Börse New York Beste Handelswoche seit Jahresbeginn

Die US-Börsen legen kräftig zu und beenden die beste Handelswoche seit zwei Jahren. Der Dow Jones legt den fünften Tag in Folge im Plus, heute ging es 1,4 Prozent rauf. Steht der größte Markt der Welt vor einem Comeback?
Update: 01.07.2011 - 22:17 Uhr 17 Kommentare
Staunende Händler in New York: Der Aufwärtstrend hält an. Quelle: dapd

Staunende Händler in New York: Der Aufwärtstrend hält an.

(Foto: dapd)

New York/USADie US-Börsen haben am Freitag den fünften Tag in Folge Gewinne verzeichnet und damit die beste Handelswoche seit Juli 2009 abgeschlossen. Der Dow-Jones-Index legt auf Wochensicht 5,4 Prozent zu. Die Investoren zeigten sich erfreut über überraschend starke Konjunktursignale aus der US-Industrie.

Zunehmend wächst die Zuversicht, dass das Wachstum der größten Volkswirtschaft in Schwung kommen wird. Die Aktienbörsen ließen damit die Schwächeperiode der vergangenen beiden Monate zumindest vorerst hinter sich.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss bei niedrigen Umsätzen 1,4 Prozent höher bei 12.582 Punkten. Dabei pendelte er zwischen 12.404 und 12.596 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 legte gleichfalls 1,4 Prozent auf 1339 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um 1,5 Prozent auf 2816 Punkte vor. Auf Wochensicht legte der Dow 5,4 Prozent, der S&P-Index 5,6 Prozent, die Nasdaq 6,2 Prozent zu. Der Dax in Frankfurt schloss bei 7419 Punkten, einem Plus von 0,6 Prozent.

Für positive Stimmung sorgte vor allem der viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager. Die amerikanische Industrie gewann demnach im Juni überraschend an Fahrt. Der Index stieg auf 55,3 von 53,5 Punkten Vormonat, wie das Institute for Supply Management (ISM) mitteilte.

Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Ab Werten von 50 Punkten wird Wachstum signalisiert. Die Firmen profitierten vom anziehenden Auftragseingang und stockten ihre Belegschaften stärker auf als im Vormonat. Zugleich verlor der Kostenanstieg spürbar an Schärfe, die Einkaufspreise legten so wenig zu wie seit August 2010 nicht mehr.

Investoren flüchten aus Staatsanleihen
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17 Kommentare zu "Börse New York: Die Rally an der Wall Street geht weiter"

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  • im übrigen, es ist mir völlig egal welche richtung der markt einschlägt, ob rauf oder runter. hauptsache volatilität mit volumen.

  • @hans, du darfst fragen. alter: 33, > 10 jahre background, selbständig (d.h. mit eigenem geld und eigenem risiko) seit 5 jahren unterwegs. es geht nicht um eine "gute phase", sondern um eine strategie und diszipliniertes handeln, und trotzdem damit systematisch und dauerhaft an der börse geld verdienen. wer das nicht schafft, der sollte sich einen anderen job suchen.
    ps: wer kein geld verlieren kann, kann auch keins gewinnen und hat von daher per se schon mal nix an der börse verloren.
    btw, daytrading gibt es gar nicht bei investmentbanken, sondern nur prop-trading.

  • Window dressing und Bullenfalle !!!

  • Die USA werden es nicht mehr schaffen, mit eigener Kraft aus der Misere herauszufinden. Die USA steuern gerade auf einen ökonomischen Totalzusammenbruch zu, welcher sich innerhalb der nächsten Jahre ereignen wird. Ein Gegenmittel gibt es nicht mehr. Es ist nicht mehr möglich, den sich abzeichnenden Staatsbankrott und den wirtschaftlichen Kollaps aufzuhalten. Auch ist die Psyche der USA erschöpft und kraftlos geworden.

    Wir müssen unseren amerikanischen Freunden beistehen und ihnen mit Care-Packeten helfen. Viele Amerikaner leiden bereits heute Hunger und die Lebensmittel sind knapp. Helft ihnen so wie sie euch geholfen haben!

  • "Ob long oder short, das Geld ist fort."

    @daytrader
    Darf ich nach Ihrem Alter fragen? Und Ihrer Erfahrung an der Börse (in Jahre)?

    Eins kann ich mit Gewissheit sagen. Die klügsten und erfahrensten Trader sind die, die mittel- bis langfristig investieren. Immer einem Trend folgen.
    "The Trend is your friend."

    Wie war das denn mit shorten bei 7250? Und wieviel Miese haben Sie dadurch gemacht?
    Daytrading ist ungesund und extrem gefährlich. Sie scheinen noch jung und unerfahren zu sein. Offensichtlich haben Sie eine gute Zeit, und müssen das jedem zeigen. Warum sonst hat man von Ihnen erst vor kurzem zum ersten Mal Kommentare gelesen? Wenn User wie "Aruba" sich äußern, dann wird das ganz anders wahrgenommen, als wenn wer neues mit einer -noch- guten Phase es jedem unter die Nase reiben will.
    Machen Sie doch mal eine Umfrage, wie lange Daytrader sich bei Investmentbanken behaupten. Ich kann es Ihnen sagen. Der Großteil bleibt keine 10 Jahre auf dem Posten. Und arbeitslose Daytrader, die ihre Boni dann fürs Weiterzocken benutzen, verlieren oft alles. Ich kenne viele private Daytrader, die vielleicht mal ein paar gute Jahre hatten, aber wenig später mit der Realität konfrontiert wurden und alles verloren haben. Ein Schicksal, das auch Ihnen droht. Und dann werden uns Ihre Kommentare sicher nicht fehlen.

  • ja logisch, mit den wellen. aber short verdiene ich überproportional zum markt. long performe ich eben nur mit dem markt.

  • @Daytrader: Der kluge Mann bewegt sich mit den Wellen.

  • long kann jeder depp geld verdienen. profis shorten den markt (lies mal livermore).

  • Entweder geben hier nur Shorter Kommentare ab, die vor einer Woche nicht rechtzeitig aus ihren Shorts rausgekommen sind oder einfach nur Deppen... - die Ralley hat gerade erst begonnen mit KGV von 10-11 beim DAX, DowJones und Co ist noch mächtig Spielraum nach oben, solange China weiterbrummt sind wir meilenweit von einer Blase entfernt...

  • Deutschland hat den Griechen zig Milliarden deutscher Steuergelder zugesagt und schon geht die Zockerei an der Boerse im grossen Stil weiter. Die einzigen die immer das Nachsehen haben ist der deutsche Steuerzahler. Wir haben seit ueber 20 Jahren richtig gewirtschaftet, Loehne zurueck geschraubt und Rentengelder ans Ausland verschenkt. Und jetzt muessen wir weiterhin fuer Generationen Gelder ans Ausland ueberweisen.
    .
    Wann gehen wir auf die Strasse wie die Griechen???

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