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Börse Frankfurt Täglich grüßt ein Allzeithoch beim Dax

Die US-Arbeitsmarktzahlen fallen positiv aus, die Anleger sind Feuer und Flamme: Der Dax setzt seine Rekordrally fort. Nach der Frankreichwahl am Sonntag könnte auch die 13.000er-Marke fallen, sagen Experten.
Update: 05.05.2017 - 17:45 Uhr 4 Kommentare

„Beste Quartalsberichtssaison in Europa seit 10 Jahren“

FrankfurtDie Rekordrally geht weiter und Grund dafür sind die starken US-Arbeitsmarktzahlen. Wieder gelang dem Dax ein neues Allzeithoch, das nun bei 12.716 Zählern liegt. Zum Handelsschluss lag der Dax genau auf dieser neuen Rekordmarke mit einem Plus von 0,55 Prozent. Bereits an den vergangenen Handelstagen hatte das deutsche Börsenbarometer jeweils ein neues Rekordhoch erreicht.

Im April wurden in den USA laut dem Arbeitsmarktbericht 211.000 neue Arbeitsplätze errichtet, die Experten hatten sogar „nur“ mit 185.000 neuen Stellen gerechnet. Zudem fiel die Arbeitslosenquote auf 4,4 Prozent – so niedrig war sie das letzte Mal 2007.

Auch die MDax-Anleger ließen sich mitreißen, er stieg zuletzt um 0,5 Prozent auf 21.163 Punkten. Der SDax blieb dagegen mit 0,6 Prozent im Minus bei 2.129 Zählern.

Die Dividenden-Könige unter den US-Konzernen

Platz 10: JP Morgan Chase (JPM)

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Chart von Platz 10: JP Morgan Chase (JPM)
Platz 10: JP Morgan Chase (JPM)
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Die US-Großbank JP Morgan Chase gehört zu den wichtigsten Spielern an den internationalen Finanzmärkten und ist bei Anlegern beliebt. Der Konzerngewinn im ersten Quartal 2017 stieg im Vergleich zum Vorjahr um satte 17 Prozent auf über 6,4 Milliarden US-Dollar. Der Erfolg des Unternehmens spiegelt sich auch in den Ausschüttungen an die Investoren wider. Die jährliche Dividende liegt bei 7,144 Milliarden US-Dollar. Damit gehört JP Morgan Chase zu den Top Ten der börsennotierten Unternehmen mit der größten jährlichen Dividende.

Dividendenrendite: 2,3 Prozent

Jährliche Dividende: 7,144 Milliarden US-Dollar

(Quelle: S&P Dow Jones Indices)

Platz 9: Pfizer (PFE)

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Chart von Platz 9: Pfizer (PFE)
Platz 9: Pfizer (PFE)
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Dem Pharmakonzern Pfizer machen die stärker werdende Konkurrenz von billigeren Nachahmerprodukten und auslaufende Patente zu schaffen. Trotzdem legte der bereinigte Gewinn je Aktie von Januar bis März entgegen der Erwartungen von Analysten um drei Prozent auf 0,69 Dollar je Aktie zu. Das Umsatzziel des Unternehmens für 2017 bewegt sich zwischen 52 und 54 Milliarden Dollar. Die erwartete Dividende liegt bei 1,28 US-Dollar pro Anteilsschein. 2016 waren es 1,20 US-Dollar.

Dividendenrendite: 3,79 Prozent

Jährliche Dividende: 7,618 Milliarden US-Dollar

Platz 8: Chevron

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Chart von Platz 8: Chevron
Platz 8: Chevron
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Chevron gehört zu den größten Ölkonzernen der Welt. Obwohl der Ölpreisverfall 2016 dem Unternehmen einen Verlust von 725 Millionen US-Dollar bescherte, scheint es 2017 wieder besser zu laufen. Im ersten Quartal hat der Energiekonzern ein Plus von 2,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Das liegt unter anderem an Ausgabenkürzungen und an dem Verkauf von Firmenanteilen.

