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Börse Frankfurt Dax startet schwach in den Juni

Der Juni beginnt verhalten für den Dax. Nach deutlichen Gewinnen der Vorwoche schaltet der Index nun einen Gang zurück. Das konnten auch die ersten Schnäppchenjäger, die in Aktion traten, nicht verhindern.
Update: 01.06.2016 - 17:55 Uhr

DAX fällt - Börsianer verunsichert wegen möglichem Brexit und eventueller US-Leitzanhebung

FrankfurtDie durchwachsene Stimmung in der chinesischen und europäischen Industrie hat den Dax am Mittwoch belastet. Zudem herrschte Unsicherheit vor wichtigen Wirtschaftsdaten aus den USA, die Einfluss auf die Zinspolitik der US-Notenbank haben dürften. Der Dax verlässt den Handel 0,6 Prozent tiefer bei 10.204 Punkten, hatte allerdings im abgelaufenen Monat Mai zwei Prozent hinzugewonnen.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank zur Wochenmitte um 0,5 Prozent auf 20.668 Punkte, während der Technologiewerte-Index TecDax mit plus 0,04 Prozent auf 1695 Punkte auf der Stelle trat. Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, verlor 0,8 Prozent.

„Die Risikoaversion ist zurückgekehrt und die weltweit jüngsten Daten zur Stimmung in der Industrie müssen verdaut werden“, kommentierte Marktanalyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK die getrübte Stimmung. In China war der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Mai etwas besser als erwartet ausgefallen. Im Euroraum trübte sich die Stimmung wie erwartet etwas ein.

Die wichtigsten Finanzplätze der Welt
Platz 10: Toronto
1 von 10

Zweimal im Jahr bestimmt der Global Financial Centres Index, welches die wichtigsten Finanzplätze der Welt sind. Erstellt wird der Index mit Hilfe eines Online-Fragebogens von der Z/Yen Gruppe, einem Londoner Think Tank. Unter den Top 10 dominieren vor allem Finanzplätze aus Nordamerika. Toronto hat sich gegenüber dem vorhergehenden Ranking um zwei Plätze auf Rang 10 verschlechtert.

(Foto: dpa)
Platz 9: Boston
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Kriterien für die Auswahl der besten Finanzplätze sind das wirtschaftliche Umfeld, die Entwicklung des Finanzsektors in der jeweiligen Stadt, die Infrastruktur, der Faktor Humankapital und generelle Faktoren sowie die Reputation des Standorts in der Branche. Bei Boston haben sich einige dieser Faktoren offenbar verbessert, die Ostküstenstadt landet mit 709 Zählern auf Platz 9.

(Foto: Reuters)
Platz 8: San Francisco
3 von 10

Noch besser platziert ist ein Westküsten-Finanzplatz. San Francisco rangiert mit 711 Punkten auf Platz 8.

(Foto: Reuters)
Platz 7: Washington
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New York als Bankenplatz kennt wohl jeder. Aber auch in Washington findet sich nicht nur das Capitol, auch das Umfeld für Banken ist gut.

(Foto: dpa)
Platz 6: Zürich
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Die Schweizer Stadt ist der erste europäische Finanzplatz, der es unter die Top Ten geschafft hat. Um einen Platz haben sich die Schweizer auf Rang 6 verbessert und liegen damit weit vor Frankfurt. Deutschlands wichtigster Finanzplatz hat vier Plätze verloren und liegt nur auf Platz 18. Auf Rang 27 folgt dann München.

(Foto: dpa)
Platz 5: Tokio
6 von 10

Japans Finanzzentrum in Tokio konnte den fünften Platz behaupten. Andere asiatische Geld-Metropolen liegen allerdings weiter vorne.

(Foto: dpa)
Platz 4: Hongkong
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Über 70 der weltweit 100 größten Banken sind in Hongkong tätig, der Finanzplatz ist damit deutlich relevanter als der wichtigste chinesische Finanzplatz in Schanghai (Platz 16).

(Foto: dpa)

Kurz nach dem Handelsstart an der Wall Street rückten noch die Stimmungsdaten für die US-Industrie in den Fokus, bevor am Freitag der monatliche US-Arbeitsmarktbericht das marktbeherrschende Thema ist. Er gilt als wichtige Grundlage für die Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed). Gerätselt wird immer noch, ob es bereits im Juni zu einer ersten Anhebung in diesem Jahr kommen könnte. Schlechte Stimmung herrschte europaweit wieder in der Bankenbranche, die als einer der schwächsten Sektoren fast zwei Prozent einbüßte. Davon wurden auch die deutschen Werte erfasst.

Sehr schwach präsentierten sich auch die Versorgeraktien Eon (-3,1 Prozent) und RWE (-2,9 Prozent). Die Bundesregierung schließt bei der Finanzierung des Atomausstiegs mögliche Schlupflöcher für Energiekonzerne.

Die Papiere des Chemie- und Pharmaunternehmens Bayer gewannen 0,7 Prozent. Nach Ansicht von Konzernchef Werner Baumann ist für den anvisierten milliardenschweren Monsanto-Kauf ein langer Atem nötig. „Die geplante Übernahme von Monsanto wird kein Sprint, sondern sicherlich eher ein Marathon“, sagte er der „Wirtschaftswoche“.

Eine Analystenstudie beeinflusste im TecDax die Nordex-Aktien positiv. Sie profitierten von einer Empfehlung der US-Investmentbank Goldman Sachs und legten um 8,5 Prozent zu.

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