Börse Frankfurt Dax setzt Verlustserie fort

Solange der US-Haushaltsstreit nicht beigelegt ist, wagen die Anleger keine großen Investitionen. Zuschauen und Abwarten lautet die Devise. Nach Übernahmegerüchten sorgte die Celesio-Aktie für Aufsehen.
Update: 08.10.2013 - 18:02 Uhr 37 Kommentare
Börse Frankfurt: Der US-Etatstreit belastete auch am Dienstag den Handel. Quelle: dpa

Börse Frankfurt: Der US-Etatstreit belastete auch am Dienstag den Handel.

(Foto: dpa)

FrankfurtAn den europäischen Börsen hat am Dienstag Skepsis den Handel dominiert. Nach wie vor unter dem Eindruck des US-Haushaltsnotstands in den USA hielten sich Anleger zurück und griffen nur sporadisch zu. Der Dax beendete den Handelstag 0,42 Prozent im Minus bei 8555 Punkten. Der MDax fiel um 0,13 Prozent 15.089 Zähler, der TecDax büßte 0,85 Prozent auf 1079 Stellen ein.

„Auf der einen Seite lähmt der Budget-Streit in den USA die Märkte, auf der anderen Seite hält sich die Zuversicht, dass es nicht zum worst case, einem Zahlungsausfall der weltgrößten Volkswirtschaft, kommt“, sagte Aktienmarktstratege Robert Halver von der Baader Bank. „Dagegen wäre die Lehman-Pleite ein Kindergeburtstag.“

Für einen leichten Hoffnungsschimmer sorgten Aussagen von Präsident Barack Obama, wonach er eine kurzfristige Erhöhung der Schuldengrenze akzeptieren werde, um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. „Das Risiko bleibt, dass wir einen 'giftigen Deal' bekommen“, kommentierte die Societe Generale. Dann würde zwar die Schuldenobergrenze ein Stück weit angehoben, aber es müsste weiterverhandelt werden. „Das würde politische Unsicherheiten bringen und die Wirtschaft schädigen.“

Bei Börsenschluss standen die Aktien von K+S ganz oben im Dax mit einem Plus von 1,5 Prozent. Ebenfalls nach oben ging es für Infineon mit einem Plus von 0,6 Prozent. Nach ihrem Höhenflug am Montag konnten auch die Versorger weiter zulegen. RWE-Papiere verteuerten sich um 0,5 Prozent, Eon um 0,47 Prozent.

Am unteren Ende stand am Abend die Commerzbank, deren Aktien sich um 1,8 Prozent verbilligten. Das Finanzinstitut rechnet im wichtigen Firmenkundengeschäft vor allem wegen der höheren Risikovorsorge mit einem schwachen Ergebnis im laufenden Jahr. Nach einem Gewinneinbruch in den ersten sechs Monaten werde sich Lage bis Ende 2013 wahrscheinlich nicht bessern, wie der zuständige Vorstand Markus Beumer der „Börsen-Zeitung“ sagte. Bis Ende Juni fiel das operative Ergebnis um 38 Prozent auf 542 Millionen Euro. Weitere Details zur Entwicklung des Gewinns der Sparte machte er nicht.

Ebenfalls nach unten ging es für die Papiere von Lufthansa und Deutsche Telekom, die zwischen 1,7 und 1,5 Prozent nachgaben.

Impulse aus den USA
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37 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Dax setzt Verlustserie fort"

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  • Heute waren die Trolle fast unter sich...

  • ................also Leute, nun laßt doch diese Pfeife (Progammierer) schreiben und antwortet ihm nicht. Er ist einer von unzähligen Psychopathen, die sich um uns herum bewegen. Er ist ein armer Wurm, freut sich hier zu artikulieren, weil er woanders nicht für voll genommen wird. Der Arme, hat doch das Bedürfnis auch einen Platz an der Sonne sich zu wünschen. Was ist mit diesen Typen zu tun? Nix (nichts). Auflaufen lassen, ignorieren, sich still verhalten. Dieser Depp gehört in die Psychiatrie. Aber da er nur dummes Zeug schreibt, ist er harmlos und nicht gemeingefährlich. Also last ihn laufen, den Armen................Wer weiß, was zuhause privat bei ihm los ist?.............................

