

    habe wieder einen gefunden

  • Das ist allerdings mutig.

    ABX, GG oder NEM long wären auch noch im Angebot.

  • Da hat der positive Effekt des China-Wachstums von gestern aber nicht lange gehalten.

    Bei aller Euphorie und Glückspillen, die hier täglich verteilt werden - die Aktienmärkte sind reif für eine Korrektur. Nicht mehr, nicht weniger.

    Nur eine Frage, wie lange diese noch hinausgezögert werden kann. Da jetzt vermehrt private Anleger den Weg an die Börse finden, dürfte es nicht mehr allzu lange dauern.

    Das ändert nichts daran, dass Aktien langfristig ins Depot gehören.

  • "Bisher waren es nur Planspiele, doch jetzt wird es ernst. Als erstes Euro-Land hat Spanien eine landesweite Sparersteuer eingeführt. Rückwirkend zum 1. Januar 2014 werden alle Bankeinlagen in der viertgrößten Ökonomie des Kontinents einer Abgabe unterworfen. Die Steuer in Höhe von 0,03 Prozent auf alle Guthaben wurde von der Regierung in Madrid fast unbemerkt im WM-Trubel Anfang Juli beschlossen."

    Es wird über Pläne des IWF gemunkelt, dass etwas ähnliches für den Resteuropas eingeführt wird.

    Wie realistisch ist das? Oder wieder mal nur "German Angst"?

  • "Was hältst du im Moment vom Fischer seiner "big Cash" Strategie?

    Die ist völliger Blödsinn,wenn es dauerhaft in Folge steigt kommen die immer aus ihren Löchern!

  • "Delta ist da aber glaubwürdig und kompetent"

    good luck brauchen Sie dann aber wirklich,denn das farmer.sammler ihn lobt hat wirklich keine Bedeutung

  • "Vielen Dank für die Ergänzung gestern Abend"

    Schade,habe ich nicht gelesen,abends bin ich nicht mehr online.

  • Nachtrag zu gestern:
    ja, regelmäßig wachsende Industrieaktien finden Sie nach meiner Einschätzung im Tech Bereich.
    Es gibt aber auch hier echte Industrieklassiker wie Danaher, itw oder ggf. GE.
    die Gesundhaitstechnik nehme ich bei,mir eher in Richtung Pharma.
    anyway....
    machen Sie sich Blöcke und Pakete an die sie auch glauben. Dann halten Sie durststrecken besser durch. Und die kommen, seien sie sich sicher.
    bei,etf s kenne ich mich nicht aus. Delta ist da aber glaubwürdig und kompetent.
    good luck

  • Guten Morgen Delta,

    meine Frage, die sich auch an die anderen richtet:

    Was hältst du im Moment vom Fischer seiner "big Cash" Strategie?

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