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Börse Frankfurt Dax schließt im Plus – Anleger bleiben skeptisch

Seite 2 von 2:
Lanxess erfüllt Jahresprognose

Analysten der UBS haben Fresenius heute nach oben getrieben. Die Aktien des Gesundheitskonzerns stiegen um drei Prozent. Die UBS hat Fresenius auf die Empfehlungslisten "Global Top 40" und "European Key Call" gesetzt hatten. Der 14-prozentige Fresenius-Kursverfall der vergangenen drei Monate sei überzogen, betonten die UBS-Experten. Vor allem bei der Tochter Kabi seien angesichts des möglichen Angebotsengpasses bei Infusionsgenerika in den USA 2013 positive Ergebnis-Überraschungen zu erwarten. Die Analysten empfehlen Fresenius zum Kauf.

Diese Aktien machen die Anleger verrückt

Commerzbank

WKN
ISIN
Börse

Chart von Commerzbank
Commerzbank
1 von 8

Commerzbank - Kurspflege der Aufsicht

Die Commerzbank-Aktie feiert einen furiosen Start ins neue Jahr. Seit dem ersten Januar legte die Aktie knapp 18 Prozent zu. Allein am Donnerstag betrug das Plus mehr als drei Prozent – genug für die Spitzenposition im Dax. Die Volatilität seit Anfang des Jahres betrug laut Reuters knapp 28 Prozent.

Der Grund für die Rally ist eine Verlängerung der Frist zum Aufbau der Liquiditätsreserven der Banken. Der Ausschuss für Bankenaufsicht hatte vergangenen Sonntag in Basel beschlossen, dass die Banken die Mindest-Liquiditätsquote (LCR) schrittweise erst bis 2019 aufbauen müssen statt sie 2015 vollständig erfüllen zu müssen. Banken können auch Unternehmensanleihen mit schwächerer Bonität, Hypothekenpapiere und unter Umständen sogar Aktien als Liquiditätspolster angeben.

DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0005140008
Börse
L&S

-0,28 -3,50%
+7,66€
Chart von DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Deutsche Bank
2 von 8

Deutsche Bank - Branche mit Nachholbedarf

Die Kurspflege der Aufseher nützt auch den Aktien der Deutschen Bank. Seit Jahresanfang ging es fast 13 Prozent rauf. Die Volatilität betrug fast 19 Prozent. "Bankaktien haben Nachholpotenzial und die jüngsten Nachrichten laden Anleger zu Jahresbeginn zum Einstieg ein", sagte ein Händler.

Solarworld

WKN
ISIN
Börse

Chart von Solarworld
Solarworld
3 von 8

Solarworld - Warren Buffett hilft nach

Seit Jahresanfang hat die Aktie der Solarfirma fast 50 Prozent dazugewonnen. Allein am 8. Januar tanzte die Aktie unter der Regie spekulativer Anleger. Die Papiere stiegen zunächst um bis zu elf Prozent auf ein Acht-Monats-Hoch von 1,84 Euro, drehten dann kurzzeitig sechs Prozent ins Minus und notierten bis zum Nachmittag wieder bei rund elf Prozent im Plus. Dabei wechselten innerhalb der ersten halben Handelsstunde fast vier Mal so viele Solarworld-Papiere den Besitzer wie an einem gesamten Durchschnittstag.

Dass Anleger sich wieder in Solarwerte trauen, geht auch auf Buffetts Einfluss zurück. Der berühmte Investor hat Anfang des Jahres ein riesiges Solarprojekt für mehrere Milliarden gekauft. Anleger, die auf seinen Riecher vertrauen, fangen deshalb wieder an an die kriselnde Solarbranche zu glauben.

RWE AG INHABER-STAMMAKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0007037129
Börse
L&S

-0,01 -0,04%
+22,17€
Chart von RWE AG INHABER-STAMMAKTIEN O.N.
RWE
4 von 8

RWE – Rüffel von den Analysten

Die Analysten der Deutschen Bank sind skeptisch bei Versorgertiteln. Die Geschäfte der kontinentaleuropäischen Versorger hätten sich 2012 schon spürbar verschlechtert, "aber wir glauben, das Schlimmste kommt noch", hieß es in einer Studie der Deutschen Bank von Anfang der Woche. "Wir sehen weitere Risiken für die Gewinnentwicklung für die Versorger in Zentral- und Nordeuropa."

Seit Anfang des Jahres verloren die Titel fast zwei Prozent, die Volatilität lag bei 23 Prozent. Früher galten Versorgeraktien mal als defensive Investments. Die Deutsche Bank senkte die Gewinnerwartungen für das Unternehmen. Mitte der Woche stellte RWE wegen der Verzögerungen beim Netzanschluss von Offshore-Windanlagen die Gewinnziele seiner Ökostromtochter in Frage.

