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Börse Frankfurt Dax schließt leicht im Plus

Nach einem guten Start rutscht der Dax am Nachmittag leicht ins Minus, beendet den ersten Handelstag der neuen Woche aber mit einem leichten Zuwachs. Die Märkte schielen in dieser Woche vor allem auf Donnerstag.
14.09.2015 Update: 14.09.2015 - 17:58 Uhr

Deutsche Bahn plant Einstieg ins Paketgeschäft

Frankfurt Nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus China haben sich die meisten Anleger am Montag zurückgehalten. Der Dax blieb im Tagesverlauf nahezu konstant und schloss am Abend mit einem leichten Zuwachs von 0,1 Prozent bei 10.131 Punkten.

Zum Handelsstart jedoch drehte der Aktienindex mächtig auf: Denn nur eine halbe Stunde nach Börsenbeginn drehte der Dax bei 10.125 Punkten fast ein Prozent ins Plus. Die Euphorie verflog jedoch immer mehr, ehe der Dax am Nachmittag sogar knapp ins Minus rutschte.

Was aus 100.000 Euro wurde
Öl (Brent)
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Der Ölpreis hat dieses Jahr ziemlich Federn lassen müssen. Wer seit Jahresbeginn 100.000 Euro in das „schwärze Gold“ investiert hat, hätte jetzt nur noch 80.010* Euro. Die hohe Überproduktion, auch ausgelöst durch das Fracking in den USA, und Sorgen um eine schwächere Weltkonjunktur ließen den Ölpreis einbrechen.

Quellen: Bloomberg, Bank of America Merrill Lynch, FMH Finanzberatung

*Anlageergebnis in Euro gerundet ohne Steuern und ohne Kosten für Wertpapierkauf und Wertpapierverwahrung. Bei Öl Terminkontrakt,  bei Anleihen und Aktien Indizes.

(Foto: ap)
Dow Jones
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US-Aktien boten dieses Jahr bisher ebenfalls wenig Grund zur Freude. Wer zum Jahresstart 100.000 Euro in den Dow Jones Index gesteckt hätte, würde (wenn er jetzt verkaufen würde) nur noch 92.680 Euro besitzen. Der große Absturz kam vor allem Ende August. Im Vorjahr hatte der Index um rund acht Prozent zugelegt.

(Foto: AFP)
Shanghai Composite
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Ebenfalls bergab, wenn auch nicht ganz so stark, ging es für chinesische Aktien. Aus 100.000 Euro, die in den Shanghai Composite investiert wären, wären heute 93.600 Euro geworden. Für Turbulenzen an den chinesischen Börsen sorgten vor allem Konjunkturängste. Anleger befürchten, dass sich die chinesische Wirtschaft deutlich abkühlen könnte. Die Abwertung der chinesischen Währung verstärkte diese Sorgen und sorgte für einen Kursrutsch.

(Foto: Reuters)
MSCI Emerging Markets
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Die einstigen Hoffnungsträger, die Schwellenländer, enttäuschten bisher auch. Die traumhaften Wachstumsraten sind schon lange vorbei und Investoren zogen ihr Geld aus den Schwellenländern ab. Aus 100.000 Euro im MSCI Emerging Markets wären seit Jahresbeginn 96.980 Euro geworden. Bekannteste Vertreter der Schwellenländer sind die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika). An der Börse Börse in Bombay (Bild) ging es Ende August auch kräftig abwärts.

(Foto: AFP)
MSCI World
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Die Aktien der Industrieländer schnitten nur etwas besser ab – ein Plus schafften allerdings auch sie nicht. Wer 100.000 Euro in den MSCI World Index investiert hätte, hätte heute 98.130 Euro.

(Foto: AFP)
Deutsche Anleihen
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Fast unverändert ist die Entwicklung bei deutschen Staatsanleihen. Aus 100.000 Euro wurden hier 99.900 Euro. Während Anfang des Jahres die Zinsen 10-jähriger Bundesanleihen deutlich sanken, zogen sie im August rapide an. Vor allem die Unsicherheiten in China und die Turbulenzen an der Börse trieben die Anleger wieder in Anleihen.

(Foto: dpa)
Tagesgeld
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Das erste Plus in dieser Aufzählung, wenn auch nur ein kleines, schafft das Tagesgeld (Durchschnitt). Wer 100.000 Euro zum Jahresbeginn auf ein Tagesgeldkonto eingezahlt hätte, der würde heute über 100.400 Euro verfügen.

(Foto: dpa)

In dieser Woche wird sich an den Märkten jedoch alles nur um ein Thema drehen: die US-Zinsen. Denn am Donnerstagabend deutscher Zeit werden die Notenbanker um ihre Chefin Janet Yellen bekanntgeben, ob sie den Schlüsselsatz erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 anheben.

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