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Börse Frankfurt Keine Hoffnung für den Dax

Den gesamten Handelstag über fand sich der deutsche Leitindex im Sog der Schuldenkrisen wieder. Verunsicherung bringt auch das geplante EU-Krisentreffen am kommenden Donnerstag: mit seinem ungewissen Ausgang.
Update: 18.07.2011 - 17:45 Uhr 23 Kommentare
Blick in den Handelssaal der Deutschen Börse in Frankfurt. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die heutigen Kursverluste erst der Anfang waren. Quelle: dpa

Blick in den Handelssaal der Deutschen Börse in Frankfurt. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die heutigen Kursverluste erst der Anfang waren.

(Foto: dpa)

Frankfurt Zu der lange schwelenden EU-Staatsschuldenkrise, die sich immer weiter zuzuspitzen scheint, tritt nun auch verstärkt die US-Haushaltskrise. Wegen dieser ungelösten Probleme und der damit verbundenen Unsicherheit auf den Märkten haben sich die Anleger zu Wochenbeginn massiv von Aktien getrennt. Der Dax fiel um 1,6 Prozent und ging in der Nähe seines Tagestiefs mit 7.107 Punkten aus dem Handel. Der Eurostoxx50 verlor 1,8 Prozent auf 2.627 Zähler. „Wir sitzen auf einem Berg großer Unsicherheiten, das sollte weiterhin für Nervosität und vor allem Zurückhaltung am Aktienmarkt sorgen“, sagte ein Händler.

Die Angst vor einem Scheitern des Euro-Krisengipfels ist allgegenwärtig. Zwar zeigte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zuversichtlich, bei dem Treffen einen Schritt voranzukommen - trotz des anhaltenden Streits mit der Europäischen Zentralbank (EZB) über die richtige Lösung. Börsianern zufolge wird den Staats- und Regierungschefs der 17 Euro-Länder aber kein Befreiungsschlag im Kampf gegen die seit mehr als einem Jahr schwelende Schuldenkrise zugetraut.

Gute Nachrichten sind rar

Immerhin eine positive Nachricht gab es: Mit der Stimmung der Verbraucher in Europa geht es langsam wieder bergauf. Gleichwohl seien noch immer viele Verbraucher verunsichert und von der Nachhaltigkeit des Aufschwungs in ihrem Land nicht überzeugt, geht aus einer Studie der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zu Konjunktur-, Preis- und Einkommenserwartung sowie Kauflaune in elf europäischen Ländern hervor.

Die Bundesbank schrieb in ihrem heute veröffentlichten Monatsbericht von ähnlichen Beobachtungen. Sie sieht wegen des anspringenden Konsums und steigender Investitionen der Unternehmen gute Chancen für einen langen Aufschwung. „Die konjunkturellen Antriebskräfte verlagern sich in Deutschland zunehmend auf die Binnenwirtschaft“, schrieb sie. Die Unternehmen investierten erheblich in neue Maschinen, Anlagen und andere Ausrüstungen.

Viele besorgte Anleger flüchteten sich aber weiterhin in die klassische Krisenanlage Gold: Der Preis pro Feinunze hatte heute zum ersten Mal die Marke von 1.600 Dollar überschritten. Gold befindet sich seit Monaten auf einem Höhenflug, erst Ende April hatte es erstmals die Marke von 1.500 Dollar je Feinunze übersprungen. „Die politischen Unsicherheiten in den Vereinigten Staaten und Europa sind ein Dauerbrenner, und die Nachfrage nach Gold als sicherer Hafen wird anhalten“, fasste Natalie Robertson, Rohstoff-Analystin bei ANZ, zusammen.

Anleger verkaufen Aktien und flüchten weiter in Gold

Finanzwerte leiden besonders
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23 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Keine Hoffnung für den Dax"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • egal. das hat 15 pkt. gekostet, bleiben noch 40 pkt. für den tag übrig. servus for today.

  • n klar long,wo soll der DOW heut noch hin?-3%?hahaha

  • Dass die Deutschen ihr geld lieber aufs Sparbuch bringen kann ich verstehen bei solchen Kursverläufen bzw.wie soll man jemandem rational erklären warum der DAX innerhalb einer Woche um 5Mrd. an Wert gewinnt um in der Woche darauf alles wieder abzugeben obwohl sich rein gar nichts geändert hat ;-))

  • geisterhand???
    jedenfalls konnte man behaupten, "ich war dabei". außer spesen nix gewesen (okay, 1x seit 10h bei mir). taschenspielertricks...
    bei 7110/7115 aber noch mal long probieren.

  • und wieder long....

  • hahahaha...12 Uhr niveau mit 10 mal hin und her zwischendurch und plus minus 20 Punkten.armseelig ist das,sich wegen 20-30 punkten so einen Stress zu machen bzw.jetzt den amis hinterherrennen zu müssen,da kriegen manche Nerds echt einen harten dabei....

  • Naja,Corporates sind ja nicht schlecht durch die Bank durch,und da der AKTIENmarkt wohl eher die Unternehmen berücksichtigt(nehm ich mal an,kann ich mir schon vorstellen dass die Amis den Karren aus dem Mist ziehen.ich warte aber auch mal haeuserdaten ab,vielleicht geht noch bisschen was heute,wobei ich mich über diesen komischen Aussetzer nach oben schon etwas gewundert hatte...bis dahin?koffer packen ;-)

  • bei 7170/7180 geben ist jetzt die frage??? besser erstmal ein paar min. noch warten, bis die amis eröffnen. was nicht fällt, steigt womöglich noch weiter...

  • bleib doch ruhig,es heisst doch jede woche in den Medien "Griechenland-Showdown"seit 2 Jahren....und was ist passiert?
    Steuerzahler zahlt,und wenn ein schuldenschnitt kommt um 30%,dann passiert das gleiche mit den bonds wie jetzt,sie steigen und steigen...
    Us-schuldengrenze wird auch erhöht,die lassen sich doch nicht auf einen 3ten weltkrieg mit china ein,der defnitiv kommen würde wenn die amis konkurs anmelden.
    einfachunten einsammeln und dann weiterschauen....

  • so ein dreck. verschenkt die ware...

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