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Börse Frankfurt Dax markiert erneut einen Schlussrekord

Es ist das fünfte Mal in sechs Tagen, dass der deutsche deutsche Leitindex so hoch wie nie zuvor aus dem Handel geht. Vorher markiert er gleich noch eine Rekordmarke: das neue Allzeithoch von 12.783 Punkten.
Update: 09.05.2017 - 18:24 Uhr 1 Kommentar

Dax stellt neuen Rekord auf

Frankfurt Der Dax hat am Dienstag weitere Bestmarken erreicht. Beim Stand von 12.783 Punkten gelangte der deutsche Leitindex an sein Tageshoch – und markierte damit gleichzeitig ein neues Allzeithoch. Zum Handelsende notierte er dann bei 12.749 Zählern und damit 0,4 Prozent höher als am Vortag. Es war der fünfte Schlusskurs-Rekord in sechs Tagen.

Der jüngste Kursaufschwung, der vor gut zwei Wochen nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl begonnen hatte, setzte sich somit fort. „Die schwindende politische Unsicherheit macht die Börsen in Europa für weltweites Kapital wieder attraktiv. Und auch der Dax steht dabei auf der Einkaufsliste der Investoren“, sagte Analyst Jochen Stanzl.

Der MDax der mittelgroßen Werte rückte um 0,3 Prozent auf 25.188 Zähler vor, während das Technologiewerte-Barometer TecDax seinen Vortagesgewinn mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 2.148 Punkte ausbaute.

Das wurde 2016 aus 100.000 Euro
Platz 27: Aktien Nigeria
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Euro-Investoren, die im vergangenen Jahr an der kleinen nigerianischen Börse investierten, machten ein sehr schlechtes Geschäft. Das lag gar nicht mal an den Aktien selbst, der Leitindex Nigeria All Share verlor zwar „nur“ sieben Prozent. Das lag vor allem daran, dass der bevölkerungsreichste afrikanische Staat stark von den Öleinnahmen ist. Doch am 20. Juni gab die Zentralbank die Anbindung der heimischen Währung Naira an den Dollar auf. Die darauf folgende deutliche Abwertung der Währung Naira zu vielen Währungen macht die Aktien aber zum weltweit größten Verlustbringer. Wer Anfang des Jahres theoretisch 100.000 Euro an der Börse in Nigeria investierte, hat jetzt nur noch 61.390 Euro auf dem Konto. Privatanleger können jedoch kaum in Nigeria direkt investieren, es gibt auch keine Zertifikate oder börsengehandelte Indexfonds auf den Nigeria All Share.

Schlussstand: 30.12.2016, Angaben ohne Transaktionskosten

(Foto: Imago)
Platz 26: Ghana
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Auch gezielte Investitionen an der Börse in Ghana sind für hiesige Privatanleger kaum möglich. Das ist auch gut so. Denn der Aktienindex der ebenfalls sehr kleinen Börse in Ghana, entwickelte sich sehr schlecht. Die agrarisch strukturierte  Wirtschaft des als Musterdemokratie auf dem Kontinent geltenden Landes,  schrumpft. Das Land ist stark vom Export von Rohstoffen wie Gold, Öl, Kakao und Edelhölzern abhängig. Dabei steigen zwar im vergangenen Jahr viele Rohstoffpreise, doch der Kakaopreis brach um fast ein Drittel ein. Von 100.000 in Ghana investierten Euro blieben bis Jahresende nur 77.840 Euro übrig.

Schlussstand: 30.12.2016, Angaben ohne Transaktionskosten

 

(Foto: Imago)
Platz 25: Aktien Ägypten
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Noch dramatischer als in Nigeria schlägt in Ägypten die Währungsentwicklung zu Buche. Dort gab die Zentralbank im November den Wechselkurs des ägyptischen Pfunds frei, das daraufhin abstürzte. Das bescherte Anlegern, die im Januar 100.000 Euro in den Leitindex EGX 30 investierten einen Verlust von 20.430 Euro, so dass nur noch 79570 Euro übrig bleiben. Das fast Tragische dabei: Die Abwertung beflügelten den Aktienmarkt. Der EGX 30 selbst gehört in Lokalwährungen gerechnet mit einem Plus von mehr als 70 Prozent zu den weltweit besten Börsen und stieg auf ein Rekordhoch nach dem anderen.

