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Börse Frankfurt Dax steigt um mehr als 200 Punkte

Der deutsche Leitindex steigt den dritten Tag in Folge. Thyssen-Krupp profitiert von Fusionsplänen und zieht die Kurse von anderen Stahlkonzernen mit nach oben. Auch bei Autowerten geht es wieder aufwärts.
Update: 11.07.2016 - 17:48 Uhr

Frankfurt Spekulationen auf zusätzliche Geldspritzen großer Notenbanken haben am Montag weitere Anleger zum Einstieg in den deutschen Aktienmarkt ermuntert. Der deutsche Leitindex stieg am Montag bis zum Handelsende um 2,12 Prozent auf 9.833 Punkte - ein Plus von 203 Zählern gegenüber dem Schlussstand am Freitag. Der MDax als Index der mittelgroßen Werte kletterte um 2,29 Prozent auf 20.173 Punkte, für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 1,62 Prozent auf 1.636 Punkte aufwärts. Der Eurozonen-Leitindex Euro Stoxx 50 präsentierte sich ebenfalls stark und legte um 1,64 Prozent zu.

In Japan zogen die Anleger am Morgen nach und schoben den Nikkei-225-Index um vier Prozent nach oben und verbuchte den größten Tagesgewinn seit mehr als vier Monaten. Am Markt wird nun mit weiteren Maßnahmen zur Ankurbelung der japanischen Wirtschaft gerechnet. Von der Bank von England (BoE) erwarten Anleger ebenfalls Geldspritzen, um die negativen Folgen des Brexit-Referendums abzufedern. Die Notenbanker wollen am Donnerstag ihre Entscheidung bekanntgeben.

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In Erwartung einer Fusionswelle sind Anleger am Montag bei europäischen Stahlkonzernen eingestiegen. Thyssen-Krupp, Salzgitter, Arcelor-Mittal und Outokumpu stiegen um mehr als fünf Prozent.

Auslöser der Rally war eine Mitteilung der indischen Tata Steel über Gespräche mit Thyssen zu einem möglichen Zusammenschluss des europäischen Stahlgeschäfts. Thyssen-Krupp setzte sich an die Dax-Spitze.
Nach Ansicht von Analyst Alessandro Abate von der Berenberg Bank haben Fusionen einen viel größeren Einfluss auf die Bilanzen des von Überkapazitäten und Billigimporten gebeutelten Sektors als eine Erholung der Konjunktur. „Die europäischen Stahlhersteller haben ihre Ertragskraft selbst in der Hand.“ Verzögerungen bei der Branchenkonsolidierung würden den Effekt der Anti-Dumping-Maßnahmen der EU teilweise zunichte machen.

Nach dem Krisenjahr 2015 kommt auch der Stahlhändler Klöckner & Co zurück in die Spur. Der Konzern hob am Montag seine Ergebniserwartungen für das gerade abgelaufene Quartal an und sieht sich auch bei seinen Jahreszielen auf Kurs. Die Aktie des im SDax gelisteten Konzerns zog zeitweise um zehn Prozent an und war damit der größte Gewinner in dem Kleinwerteindex.

Daneben standen Autowerte mit neuen Analystenstudien im Fokus. Die Experten schlugen zwar nicht in jedem Fall die gleiche Richtung ein, die Branche erholte sich dennoch deutlich von den jüngsten Verlusten. VW-Papiere legten um 2,7 Prozent an, nachdem JPMorgan die Aktie in ihre Europe Analyst Focus List aufgenommen hat. Das Plus von BMW betrug 2,45 Prozent. Exane hat das Urteil auf Neutral erhöht

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