Börse Frankfurt Dax schließt unentschlossen

Heute wird über die Zukunft zweier Länder entschieden: In Brüssel steht Griechenlands finanzielle, in Minsk Ukraines politische Zukunft zur Debatte. Die Verhandlungen lähmen den Dax. Die Anleger gehen lieber in Deckung.
Update: 11.02.2015 - 17:43 Uhr 70 Kommentare

Grexit? - EU-Sondergipfel verunsichert den Dax

FrankfurtWie geht es mit Griechenland weiter? Diese Frage ist nicht neu aber eine Antwort darauf ist bisher nicht in Sicht. An den Börsen gieren die Anleger daher nach jeder noch so kleinen Meldung bezüglich der Schuldendebatte des kriselnden Landes. Doch die waren am Mittwoch Mangelware. Der Dax kam daher kaum auf Touren. Bis zum Nachmittag pendelt der Dax im kleinen Minusbereich knapp unter seinem Vortagskurs. Am Ende schloss er bei 10.752 Punkten kaum verändert.

Neben Griechenland beeinflusst auch die Ukraine-Krise die Anlageentscheidung der Investoren. In diesem Spannungsfeld sind Kursausschläge nach oben und nach unter jederzeit möglich. Mit jedem Tag, an dem sich das Griechenland-Drama zuspitzt, steigt die Versuchung, Gewinne einzustreichen. Andererseits können positive Nachrichten auf die Aktienkurse wieder nach oben treiben. „Sollte es eine positive Nachricht aus Brüssel oder aus Minsk geben, kann der Dax ganz schnell wieder auf Rekordkurs gehen“, sagte ein Händler.

Heute treffen sich im ukrainischen Minsk Kanzlerin Angela Merkel, der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, der russische Präsident Wladimir Putin und Frankreichs Präsident, Francois Hollande, um ein Abkommen über den Waffenstillstand zwischen den Parteien zu vereinbaren. Beobachter werten das Treffen als „letzte Chance“ auf eine Einigung. Ein russischer Diplomat schätzt im Vorfeld der Verhandlung die Chance auf den Abschluss eines Ukraine-Abkommens bei etwa 70 Prozent.

Hauptthema für die Finanzmärkte am Mittwoch ist allerdings das Sondertreffen der EU-Finanzminister in Brüssel sein. „Man darf zudem sehr gespannt sein, was die griechische Administration heute auf dem außerplanmäßigen Treffen der Finanzminister der Eurogruppe präsentieren wird“, merkten die Volkswirte der Nationalbank in Essen in einer Einschätzung an. „Mit dem Stückwerk aus den vergangenen Tagen wird sie jedenfalls nicht weiter kommen.“

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis äußerte sich indes im „Stern“ zur griechischen Schuldendebatte. Seiner Meinung nach können die griechischen Schulden nicht in naher Zukunft zurückgezahlt werden.

„Wenn eine Schuld nicht mehr beglichen werden kann, dann führt das zu einem Schuldenschnitt. Dafür könne man sich „alle möglichen Namen ausdenken“.

Die Investoren ziehen sich in der Zwischenzeit immer weiter aus den griechischen Aktienmärkten zurück. Besonders betroffen sind die Finanzwerte. Der Bankenindex des Landes sank heute um fünf Prozent. Der Athener Leitindex rutschte vier Prozent ins Minus.

Die griechischen Banken können bei einer Schieflage in diesem Jahr auch nicht auf Hilfen anderer europäischer Geldhäuser zählen. „Für alles, was bis 31.12. läuft, ist die griechische Abwicklungsbehörde zuständig“, sagte BaFin-Chefin Elke König, die ab März die neue europäische Behörde für die Abwicklung maroder Geldhäuser leitet. „Bis 1. Januar 2016 ist das ein nationales Thema.“

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70 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Dax schließt unentschlossen"

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  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette 

  • Das ist bedauerlich, dass der Stalker es geschafft hat mich zu ersetzten!
    Gruß farmer tom

  • Nein Du Troll

    darauf falle ich nicht rein,guter Versuch, aber leicht zu erkennen.

    Der echte Bauer schreibt zwar langweilig und immer die selbe Leier,aber nicht so einen..XYZ.

    Du solltest mal bei einer Sitzung teilnehmen,bei den anonymen Trollen.

  • Das ist natürlich richtig, dass ich vom Sinn her immer das gleiche schreibe.
    Das ist bei Strategien aber eben so.

    Aber: Stellen Sie sich vor jeden Tag über den Dax schreiben. Welche Erkenntnis haben wir denn da? Bzw. die Empirie sagt: In 52 % der Tage geht es hoch in 48 % geht es runter. Fast Spielkasino eben.
    Das ist nun wirklich alles bekannt und für mich uninteressant!

    Sorry, dass ich Sie langweile, aber ich finde über diverse Langfriststrategie zu diskutieren extrem interessant!
    Schon mal an einer Sitzung eines entsprechenden Aktienclubs teilgenommen?

  • @ alle

    Das war natürlich wieder der Stalker,eindeutig zu erkennen an der Ausdrucksweise und dem Weglassen von Buchstaben.
    ("einschläigen,gelesen News,Akteinkultur......)

    Der Horror, und das in meinem Namen!

  • @Konstantin B

    ich habe mal nachgeschaut,es gibt sehr gute online-WP-Seminare,sogenannte Webinare, dort können Sie fehlendes Wissen recht schnell lernen.

    Die UBS macht gerade ein Börsenspiel, dort haben Sie die Möglichkeit mit virtuellem Geld zu zocken ohne Risiko aber mit maximalen Lernefekt.

  • @konstantin B.
    Diese Antwort mit dem "Nicht-Experten" war der Stalker.
    Ich denke aber, dass sie das an der Formulierungesweise schon gesehen haben.
    Trotzdem Entschuldigung dafür.

  • Gibt es denn hier keine hochkarätigen Kommenatre mehr.
    Das ist nicht zum Aushalten.Ich vermisse die feinen Auseinandersetzugen über das Thema Frankfurter Börse und nicht die Lobhudelei eines einzelnen Protagonisten und dessen Dauerkauf in allen möglichen Aktien,die natürlich hinterher alle ganz toll gelaufen sind.
    Es macht hier wirklich keinen Sinn mehr.

  • Aber Sie schreiben doch vom Sinn her immer die gleichen Kommentare,und das ist nicht interessant sondern eher traurig.
    Gibt es denn kein reales Lebewesen das Sie mal in den Arm nimmt?
    Haben Sie mal über den Kauf eines Hundes nachgedacht?

  • Schade das Sie keiner sind.

    Aber mit intensiven Einsteigen in die Materie kann das noch etwas mit ihnen werden...viel Erfolg

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