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Börse Frankfurt Dax-Anleger mit Höhenangst - Coba schmiert ab

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EuGH verhandelt über das VW-Gesetz

Die EU-Kommission hatte Deutschland wegen des Gesetzes schon einmal vor Europas höchstes Gericht gebracht - und recht bekommen. Nach Brüsseler Einschätzung hat die Bundesrepublik das Urteil von 2007 aber nicht vollständig umgesetzt, denn die Sperrminorität blieb erhalten. Die Kommission fordert deshalb eine Strafe von mindestens 50 Millionen Euro. Diesen Betrag müsste die Bundesrepublik - und nicht VW - im Fall einer Verurteilung zahlen.

Im MDax verloren Fraport-Aktien vier Prozent, nachdem der Flughafenbetreiber für 2013 einen Gewinnrückgang prognostiziert hatte. Auch die Zahlen für das abgelaufene Jahr überzeugten Börsianer nicht. Einer von ihnen monierte, dass trotz des gestiegenen Umsatzes der Reingewinn stagniere. Bei einem Umsatz von 2,44 Milliarden Euro kletterte der Betriebsgewinn (Ebitda) um sechs Prozent auf 850,7 Millionen Euro. Für das abgelaufene Jahr solle erneut eine Dividende von 1,25 Euro je Aktie gezahlt werden.

Trotz guter Zahlen im letzten Jahr und eines positiven Ausblicks verloren die im TecDax notierten Aktien von Symrise 0,95 Prozent. „Die Zahlen und die Dividende lagen leicht unter den Erwartungen“, sagte Analyst Ruland. „Da nutzen Anleger die Gelegenheit zu Gewinnmitnahmen.“ Der Duft- und Aromenhersteller hat das vergangene Jahr mit neuen Rekordwerten bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen. Seinen Aktionären stellte Konzernchef Heinz-Jürgen Bertram eine Anhebung der Dividende um drei Cent auf 65 Cent je Aktie in Aussicht.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei 2012 um sieben Prozent auf 338,9 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen aus dem niedersächsischen Holzminden am Dienstag mit. Analysten hatten im Schnitt 345 Millionen Euro erwartet. Der Jahresüberschuss kletterte um sieben Prozent auf 157,5 Millionen Euro.

Konzernchef Bertram erwartet für dieses Jahr nun ein Wachstum der Duft- und Aromenmärkte von zwei bis drei Prozent. Dieses will der Branchenvierte übertreffen. Zudem strebt Symrise bis 2020 einen Umsatzzuwachs von mehr als einer Milliarde Euro an. Das würde einem jährlichen Plus von fünf bis sieben Prozent entsprechen.

Am deutschen Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere bei 1,19 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,04 Prozent auf 134,43 Punkte. Der Bund-Future stieg um 0,39 Prozent auf 143,08 Punkte. Der Kurs des Euro legte zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3053 (Montag: 1,2994) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7661 (0,7695) Euro.

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15 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Dax-Anleger mit Höhenangst - Coba schmiert ab"

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  • Entweder man wartet, bis der DAX deutlich konsolidiert und steigt dann ein. Oder man sucht sich Aktien, die noch billig sind und daher ein besseres Kurspotential haben. Bei einer DAX-Konsolidierung gehen sie möglicher Weise auch etwas runter, aber nicht so stark wie die Werte, die besonders stark gestiegen sind. Von "spekulativen" Werten würde ich die Finger lassen, z.B. Commerzbank, Solarworld usw. Bessere Chancen sehe ich im US-Aktienmarkt.

  • Und plötzlich sind es nicht 5 oder 50 Punkte, die fehlen, sondern 500 Punkte.
    Wenn's dumm läuft, sehen wir auch bald wieder 5000 Punkte Abstand.

    You never know.

  • Man liest hier ja viel von "Anti"-Strategien. Also, was die Kommentatoren aus Anlagesicht als nicht machen.

    Ich für meinen Teil bin skeptisch. Kombi Bundes-/Firmenanleihen erster Klasse und Short auf den Dax.

  • Zum Verrecken. Jetzt sinds wieder 50 Punkte.

  • Noch fünf Punkte...dann ist der Weg frei zu neuen Höhen!

    Come on, Dax!

  • Sehe ich auch so. Wir sehen Apple später bei USD 450.

    It was never so easy to make money $$$

  • Man fragt sich echt, ob die reale Inflation des Euro bei diesen "Profis" überhaupt eingerechnet wurde. Wir sind meines Erachtens ungefähr auf 50% des Kurses vom Jahr 2000. Da verbleibt viel Luft nach oben.

  • Hallo Genosse, natürlich kommt die Korrektur. Genauso sicher, wie dass die UdSSR ein voller Erfolg war!

  • Apple und Gold - zwei schöne Beispiele derzeit, wie sich sog. Analysten irren bzw korrigieren. Übrigens danke an D1 für die WKN, hatte selbige zuvor bei Google auch gefunden (man muss nur auf die Idee kommen und suchen) und gekauft bei DAX 7985. Leider drückt die Provision die Strategie. Die Frage ist, wann die Korrektur kommt und wie groß sie sein wird (ansonsten könnten auch kleinere Mengen Short-CFDs vorteilhaft sein). Last but not least: was ist der Auslöser der Korrektur (der Markt ignoriert derzeit jede halbwegs schlechte Nachricht oder zieht gleich wieder hoch).

  • Schulden zurückführen oder wenn keine vorhanden: Grundbesitz, nicht dieses lächerliche Betongold in vermeintlich hippen Großstädten.
    Ich für meinen Teil empfehle keine Aktien zu kaufen (Ausnahmen abgesehen), sondern sie bereits zu haben und schön die Stopp-Kurse nachzuziehen. Wo war der Blätterwald der Fachpresse und Börsen-Bravos als der Dax bei 5000 oder 6000 stand? Jetzt aber soll der "dumme" Kleinanleger Aktien zukaufen, weil dies angeblich alternativlos wäre. Nur wo sind sie geblieben? Stell` dir vor, es ist Hausse – und keiner geht hin. Wer soll dann die Höchstkurse zahlen, wenn es eines Tages darum geht, Kursgewinne durch Verkäufe tatsächlich zu realisieren?

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