E.ON SE NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000ENAG999
Börse
L&S

+0,12 +1,22%
+9,80€
Chart von E.ON SE NAMENS-AKTIEN O.N.
Eon
5 von 8

Eon - Die Aktie ohne Energie

Die Eon-Aktie könnte dieses Jahr ihren Tiefpunkt erreichen, tiefer geht es nicht mehr. So jedenfalls sieht es Analyst Peter Bisztyga von der Investmentbank Barclays. „Der Energiekonzern könnte an einem Wendepunkt angekommen sein, da die Gewinnerwartungen für 2013 bis 2015 sich kaum noch weiter verschlechtern könnten und im laufenden Jahr der Tiefpunkt erreicht werden dürfte.“, schrieb er in seiner Studie.

Die Aktie des Energiekonzerns ist in der Tat keine Augenweide. Auf Fünf-Jahres-Sicht steht ein Minus von mehr als 70 Prozent zu Buche. Seit Jahresanfang hat die Aktie unterm Strich gerade mal etwas mehr als ein Prozent zugelegt. Besonders am Montag geriet die Aktie unter Druck als die Deutsche Bank die Aktie herabstufte - die Aktie verlor 1,7 Prozent.

Im November 2012 stürzte die Aktie ab als Eon seine Umsatzziele für 2013 kassierte. Die Energiewende bleibt eine große Herausforderung für den Konzern.

THYSSENKRUPP AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0007500001
Börse
L&S

+0,10 +0,77%
+12,98€
Chart von THYSSENKRUPP AG INHABER-AKTIEN O.N.
ThyssenKrupp
6 von 8

ThyssenKrupp - Auf der Suche nach einem Käufer

ThyssenKrupp sucht händeringend nach einem Käufer für seine beiden Werke in Alabama und Brasilien. Zusammen stehen sie nach hohen Abschreibungen noch mit 3,9 Milliarden Euro in den Büchern.

Am Mittwoch meldete sich dann der Stahlkonzern ArcelorMittal. Zwar machte der Konzern nicht ganz deutlich, welches Werk er kaufen wolle, doch er zeigte Interesse für das Werk in den USA. Die Aktie sprang nach oben und hielt sich auch am Donnerstag auf hohem Niveau. Seit Jahresanfang hat die Aktie gut Fünf Prozent an Wert gewonnen.

Björn Voss von SES Research rät zum Kauf der Aktie, da er mit weiteren positiven Nachrichten beim Verkauf der US-Sparte rechnet. Inzwischen sei ThyssenKrupp auch nicht mehr ganz so stark auf die Stahlindustrie ausgerichtet, was er positiv wertet. Die Mehrheit der Analysten rät zum Kauf der Aktie.

Stefan Freudenreich von Equninet begründet seine positive Einschätzung mit einem signifikanten Rückgang der Verschuldung.

FACEBOOK INC. REG.SHARES CL.A DL-,000006

WKN
ISIN
US30303M1027
Börse
L&S

+3,47 +2,45%
+144,39€
Chart von FACEBOOK INC. REG.SHARES CL.A DL-,000006
Facebook
7 von 8

Facebook - Geheimnisvolle Mitteilung

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat zu einer Sonderveranstaltung am 15. Januar geladen. Gerüchte und Spekulationen machten die Runde. Sicher ist: Zuckerberg wird ein neues Produkt vorstellen. Anleger sahen die Mitteilung optimistisch und griffen bei der Aktie zu. Seit Jahresanfang hat die Aktie ein Plus von gut 18 Prozent geschafft und kostet erstmals seit Juli 2012 mehr als 30 Dollar.

Das soziale Netzwerk enttäuschte Anleger bei seinem Börsengang, der Kurs halbierte sich innerhalb von Tagen. Investoren bezweifeln die Profitabilität der Unternehmens. Während Google pro Nutzer etwa 20 Dollar umsetzt, sind es bei Facebook nicht einmal zwei Dollar pro Nutzer.

Doch das Netzwerk arbeitet hart, um profitabel zu werden. So führte es neulich Nachrichten ein, die gegen Bezahlung im Postfach eines beliebigen Menschen landen können - und nicht im Spam-Fach. Außerdem kann man seine Posts gegen Bezahlung weiter oben halten. Zudem gibt es die Geschenk-Funktion und noch Werbung. Doch die meisten Nutzer benutzen Facebook unterwegs auf kleinen Display, auf denen Werbung sehr schlecht platziert werden kann. Facebooks größte Herausforderung.

Dagegen fielen die Titel von Infineon aus der Liste der Tech-Favoriten der UBS heraus. Die Anleger reagierten enttäuscht darauf. Sie verkauften die Aktien und schickten sie 0,7 Prozent ins Minus.