Dividendenrendite: 4,08 Prozent

Jährliche Dividende: 8,178 Milliarden US-Dollar

Platz 7: General Electric (GE)

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Chart von Platz 7: General Electric (GE)
Platz 7: General Electric (GE)
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Der Mischkonzern General Electric hat aktuell viel vor. Vor allem das Milliardengeschäft mit 3D-Druckern hat es dem Rivalen von Siemens angetan. Für 2017 erwartet General Electric eine Ausschüttung von 0,95 US-Dollar pro Anteilsschein an die Investoren. Insgesamt liegt die jährliche Dividende bei 8,376 Milliarden US-Dollar.

Dividendenrendite: 3,32 Prozent

Jährliche Dividende: 8,376 Milliarden US-Dollar

JOHNSON & JOHNSON REGISTERED SHARES DL 1

WKN
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US4781601046
Börse
L&S

-2,13 -1,75%
+119,77€
Chart von JOHNSON & JOHNSON REGISTERED SHARES DL 1
Platz 6: Johnson & Johnson
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Der Pharmazie- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson gehört zu den Unternehmen, die seit mindestens 25 Jahren ihre Dividende jedes Jahr gesteigert haben. Zuletzt hob der Konzern sie um fünf Prozent auf 0,84 US-Dollar an. Das Jahr 2017 das 55. Jahr in Folge, dass Johnson & Johnson seine Dividende erhöht.

Dividendenrendite: 2,72 Prozent

Jährliche Dividende: 9,117 Milliarden US-Dollar

Platz 5: Verizon

WKN
ISIN
Börse

Chart von Platz 5: Verizon
Platz 5: Verizon
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Sowohl im Mobilfunk- als auch im Festnetzgeschäft geht für Verizon der Umsatz zurück. Im ersten Quartal 2017 hat der US-amerikanische Telekommunikationskonzern einen Gewinnrückgang von 20 Prozent auf rund 3,55 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Insgesamt verlor Verizon 307.000 Mobilfunkvertragskunden. Für den Rest des Jahres erwartet das Unternehmen eine bessere Entwicklung.

Dividendenrendite: 5,03 Prozent

Jährliche Dividende: 9,416 Milliarden US-Dollar

AT & T INC. REGISTERED SHARES DL 1

WKN
ISIN
US00206R1023
Börse
L&S

-0,28 -1,02%
+26,60€
Chart von AT & T INC. REGISTERED SHARES DL 1
Platz 4: AT&T
7 von 10

AT&T zählt weltweit zu den größten Telekommunikationsunternehmen. Entsprechend beliebt ist es bei Anlegern. Die jährliche Ausschüttung an die Investoren beträgt insgesamt 12,037 Milliarden US-Dollar.

Rendite: 5,01 Prozent

Jährliche Dividende: 12,037 Milliarden US-Dollar

Doch nicht nur die Situation in den USA beeinflusst den Dax, auch die Frankreichwahlen am Sonntag werden die Anleger nicht kalt lassen. „Die Fahrt in Richtung 13.000 Punkte kann beginnen“, sagt Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets. „Die Sorgen vor einem Zerfall der Eurozone haben sich bislang in keiner der Entscheidungen der Wähler bestätigt.“

Wofür die Deutschen so viel sparen
Sparen macht glücklich
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80,4 Prozent der Deutschen haben 2016 gespart – das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Postbank. Damit ist die Zahl zum Vorjahr um mehr als fünf Prozentpunkte gestiegen. Sparen fördert dabei das Gefühl von Sicherheit und soll deshalb glücklich machen. Doch wofür genau sparen die Deutschen?

(Foto: dpa)
Platz 6: Notfälle
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Drei Prozent der Bundesbürger sparen für den Notfall. Dies können beispielsweise Unfälle, Arbeitsunfähigkeit oder Krankheiten sein. Im Vorjahr waren es noch vier Prozent.

