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Börse Frankfurt Dax legt wieder zu

Ein Auf und Ab beim Euro-Wechselkurs hat den Aktienmarkt in Schach gehalten. Dennoch ging das deutsche Börsenbarometer mit Plus aus dem Handel. Auch die Hoffnung auf niedrigere Firmensteuern in den USA stimmte freudig.
Update: 31.08.2017 - 17:49 Uhr 3 Kommentare

Der Euro regiert den Dax – reine Psychologie oder wahrer Indikator?

FrankfurtDas Deutsche Börsenbarometer Dax profitierte letztendlich von dem Auf und Ab beim Euro und ging mit Plus von 0,4 Prozent mit 12.055 Punkte aus dem Handel. In der Spitze, als der Euro auf dem tiefsten Stand des Tages lag, notierte die Frankfurter Benchmark bei 11.114 Zählern

Ein hoher Euro-Kurs macht Waren von Firmen aus dem Währungsraum auf dem Weltmarkt teurer und verschlechtert dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit. Insidern zufolge bereitet die Aufwertung der Europäischen Zentralbank (EZB) immer größere Kopfschmerzen. Sie könnte deshalb ihre Anleihenkäufe womöglich langsamer herunterfahren, sagten drei mit der Diskussion vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Vor allem Währungshüter aus den wirtschaftlich schwächeren Ländern der Gemeinschaft fürchten, dass ein zu starker Euro das Wachstum und die Inflationsentwicklung bremst.

Der Euro fiel zunächst nach der Meldung um 0,5 Prozent auf 1,1824 Dollar, erholte sich aber wieder und notierte gegen 17.30 Uhr bei 1,1876. Ein überraschend starker Anstieg der europäischen Teuerung hatte ihn zuvor noch bis auf 1,1905 Dollar getrieben. „Die Kursreaktion des Euro zeigt, wie empfänglich der Markt für solche Nachrichten ist“, sagte Helaba-Analystin Viola Julien. Beim Notenbanker-Gipfel in Jackson Hole hätten Anleger vergeblich auf geldpolitische Signale des EZB-Chefs Mario Draghi gewartet. „Bei der nächsten Ratssitzung am 7. September muss Draghi aber liefern.“ Der Euro hat seit dem Jahresstart etwa 13 Prozent zugelegt. Am Dienstag hatte er mit 1,2069 Dollar den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren markiert.

Auch die Hoffnung auf niedrigere Firmensteuern in den USA stimmte Investoren freudig. „Zur Abwechslung konnte Trump mit seiner Rede über die geplante Steuerreform mal für positive Impulse an den Märkten sorgen“, sagte Milan Cutkovic, Marktanalyst vom Handelshaus AxiTrader. Zwar fehle es an Details, aber es stimme positiv, dass der Plan einer Absenkung der Unternehmenssteuern auf 15 Prozent nicht verworfen wird. Noch am Vortag hatte US-Präsident Donald Trump mit einem erneuten verbalen Hieb in Richtung Nordkorea an der Börse für lange Gesichter gesorgt. Wegen der Spannungen steuert der Dax auf den dritten Monatsverlust in Folge zu. Das ist die längste Serie seit eineinhalb Jahren.

Sollten die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten am Freitag so gut ausfallen wie die privaten ADP-Daten, könnten die Aktienmärkte zum Wochenschluss noch einmal richtig Gas geben, meinte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Auch die US-Börsen lagen am Donnerstag vorbörslich im Plus. Die US-Konsumausgaben im Juli fielen etwas niedriger aus als erwartet.

Ein pessimistischer Ausblick brockte Carrefour den größten Kurssturz seit 1997 ein. Die Aktien des weltweit zweitgrößten Einzelhändlers stürzten um mehr als 13 Prozent ab und waren mit 16,91 Euro so billig wie zuletzt vor fünf Jahren. Das Unternehmen warnte, dass der operative Gewinn 2017 wohl um zwölf Prozent zurückgehen wird. Darüber hinaus schraubte es sein Umsatzziel zurück.

