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Börse New York Dow schließt auf dem höchsten Stand seit Silvester

Die US-Notenbank Fed lässt den Leitzins unverändert bei 0,25 bis 0,5 Prozent. Das drückte die Wall Street ins Plus. Auch der Ölpreis sorgte für Kauflaune. Unternehmensmeldungen rückten mehrere Einzelwerte in den Fokus.
Update: 16.03.2016 - 22:07 Uhr
Handelsauftakt der an der New York Stock Exchange: Die Wall Street ist nach dem Fed-Entscheid ins Plus gedreht. Quelle: AP
Kevin Lodewick

Handelsauftakt der an der New York Stock Exchange: Die Wall Street ist nach dem Fed-Entscheid ins Plus gedreht.

(Foto: AP)

New York Hinweise der US-Notenbank Fed für ein behutsameres Tempo bei den Zinserhöhungen haben der Wall Street am Mittwoch Gewinne beschert. Wie aus den Prognosen der Währungshüter hervorgeht, wollen sie die geldpolitischen Zügel dieses Jahr zwar weiter straffen, aber weitaus weniger stark als zuletzt angenommen.

Demnach sind nun zwei Zinsschritte wahrscheinlich, während im Dezember noch mit vier Zinsanhebungen gerechnet wurde. Damit falle ziemlich viel Unsicherheit weg, fasste Ökonom Mark Grant vom Vermögensverwalter Hilltop Securities zusammen.

Der Dow-Jones-Index stieg um 0,4 Prozent auf 17.326 Punkte. Der breiter gefasste S&P legte um 0,6 Prozent auf 2027 Stellen zu und schloss damit auf dem höchsten Stand seit 31. Dezember. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,8 Prozent auf 4764 Zähler.

Der deutsche Leitindex Dax schloss 0,5 Prozent höher bei 9983 Zählern. Der EuroStoxx50 notierte nach anfänglichen Gewinnen 0,2 Prozent tiefer bei 3062 Stellen.

Die US-Zentralbanker beließen den Leitzins bei 0,25 bis 0,5 Prozent. Die Fed begründete ihre stärkere Zurückhaltung mit den Risiken der weltweiten Wirtschaftsentwicklung. Die lockere Fed-Geldpolitik der vergangenen Jahre befeuert die Börsen weltweit.

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Frische Argumente für einen baldigen Zinsschritt lieferten unterdessen die US-Inflationszahlen. Die Kernrate, die ohne die stark schwankenden Preise für Energie und Lebensmittel berechnet wird, stieg im Februar mit 0,3 Prozent etwas stärker als erwartet.

Am Ölmarkt verteuerte sich die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee zwischenzeitlich um bis zu 4,2 Prozent auf 40,38 Dollar je Barrel (159 Liter). Die großen Export-Nationen wollen sich einem Opec-Insider zufolge auch ohne Iran Mitte April zusammensetzen, um über eine Deckelung der Fördermengen zu beraten. Iran kehrt nach dem Ende der westlichen Sanktionen gerade erst als Lieferant auf den Weltmarkt zurück und will seine Produktion vorerst weiter ausweiten.

Aktuell drängen täglich etwa ein bis zwei Millionen Barrel Rohöl mehr auf den Weltmarkt als gebraucht werden. Weiteren Schub erhielt der Ölpreis von den US-Lagerdaten. Sie stiegen in der vergangenen Woche nur halb so stark wie gedacht.

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