Quelle: Frühjahrsumfrage 2017 des Verbands der Privaten Bausparkassen

(Foto: dpa)
Platz 5: Kinder
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Etwa genau so viele Deutsche sparen für die Ausbildung ihrer Kinder. Besonders Schulbücher, Exkursionen und das spätere Studium oder eine Ausbildung können das Portemonnaie belasten.

(Foto: dpa)
Platz 4: Kapitalanlage
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Trotz Risiken rückt das Sparmotiv „Kapitalanlage“ wieder mehr in den Fokus. 29 Prozent der Bundesbürger sparen dafür. Neben Investmentfonds, Aktien und festverzinslichen Wertpapieren spielen hier auch Kapitallebensversicherungen eine Rolle.

(Foto: dpa)
Platz 3: Haus
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42 Prozent der Deutschen sparen für den Traum vom eigenen Heim. Rechtzeitiges Vorsparen sei dabei der beste Weg, um die Verschuldung so gering zu halten, erklärt Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen.

(Foto: dpa)
Platz 2: Altersvorsoge
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Das Sparmotiv Altersvorsorge wird wichtiger für die Deutschen. Im Vergleich zur letzten Umfrage legte das Motiv um vier Prozentpunkte zu und liegt damit bei 58 Prozent. Besonders die Nullzinspolitik entwertet die bestehende Absicherung und bereitet den Bundesbürgen Sorgen, im Alter arm zu sein.

(Foto: dpa)
Platz 1: Konsum
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Die meisten Deutschen sparen, um sich auch mal etwas zu gönnen. Für 61 Prozent ist Konsum der Hauptgrund, Geld zurückzulegen Angesichts der von der Europäischen Zentralbank weiter verordneten Nullzinsen sei das nicht überraschend.

(Foto: dpa)

Seinem Kollegen Heinz-Gerd Sonnenschein von der Postbank zufolge müssen sich Investoren aber noch etwas gedulden. „Die Märkte haben seit dem Sieg von Emmanuel Macron bei der ersten Wahlrunde im April schon einiges eingepreist.“ Außerdem müsse sich der europafreundliche Politiker für seine geplanten Reformen noch eine parlamentarische Mehrheit organisieren, betont Axel Angermann, Chef-Volkswirt des Vermögensverwalters Feri. Daher richteten Investoren ihre Aufmerksamkeit bereits auf die Wahlen zur Nationalversammlung im Juni.

Bei der Stichwahl tritt der europafreundliche und wirtschaftsorientierte Emmanuel Macron gegen die rechtsextreme EU-Gegnerin Marine Le Pen an. In Umfragen liegt Macron vorn, doch wie schon das Brexit-Referendum und die US-Wahlen in der Vergangenheit zeigten, kann man sich nicht unbedingt auf Umfrageergebnisse verlassen.

´

Der Gasekonzern Linde führte zuletzt die Dax-Liste mit einem Plus von zwei Prozent an, gefolgt von Thyssen-Krupp mit einem Zuwachs von 1,9 Prozent. Mit anderen Unternehmen hatte der Stahlkonzern vor der Stichwahl in Frankreich zu einem „Bekenntnis zu Europa“ aufgerufen. E.on blieb mit minus 1,3 Prozent auf dem letzten Platz, gefolgt von Pro Sieben Sat 1 mit 0,9 Prozent im Minus.

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4 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Täglich grüßt ein Allzeithoch beim Dax"

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  • und wenn Le Pen gewinnt,
    sehen wir am Montag die 11000 und ich kann
    in Panik kaufen

  • Wir Investoren saugen das Geld von Europa in die Staaten, schaffen dort Arbeitsplätze und Wohlstand. Herr Trump und Herr Draghi sind unsere Förderer
    und verleihen unseren Dividenden Flügel. Freibier für uns Investoren Ha Ha Ha

  • Es ist 15.45 Uhr und ich sehe den DAX mit 0,1 % im Plus. Stimmt Ihre Überschrift, ist der DAX wirklich hochgeschossen? Oder sind Sie unter die orientalischen Märchenerzähler gegangen?

  • Man erwartet einen Sieg von Le Pen ?