Schlussstand: 30.12.2016, Angaben ohne Transaktionskosten

(Foto: Imago)
Platz 24: Aktien China
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Der Entwicklung der chinesischen Wirtschaft verunsichert Anleger weltweit seit anderthalb Jahren. Das spiegelt sich auch der Börse wider. Der Leitindex CSI 300, der die 300 größten Aktien Festlandchinas erfasst, verlor über elf Prozent. Da gleichzeitig der Yuan zum Euro weiter abwertete, bleiben Anlegern die 100.000 Euro in den Index investiert haben, nur 85.450 Euro übrig.

Schlussstand: 30.12.2016, Angaben ohne Transaktionskosten

(Foto: Imago)
Platz 23: Britisches Pfund
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Das knappe Votum der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union schockte am 24. Juni Europa die ganze westliche Welt. Der britische Aktienmarkt erholte sich – wie auch andere europäische Börsen – von dem Schock zwar recht schnell. Auf Jahressicht hat der Leitindex Footsie deshalb in Pfund gerechnet über 14 Prozent zugelegt und stieg Ende Dezember sogar auf ein Allzeithoch. Doch das britische Pfund selbst steht weiter unter massivem Druck. Zum Euro hat es in diesem Jahr gut 13 Prozent verloren und damit so viel wie keine andere Hauptwährung. Aus 100.000 in Pfund investierten Euro wurden so nur noch 86.980 Euro.

Schlussstand: 30.12.2016, Angaben ohne Transaktionskosten

(Foto: Imago)
Platz 22: Mexikanischer Peso
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Dem mexikanischen Peso – dem zweitgrößten Verlierer der Hauptwährungen zum Euro – machte der Wahlsieg von Donald Trump zum US-Präsidenten zu schaffen. Kein Wunder, die USA sind Mexikos wichtigster Handelspartner, doch Trump will den Handel massiv besteuern und die Grenzen zu Mexiko dichter machen- auch wenn zuletzt vom dem im Wahlkampf propagierten Mauerbau nichts mehr zu hören war. Wer zu Jahresbeginn 100.000 Euro in mexikanischen Peso anlegt, verfügte Ende des Jahres jetzt nur noch über 89.510 Euro. Mexikos Leitindex IPC legte aber um zumindest rund sechs Prozent zu.

Schlussstand: 30.12.2016, Angaben ohne Transaktionskosten

(Foto: Imago)
Platz 21: Sparbuch
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Seit Jahren lässt sich mit dem Sparbuch nichts mehr verdienen. So war es auch 2016. Wer Anfang des Jahres 100.000 Euro anlegt hat einen Gewinn von gerade mal 50 Euro – entsprechend von 0,05 Prozent gemacht. Immerhin verloren Anleger aber zumindest nominal – also ohne Berücksichtigung der Inflation – auch nichts.

Schlussstand: 30.12.2016, Angaben ohne Transaktionskosten

(Foto: Imago)

Vor allem beim Energieversorger Eon griffen die Anleger zu. Und das, obwohl der Konzern nach den Milliardenverlusten im vergangenen Jahr mit weiteren Rückschlägen zu kämpfen hat. Im ersten Quartal sei der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um etwa ein Drittel auf rund eine Milliarde Euro geschrumpft, hatte das Unternehmen am Dienstag mitgeteilt. Die Aktie legte trotzdem um gut vier Prozent zu und setzte sich damit an die Spitze der Dax-Gewinner.

