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Börse Frankfurt Dax erklimmt neues Jahreshoch

Der Dax auf dem Vormarsch: Nachdem die Notenbanken ihre Bemühungen bekräftigt haben, die Konjunktur am Laufen zu halten, sind die Anleger vorerst beruhigt und decken sich mit Aktien ein. Besonders gefragt war ein Versicherer.
Update: 27.01.2011 - 15:41 Uhr Kommentieren
Am Vormittag erklomm der Dax ein neues Jahreshoch Quelle: Reuters

Am Vormittag erklomm der Dax ein neues Jahreshoch

(Foto: Reuters)

Frankfurt Mit ihrer lockeren Geldpolitik hat die Fed dem Dax am Donnerstag zu einem neuem Jahreshoch verholfen. Der Leitindex schloss 0,4 Prozent höher bei 7155 Punkten - zeitweilig hatte er mit 7180,15 Zählern den höchsten Stand seit Mai 2008 erreicht. Der EuroStoxx50 gewann 0,7 Prozent. Die US-Zentralbanker um Fed-Gouverneur Ben Bernanke hatten am Mittwoch erklärt, der US-Wirtschaft mit den im Herbst begonnenen Staatsanleihenkäufe weiter unter die Arme zu greifen.

„Das beruhigt die Anleger“, sagte ein Händler. Sorgenkind bleibt vor allem der US-Arbeitsmarkt, wie auch die gestiegene Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe am Donnerstag zeigte. „Um den Arbeitsmarkt stabil zu halten, müsste historisch betrachtet die Zahl der Erstanträge auf 300000 oder weniger fallen“, sagte HSBC-Volkswirt Thomas Amend. Davon sei man aber noch ein gutes Stück entfernt. In der vergangenen Woche lag die Zahl der Erstanträge bei 454 000. Die US-Börsen notierten zu Handelsschluss in Europa nahezu unverändert.

 Auftrieb erhielt der Dax auch von Aussagen des EZB-Direktoriumsmitglieds Lorenzo Bini Smaghi, der mögliche Aktionen der EZB, die den Spardruck von den Regierungen nähmen, als kontraproduktiv bezeichnete. Ein Händler sagte dazu, es sei ein positives Zeichen, dass an der Lösung der Euro-Schuldenkrise weiter gearbeitet werde.

Am deutschen Aktienmarkt ließen die Papiere der Allianz die Konkurrenz hinter sich. Die Aktien des Versicherers kletterten im Dax um bis zu 4,6 Prozent auf 101,60 Euro und waren damit so teuer wie seit den Turbulenzen kurz nach der Lehman-Pleite im Herbst 2008 nicht mehr. Börsianer machten charttechnische Gründe für die aktuelle Hausse verantwortlich. Nach mehreren vergeblichen Versuchen in den vergangenen Tagen übersprangen die Titel die psychologisch wichtige Marke von 100 Euro. Dies löste zusätzliche Käufe aus.

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