Ebenfalls schlecht präsentierten sich die Papiere des im MDax notierten Chemiekonzerns Wacker Chemie. Seit Wochenbeginn werden die Papiere des Konzerns verkauft. Heute verstärkte eine Verkaufsempfehlung der Equinet die Gewinnmitnahmen. Im Mittagshandel rutschten die Papiere 1,8 Prozent ins Minus. Die Experten der Frankfurter Bank stuften Wacker Chemie von "hold" auf "sell" herunter. Sie gehen nicht davon aus, dass sich die Polysilizium-Preise auf absehbare Zeit deutlich erholen werden. Im Solarmarkt gebe es weiterhin Überkapazitäten, hieß es in dem Kommentar. Ein weiterer Belastungsfaktor ist aus Sicht der Analysten der anhaltende Streit zwischen China und den USA beziehungsweise Europa über Strafzölle auf Solarimporte.

Dem Kommentar entsprechend notierten die Aktien der Photovoltaik-Hersteller im negativen Bereich. Der deutsche Branchenführer Solarworld gab 5,7 Prozent nach, SMA Solar sank um 2,6 Prozent. Damit gaben die Solarwerte auf Wochensicht bis zu zwölf Prozent nach. Allerdings bleibt das Vorzeichen im laufenden Jahr positiv. Allein Solarworld stieg seit Jahresanfang um knapp 50 Prozent.

Ein anderer ehemaliger MDax-Chemiekonzern machte es heute besser. Lanxess bekräftige in einer Investoren-Präsentation frühere Aussagen, nach denen 2012 ein bereinigter operativer Gewinn (Ebitda) am unteren Ende der Spanne von plus fünf bis zehn Prozent angepeilt wird. Außerdem bestätigte Finanzchef Bernhard Düttmann die mittelfristigen Ziele. Danach soll der um Sondereinflüsse bereinigte operative Gewinn bis 2018 auf 1,8 Milliarden Euro klettern. Für die Anleger eine gute Nachricht. Sie kauften die Papiere von Lanxess nach. Diese veteuerten sich um drei Prozent und waren damit stärkster Dax-Wert.

Berenberg stuft Gerresheimer-Aktie herab

Negative Analystenstimmen zogen die Papiere von Gerresheimer im Mittagshandel tief ins Minus. Die Experten von Berenberg stuften die Aktien von "buy" auf "hold" herunter und senkten ihr Kursziel von 46 auf 44 Euro. Im Anschluss an das Rating gaben die Papiere rund 4,3 Prozent nach und waren damit schwächster Wert im MDax.

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27 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Dax schließt im Plus – Anleger bleiben skeptisch"

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  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Börse ist Psychologie,
    oder wer sich rühmt mit seinen Gewinnen,
    auf den darf man nicht hören.

  • In 2 Jahren über 1,5 Mio. € Netto (nach Abzug aller Gebühren, Overhead(kosten) wie Reuters etc. und Steuern) durch konsequentes Daytrading in Futures und Aktien verdient. Ich bin ganz zufrieden.

    Schönen Feierabend. Jetzt " Work-Life-Balance ".

  • X_TRADER:

    leert die Taschen der Trader,
    füllt die Taschen der Plattformanbieter

  • @Kostolany: Du hast wohl noch nie richtig selbst auf eigene oder für eine Investmentbank auf fremde Rechnung gehandelt, oder ?

    Denn sonst würdest du nicht solchen Blödsinn schreiben.

  • kann es mir nicht ersparen, (mal wieder) den praktikanten-ähnlichen journalismus der Handeslblatt-redaktion zu appeplieren:

    Zur Überschrift: "Zahlen bringen keine Wende"

    ????????

    Wieso denn das? Die Wende ist noch glasklar, GEN SÜDEN!! Aber eben nicht nach oben, wie vom Handelslbatt immer versucht durch mediales aufgebausche herbeizureden.

    Liebes HB, die Kurse können auch mal fallen!!

    Hierzu als gute-nacht-lektüre zur vorbereitung zum nächsten redaktions-meeting:


    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/denkfehler-die-uns-geld-kosten/denkfehler-die-uns-geld-kosten-46-ein-lob-der-mittelmaessigkeit-12015592-b1.html

  • Hin und Her macht Taschen leer

  • Der EURO wird viel zu hoch bewertet und der DAX hat mindestens 1000 Punkte zu viel auf dem Tacho, legt man das wirtschaftliche Desaster hochverschuldeter europäischer Staaten zugrunde.

  • Gerade gehts übern Ticker...Goldman Sachs $5,60 vs $3,66 EPS erwartet. Übertrifft alle Erwartungen.

    Enjoy the Party at Wall Street.

  • Alles falsch hier...der Rösler - und der repräsentiert immerhin eine Partei, die auf knapp 2% kommt - hat gesagt, dass es Deutschland super geht und 2014 noch besser gehen wird.

    Dax 10.000 - kaufen, kaufen, schnell noch kaufen.

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