Zunächst waren auch Commerzbank-Aktien gefragt: Ihr Kurs stieg am Dienstag um bis zu 2,5 Prozent, dann aber verloren die Aktien des deutschen Geldhauses wieder an Schwung und gingen sogar mit einem leichten Minus aus dem Handel. Das Geldhaus, das mitten in einem Konzernumbau steckt, verdiente von Januar bis März nach Anteilen Dritter mit 217 Millionen Euro 28 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Größter Verlierer im Dax waren Munich Re mit einem Kursminus von 1,6 Prozent. Der weltgrößte Rückversicherer verdiente mehr als im ersten Quartal 2016, allerdings lag das Ergebnis unter den Erwartungen von Analysten.

Zu den Verlierern im MDax zählte Fraport. Der Flughafenbetreiber musste zum Jahresauftakt wegen Ausgaben für den Personalumbau einen Gewinnrückgang hinnehmen und setzte sich an die Spitze der Verlierer im Index der mittelgroßen Unternehmen. . Aber auch Schaeffler musste Federn lassen und ging 1,8 Prozent schwächer als am Vortag aus dem Frankfurter Handel.

Mit Verkäufen haben die Anleger auch auf den Zwischenbericht von Symrise reagiert. Die Aktien des Duft- und Aromenherstellers verloren zunächst stark, erholten sich im Lauf des Tages aber wieder. Die Zahlen zeigten ein gemischtes Bild, erklärte DZ-Bank-Analyst Thomas Maul in einer Kurzstudie. Zwar sei die Entwicklung im Segment Flavor & Nutrition positiv. „Die schwache Performance des Segments Scent & Care dürfte dagegen zunehmend Fragen aufwerfen.“ Die Experten von Kepler Cheuvreux halten die Erwartungen der Anleger für das Gesamtjahr für zu hoch. „Die Aktie ist schlicht und einfach überbewertet“, schrieben die Analysten, die ihre Verkaufsempfehlung bekräftigten. Symrise-Aktien haben seit Jahresbeginn rund zehn Prozent gewonnen – etwas weniger als der MDax.

Auf Konjunkturseite überraschte Anleger die deutliche Steigerung der Exporte im März. Sie summierten sich auf einen Höchstwert von 118,2 Milliarden Euro, was einem Plus von fast elf Prozent im Vergleich zum März 2016 entspricht.

An der Wall Street schloss der Dow Jones die Sitzung fast unverändert mit 21.012 Punkten. Auch der Nasdaq und der S&P500 bewegten sich kaum. In Tokio gab der Nikkei-Index am Dienstag um 0,1 Prozent auf 19.885 Zähler nach. Der chinesische Shanghai Composite fiel um 0,2 Prozent auf 3.074 Punkte.

Finance Briefing
  • rtr
  • dpa
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1 Kommentar zu "Börse Frankfurt : Dax markiert erneut einen Schlussrekord"

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  • .............und was habe ich vor Kurzem noch gesagt?......und jetzt sehen wir die Bescherung......und läuft und läuft......und läuft.....
    .....ja und nun?.......er läuft einfach.....und die "hohen Priester der Materie".....stehen da.......und sind.....und sind.....sprachlos....haben die Pfeife aus´m Mund genommen......stehen am Spielfeldrand und staunen.....was auf dem Börsen-Sport-Platz geschieht......ein Börsen-tor nach dem Andern wird geschossen......die Füße sind still....die Hände wund vor lauter Klatschen.....
    ........haben dicke Augenränder unter den Klüsen.....und würden am liebsten auch noch nachts auf der Tribüne sitzen......um weitere Ergebnisse zu schauen........
    also alle Vorhersagen ad ab surdum?......scheint so.....hier läuft der Laden.....und woanders auch.......und der neue Mann.....bei unsern Nachbarn......stramme 39 Jahre alt.......gibt zukünftig allen Sportlern auf´m Platz sportiven Unterricht......also alles Butter?......vorläufig noch Margarine.....aber man werkelt an dem Übergang......zu guter Butter.......
    ......und wie man hört......sollen nun die Mießmacher und Warner......die Aufgabe bekommen......den Rasen wieder herzurichten......damit die Spiele weiter gehen können.....na denn......sehen wir goldenen Zeiten entgegen......
    .....

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