Am deutschen Aktienmarkt standen einige Unternehmen mit ihren Geschäftsberichten im Mittelpunkt. Eine Kaufempfehlung der Citigroup half Aktien des Baustoffkonzerns HeidelbergCement an die zweite Stelle an Dax-Spitze. Die Papiere legten 2,4 Prozent zu. Nur die Lufthansa war mit 3,4 Prozent besser.

Im MDax gewannen Fielmann-Titel 1,1 Prozent. Die Optikerkette konnte dank der Eröffnung neuer Filialen im zweiten Quartal den Umsatz steigern, wogegen die Gewinne stagnierten. Analysten hatten mit einer solchen Entwicklung gerechnet.

Die Aktien von Steinhoff legten um 2,3 Prozent zu. Der deutsch-südafrikanische Möbelkonzern hatte in den ersten neun Monaten des Jahres vor allem dank Übernahmen seinen Umsatz um fast die Hälfte gesteigert.

In unterschiedliche Richtungen ging es für die Aktien des Elektronikhändlers Ceconomy und des Lebensmittelhändlers Metro - beide Unternehmen sind aus der Aufspaltung des Handelskonzerns Metro hervorgegangen, dessen Namen der Lebensmittelhändler fortführt.

Ceconomy konnte im dritten Geschäftsquartal dank eines guten Onlinegeschäfts den Umsatz steigern und den operativen Verlust eindämmen. Die Aktie gewann 2,3 Prozent.

Beim Pharmakonzern Stada fiel das Kursminus mit 0,7 Prozent letztlich noch gering aus, obwohl die Titel nach der gestrigen Hauptversammlung exklusive der ausgezahlten Dividende von 0,7 Euro je Aktie gehandelt wurden. Zudem macht Finanzinvestor Paul Singer, der knapp elf Prozent an Stada hält, Druck auf die neuen Eigner. Sein Hegdefonds Elliott werde den von den Investoren Bain Capital und Cinven angestrebten Beherrschungsvertrag nur gegen eine Mindestabfindung von 74,40 Euro je Aktie unterstützen, hieß es. Dies wäre ein Aufschlag von mehr als acht Euro je Aktie auf den ursprünglichen Angebotspreis.

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  • rtr
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3 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Dax legt wieder zu"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Was lese ich, Trump macht freudig, Herr Maidan ein düsseldorfer Fenstersprung ist angesagt

  • BÖRSE FRANKFURT
    Dax legt wieder zu


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    ZOCKER UNTER SICH !!!

    EIN GELDSPIELER SPRICHT NIE ÜBER DIE GESAMTE SUMME ALLER SEINEN VERLORENEN SPIELGELDES !!!

    EIN GELDSPIELER SPRICHT NUR DANN ÜBER " EINMALIGE GEWINNSUMMEN " !!!

    SO AUCH BEIM DAX !!!

    DAX-MÜLL FÄLLT UND STEIGT UND DAX-BLASE IST NUR BEI 12000 PUNKTE !!!

    KAUFT KEINE AKTIEN , KAUFT GOLDBARREN UND VERSTECKT ES ZUHAUSE !!!

    Dann keine Zinsen aber GARANTIE !!! WAHRE EINZIGARTIGE GARANTIE !!!

    EURO-WÄHRUNG IST SPIELGELD !!!


  • BÖRSE FRANKFURT
    Dax-Anleger in Kauflaune
    Datum:
    31.08.2017 08:11 UhrUpdate: 31.08.2017, 11:14 Uhr
    Positive Nachrichten aus China und den USA beflügeln die Kauflaune deutscher Anleger am Donnerstag.

    ......................................................

    MEIN NACHBAR HAT LOHNERHÖHUNGEN BEKOMMEN ... JETZT GEHT MEINE FRAU EINKAUFEN UM DIE LOHNERHÖHUNGSBETRAG MEINES NACHBARN AUSZUGEBEN ???

    ===>>> SO RECHNET DIE EUROPÄISCHE UNION UND DIE EZB !!!

    WOHLSTAND FÜR 500 MILLIONEN EUROPÄER FÜR IMMER ADE !!!

    KAUFT GOLDBARREN UND NICHT AKTIEN !!!