  • Mit "wertlosen" Calls könnte man ja nun zocken das Verlustrisiko ist ja gering ausgeknockt sind noch nicht einmal die 8550 erst wieder im Xetrahandel möglich außer ihr seid so verrückt und nimmt Scheine mit X
    Gleich könnte es wieder etwas rund gehen:
    Das Präsidialamt kündigte für Dienstagnachmittag (20.00 Uhr MESZ) eine Pressekonferenz Obamas an.

  • Nur noch "Graue" hier,wie uninteressant.Der "X-Trader" hatte wenigstens Substanz,auch wenn ich als kleiner Laie,nicht alles so richtig verstehe,was er da handelt.
    Ich bin zwar nur ein Kleinanleger,aber da seit November 1982,hauptsächlich über Fonds und später auch Indexzerties und Aktien und Optionen,noch gut investiert.
    Nur versuche ich wenigstens nur zu Tiefpunkten zu kaufen,manchmal zu früh,wie 2002,da dachte ich um die 3800,die Tiefs aus 98 und 01,wären ein guter Zeitpunkt,nachzukaufen,manchmal zu spät wie 1987,als Leuschel den Crash zwar im Schweizer Fernsehen vorhersagte,ich aber darauf nicht reagierte und es mich auch erwischte.Na wenigstens konnte ich so den Dekafonds aufstocken.Nur was machen die Kleinanleger,die erst zu 8000 in 2000 rein sind?
    Die Boomjahre 1982-2000,trotz der Crashs 87,91,97,98,kommen nicht wieder.Wären wir noch in diesem Zyklus diesr Zeit,so müssten wir jetzt nicht bei 8560 im DAX,sondern irgendwo zwischen 40 000-48000 stehen.Und da ich das weiß,werde ich auch nicht aufstocken,da kann der Herr Programmierer schreiben was er will.Im Gegenteil,zur Depotabsicherung,lege ich mir seit dem plötzlichen Crash 1987 immer Puts dazu.

  • Mein System hat mir gerade gesagt das es Abend ist und ich das Licht anschalten muss.
    Natürlich hatte mein System mir vorher gesagt das ich nicht bei 8542 kaufen muss.
    Jetzt sagt mir mein System ich muss bei 8516 rein,aber vielleicht auch nicht,wenn es stark fällt dann erst bei 8482, und wenn es noch stärker fällt und außerdem ist es ja ausserbörslich dann erst bei 8442 und wenn das auch zu schnell erreicht wird dann sagt mir mein System erst bei 8412 kaufen.

  • Feierabend der Dax ist zu schwach er hat es nicht geschafft die 8550 im
    Future nachhaltig zu nehmen, dann gibt es in der Regel noch tiefere Kurse
    Würde frühestens bei 8516 noch einmal einsteigen

  • Ich bin der Held, der niemals fällt.
    Auch wenn die Börse mal versagt, ich bin immer auf der Jagd.
    Nach tollen Calls auf Allianz, brauch ich für's Ego, denn ich hab nen kleinen Schwaxx.

  • Ich sollte noch erwähnen das mir mein System nicht nur morgens schon sagt wo ich kaufen muss,nein mein System ist so gut, wenn sich was ändert,also andere Systeme durchdrehen und den Markt kaputt machen, dann löscht mein System das morgens schon gesagte Kauflimit und setzt es automatisch so weit runter bis einen Punkt vor das Tagestief um dann zu kaufen,daher kann bei mir nie was passieren.

  • Armer Wicht, welch Gejammere.
    Mein System ist weiterhin auf Kauf programmiert,aber natürlich immer billig, nachdem mir meine Maschine das Wetter gesagt hat und meinen Kaffe gekocht hat,legte es automatisch Abfanglimite rein.
    Dadurch kaufe ich immer unten ohne Risiko und der Kaffee ist auch sehr aromatisch.

  • Sehr gut, du bist bemitleidenswert. In der Zwischenzeit laufen meine Programme wieder durch. Kauflimit bleibt 8543 das zeigt mein System schon seit heute morgen an

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