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Börse Frankfurt Dax fast zwei Prozent im Plus

Nach einem ruhigen Start in den Feiertag haben die Anleger doch noch ihre Lust auf Kaufen wiedergefunden. Der deutsche Leitindex schließt mit kräftigen Gewinnen. Grund ist die starke Nachfrage nach Stahlwerten.
Update: 14.05.2015 - 17:44 Uhr Kommentieren

Dax legt im Feiertagshandel zu

Frankfurt Der heutige Feiertag machte den Börsianern heute doch noch Lust auf Kaufen. Angeführt von kräftigen Gewinnen bei Thyssen-Krupp schaffte der Dax nach einem ruhigen Start in den Donnerstag die Wende ins Plus. Der Index ging rund 1,8 Prozent höher aus dem Handel auf 11.559 Zählern.

Anleger griffen vor allem bei europäischen Stahlwerten zu. Grund waren Spekulationen über mögliche Strafzölle der EU auf Importe kaltgerollten Stahls von Russland und China. Händlern zufolge war ein entsprechender Bericht des Rohstoff-Informationsdienstes „Platts” der Auslöser.

Thyssen-Krupp setzten sich mit einem Plus von bis zu 2,9 Prozent an die Spitze der Dax-Gewinner. Im Nebenwerteindex MDax gingen die von einer Herunterstufung belasteten Titel von Salzgitter auf rasante Aufholjagd: Sie
stiegen um bis zu 8,5 Prozent auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 36,42 Euro. Kloeckner & Co kletterten um 6,7 Prozent.

Auf die Stimmung bei den Anlegern dürfte nicht zuletzt der wieder erstarkende Euro drücken. Am Morgen sprang die europäische Gemeinschaftswährung über die Marke von 1,14 US-Dollar - der höchste Stand seit beinahe drei Monaten.

Am deutschen Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,52 Prozent am Vortag auf 0,60 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,29 Prozent auf 138,01 Punkte. Der Bund-Future rückte um 0,41 Prozent auf 152,73 Punkte vor.

Auf der Verliererseite standen BMW mit einem Minus von bis zu 2,7 Prozent und Deutsche Börse mit einem Abschlag von rund vier Prozent - beide Titel wurden jedoch ex Dividende gehandelt.

Aus Deutschland und Europa kamen keine Konjunkturdaten. Dafür aber aus den USA wurden die US-Erzeugerpreise veröffentlicht. Diese sind überraschend gefallen. In der Kernrate zum Vormonat fielen die Erzeugerpreise um 0,2 Prozent. Analysten hatten einen Anstieg von0,1 Prozent erwartet.

Der Handelsblatt Expertencall
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