Börse Frankfurt Dax rettet sich ins Plus

Mit einem Schlussspurt wuchtet sich der Dax auf einen neuen Schlussrekord. Danach hatte es während des gesamten Handelstag jedoch nicht ausgesehen. Die Griechenland-Verhandlungen ließen viele Anleger in Deckung gehen.
Update: 04.02.2015 - 17:50 Uhr 77 Kommentare

Dax schafft Dreh im letzten Moment

FrankfurtWie wird es mit Griechenland weitergehen? Auf diese Frage wird es wahrscheinlich auch in den nächsten Tagen keine Antwort geben. Bisher versucht das krisengeplagte Land die Rückzahlungen der Kredite neu auszuhandeln. Die Erfolge halten sich bisher aber noch in Grenzen.

An der Börse agierten die Marktteilnehmer heute daher vorsichtiger als in den Tagen zuvor. Vor dem Hintergrund der zähen Verhandlungen zwischen Griechenland und den internationalen Geldgebern, erscheint einigen Anlegern nun der jüngste Aufwärtstrend des Leitindex übertrieben. Dennoch gelang dem Dax der dritte Schlussrekord in Folge. Am Ende ging der Leitindex mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 10.911 Punkten aus dem Handel.

Davor jedoch machte sich ein deutlicher Stimmungsdämpfer bemerkbar. Die Verhandlungen rund um die Schuldenrückzahlungen Griechenlands dämpft bei vielen Anlegern derzeit den Risikoappetit. Einzig die EZB-Geldschwemme hält die Investoren an den Börsen.

Der Dax war nach der Ankündigung der EZB Wertpapierkäufe in Billionenhöhe zu tätigen um 5,7 Prozent auf ein neues Rekordhoch von 10.985 Punkte gestiegen. Seit Jahresbeginn kommt er auf ein Plus von rund elf Prozent. „Vor allem, wenn man bedenkt, dass es keine Garantie dafür gibt, dass die geplanten Wertpapier-Käufe der EZB die Euro-Zone tatsächlich wieder auf Kurs bringen“, sagt Markus Huber vom Brokerhaus Peregrine & Black.

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Das vom griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis skizzierte Umschuldungsmodell stößt bei Vertretern der Euro-Zone auf Vorbehalte. Die neue griechische Regierung sucht daher mit immer neuen Vorschlägen einen Ausweg aus der Schuldenmisere. Nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ schwebt ihr vor, Darlehen in Beteiligungen an griechischen Banken zu tauschen.

Den Deutschen versprach Varoufakis vor seinem Besuch bei seinem Kollegen Wolfgang Schäuble am Donnerstag in Berlin ein Ende der Schuldenpolitik. „Griechenland wird – abzüglich der Zinsausgaben – nie wieder ein Haushaltsdefizit vorlegen. Nie, nie, nie!“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“. Regierungschef Alexis Tsipras machte auf der Suche nach Verbündeten Station in Brüssel und wurde dann in Paris erwartet.

Mittlerweile hat die neue griechische Regierung auch Gespräche mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) aufgenommen. Das sagte Yanis Varoufakis der italienischen Zeitung „La Repubblica“ vom Mittwoch. Es geht darum, aktuelle griechische Anleihen in Besitz des Fonds in solche zu tauschen, deren Rückzahlung an Wachstumsmarken gekoppelt sind. Varoufakis sagte der Zeitung darüber hinaus, er sei zuversichtlich, dass das Schuldenproblem seines Landes gelöst werde und habe eine positive Reaktion dazu bei seine Gesprächen mit Investoren in London am Montag erhalten.

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77 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Dax rettet sich ins Plus"

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  • Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Ihnen natürlich auch einen schönen Abend.
    P.S.:
    Der Namens-Troll - so wie ich das einschätze - gehört ja nicht zu Dümmsten. Schade, dass die HB-Redaktion nicht vorher eingegriffen hat. Dies hätte verhindert, dass er sich so hochschauckelt.

  • Wer schreibt Dir den Schmierfink.

  • Lieber Troll, Sie finden es vielleicht lustig, aber ausser Ihnen keiner. Unterlassen Sie die Nutzung meines Namens bitte. Ich möchte mich hier zu Themen austauschen und das möglichst ungestört. Wenn Sie Kritik an meinen Kommentaren haben, dann bitte, aber unterlassen Sie die Namensnutzung. Vielleicht haben Sie ja noch eine Fünkchen soziale Kompetenz und Anstand in Ihnen.

  • Vielen Dank, Herr Sharan. Ich habe mich ebenfalls an das Handelsblatt-Team gewendet. Da vergeht einem wirklich die Lust an einer sachlichen Diskussion. Schade & Ihnen einen schönen Abend.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich und achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • @ HB e-mail, die ich Ihnen heute schon zugesendet habe, hier noch einmal für alle - auch auf die Gefahr in, dass er auch mein Name gekapert wird:

    Mehrfach-Namensvergabe wird missbraucht zum Bashing seriöser Kommentatoren - vor allem, wie auch heute, unter "Börse Frankfurt" => Niveauabfall bis zum Unerträglichen

    Sehr geehrtes Handelsblatt-Team,

    bitte sperren Sie den Namens-Troll, der den Namen "Fuji Yama" gekapert hat - erschlug heute u.a. zu um 16:44 im Kommentarbereich "Börse Frankfurt"

    Er ist schon seit längerem im Kommentarbereich "Börse Frankfurt" aktiv, nimmt die Namen sachlicher Kommentatoren an, die dann i.d.R. genervt das Kommentieren einstellen oder sich provozieren lassen.
    => Niveauabfall bis zum Unerträglichen

    Exemplarisch: heute "Börse Frankfurt" nach dem Kommentar von Fuji Yama04.02.2015, 15:18 Uhr war die bis dahin erfreulich sachliche Diskussion beendet.

    Bitte werden Sie aktiv.

    MfG

    xxxx

    P.S.: Ich schreiben Ihnen hier unter meine Klarnamen. Im Handelsblatt Kommentarbereich würde ich - wegen der Mehrfach-Namensvergabe - dies niemals machen. Leute, die mich kennen, den Troll Kommentar unter meinem Namen sehen, nicht begreifen, dass ein Troll den Namen gekapert hat - die Rufschädigung kann u.U. nicht wieder gut gemacht werden.

    Da das Problem schon länger besteht und noch nicht behoben wurde, ist mir nicht verständlich.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Ach die Seite ist Mist, manchmal kann man einen nicht mal abschicken.

  • An der Börse agierten die Marktteilnehmer heute daher vorsichtiger als in den Tagen zuvor. Vor dem Hintergrund der zähen Verhandlungen zwischen Griechenland und den internationalen Geldgebern, erscheint einigen Anlegern nun der jüngste Aufwärtstrend des Leitindex übertrieben. Dennoch gelang dem Dax der dritte Schlussrekord in Folge. Am Ende ging der Leitindex mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 10.911 Punkten aus dem Handel.

  • Es reicht jetzt, Schmierfink!

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