Börse Frankfurt Dax schleppt sich ins Ziel

Die Höhe macht dem Dax zu schaffen. 9700 Punkte waren heute nicht drin. Aus Japan kamen zwar unterstützende Nachrichten. Doch Deutschland und die USA legten dem Leitindex Steine in den Weg.
Update: 18.02.2014 - 17:49 Uhr 80 Kommentare

Börse am Mittag

FrankfurtWäre der heutige Kursverlauf des Dax die Herzschlagkurve eines Menschen – der Patient wäre vermutlich tot. Schon zu Handelsbeginn legten die Anleger besondere Vorsicht an den Tag und glänzten allenfalls mit Abwesenheit. Bei insgesamt sehr niedrigen Umsätzen schloss der Dax dementsprechend unspektakulär. Bei einem Kurs von 9660 beendete er den Handel nahezu unverändert.

Die zweite Reihe zeigte sich nur geringfügig lebhafter. Der MDax ging mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 16.849 Punkten aus dem Handel. Der TecDax verlor am Ende 0,1 Prozent auf 1270 Zähler.

„Der Markt hat in der vorigen Woche ziemlichen Boden gut gemacht, da passt eine Verschnaufpause gut ins Bild“, fasste ein Händler die Stimmung zusammen. Seit Monatsbeginn ist der Dax bereits knapp vier Prozent und der EuroStoxx 3,5 Prozent gestiegen.

Vor Handelsbeginn sorgte Japan für leichte Unterstützung an den Börsenmärkten. Die japanische Notenbank entfachte mit der Ankündigung vorerst nicht aus ihrer ultralockeren Geldpolitik aussteigen ein wahres Kursfeuerwerk in Tokio. Die Nikkei stieg um satte 3,1 Prozent. Hierzulande fiel die Reaktion darauf etwas verhaltener aus.

ZEW-Index ist überraschend gesunken

Die Anleger in Frankfurt hatten im Hinblick auf die Veröffentlichung des ZEW-Konjunkturindex eine höhere Risikoaversion, als Börsianer in Fernost. Und diese Vorsicht war berechtigt. Denn der Konjunkturerwartungsindex des Mannheimer ZEW-Instituts fiel noch schlechter aus, als von den Analysten erwartet. Er sank um ganze sechs Zähler von 61,7 auf 55,7 Punkte. „Insgesamt zeigen die Februar-Daten, dass die Konjunkturstimmung durch die zwischenzeitlichen wirtschaftlichen und politischen Turbulenzen in einigen Schwellenländern stärker belastet wurde als angenommen“, sagte Johannes Mayr, Volkswirt bei der Bayern LB.

Aus Amerika kam keine Unterstützung. Der Dow Jones notierte nach Frankfurter Börsenschluss unverändert bei 16.151 Punkten.

Bei den Einzelwerten mussten heute die Autowerte einige Punkte abgeben. BMW, Volkswagen und Daimler gaben zwischenzeitlich bis zu 1,8 Prozent nach. Zu Handelsende stabilisierten sich die Kurse dann ein wenig und mussten maximal nur noch ein Minus von 0,4 Prozent hinnehmen.

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80 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Dax schleppt sich ins Ziel"

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  • Lüt......et jef ken Kresch mer.......dat is dat Allerneuste von de Balkon. Haben se von oben runter jerufen......ihr könnt üch druf verlasse, we lasse nix unterjehe haben se mich jesät. Also jet so weiter Lüt. Hannen se noch jesät....im Visier sind de 20-dusend. Also mat dat so weiter, niet!

  • Wenn ich schon lese Dax schleppt sich....warum gibt es überhaupt Leute die kaufen?
    Da kommt eine Korrektur!
    Die sieht aus wie eine Korrektur,
    die riecht wie eine Korrektur,
    die knallt wie eine Korrektur.
    Da hält man seinen Mund und geht einfach mit.
    Aber...nein,es gibt immer noch Leute die kaufen.
    Ist mir total unverständlich.

  • Lasst ihn doch, mich unterhält er sehr gut.
    Börse ist so langweilig wie mein Leben.
    Wenigstens einer,der etwas Farbe ins Spiel bringt.

  • Btw das gleiche "Spiel" gab es auch schon vor der Intervention der Notenbanken. Die Börseninteressierten die schon etwas länger dabei sind, wissen wovon ich spreche.

  • Sie müssen aufpassen, bald werden Sie abgeholt und zwar nicht von den Mächtigen, das sind dann andere...u. dann verfrachtet man Sie in den ominösen Schattenmarkt.

  • So, das war mal wieder ein schöner Tag in meinem Forum.
    Ich hoffe Sie waren auch alle so erfolgreich, aber heute war es wirklich einfach, wann bekommt man schon zweimal am Tag so ein Geschenk der Mächtigen.
    Solange die Notenbanken den Hahn auflassen geht das Spiel weiter.
    Also nicht dagegen halten,das ist keine Strategie, sondern jeder Chance zum Kauf nutzen.
    Allen einen schönen Abend,ich melde mich morgen natürlich pünktlich wieder.

  • Das war doch wieder mit Ansage. Die Programme spulen ihr Gewinnprogramm auch mehrmals am Tag ab.
    Zweimal die 9620 abgeholt um dann durch die Stopbuys wieder nach oben zu drehen.
    Ein einfaches Spiel für einige wenige die es verstanden haben und nicht dagegen halten. Dafür braucht man Studium,das kann jeder Depp mit Erfolg handeln.

  • Es ist wirklich unglaublich was der "echte Programmierer"
    für eine Welle ausgelöst hat.
    Ich fand seine Verschwörungstheorien immer amüsant. Sein Casino,Schnebballsytem,Mächtige .usw. war zwar manchmal grotesk, außer mit der Notenbank,da hatte er sogar Recht.
    Wenn er es nicht übertrieben hat,und nur zwei bis drei Kommentare an einem Tag schrieb,auch wenn sie immer die gleiche Aussage hatten, war es doch meist harmlos,tat niemanden weh.
    Aber was jetzt hier los ist. Das Handelsblatt sollte dieses Forum schließen.

  • Werdet realistisch! So geht das spiel immer weiter. Gewinnen tut nur die Bank. Es ist auch einfacher einfach so für sie arbeiten zu gehen und ihnen unseren Lohn als dehmütiges Opfer darzubringen als immer wieder zu versuchen in einem System gegen die zu gewinnen die das System gemacht haben. (klingelts?) Ich gebe ihnen gerne alles und schufte während die Banker in Luxus schwelgen. Es ist nur gerecht! Schliesslich waren wir dumm genug mitzumachen. Abblasen kann man das nicht mehr.

    Ich zumindest habe die Banken als unsere neuen Herren bereits anerkannt.

  • Bizarr!

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