Börse New York Dow Jones rutscht deutlich unter 18.000 Punkte

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Europas Börsen leiden auch
Was spricht für, was gegen Aktien?
Pro: Kursgewinne
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Wer zum richtigen Zeitpunkt einsteigt, dessen Einsatz lohnt sich allein dank steigender Kurse. Wer zum Beispiel Anfang 1997 zur Rückkehr des Firmengründers Steve Jobs 1000 Dollar in Papiere des am Boden liegenden Computerbauers Apple steckte, ist heute mehr als 200 000 Dollar reicher. Apple ist inzwischen das wertvollste Unternehmen der Welt.

Pro: Dividenden
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Viele Unternehmen beteiligen ihre Anteilseigner am Geschäftserfolg. Bei Europas größtem Versicherer Allianz fällt die Gewinnbeteiligung für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2014 besonders üppig aus: Der Münchner Dax-Konzern schüttet 6,85 Euro Dividende je Aktie aus. Viele andere Dax-Konzerne heben ihre Dividende an. K+S hebt sie um 25 auf 90 Cent, Continental will statt 2,50 nun 3,25 Euro je Aktie ausschütten.

Pro: Miteigentümer
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Wer Aktien kauft, kauft einen Unternehmensanteil. Mit dem Geld werden neue Geschäftsideen oder der Ausbau des bestehenden Geschäfts finanziert. Das trägt im Idealfall auch dazu bei, dass Arbeitsplätze geschaffen werden oder zumindest erhalten bleiben. Angesichts des schwachen Euros und der damit verbundenen verbesserten Ausgangslage des Exportgeschäfts, kann man als Miteigentümer eines Exportunternehmen Geld verdienen.

Pro: Anlagenotstand
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Zinsen im Euroraum quasi abgeschafft. Davon profitieren zwar Kreditnehmer, andererseits wird die bei vielen Deutschen so beliebte Geldanlage auf Sparbuch, Tagesgeld- oder Festgeldkonten kaum noch belohnt. Dass die Menschen zunehmend selbst fürs Alter vorsorgen müssen, zwingt sie dazu mehr Risiko einzugehen. Für ein annehmbares Risiko bekommen sie auf dem Aktienmarkt akzeptable Renditen.

Kontra: Aufs falsche Pferd setzen
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Die „Volksaktie“ Telekom startete im November 1996 bei 28,50 Deutsche Mark (14,57 Euro) und kletterte bis März 2000 auf umgerechnet knapp über 100 Euro. Aktuell ist die T-Aktie noch gut 17 Euro wert. Fachleute raten ohnehin dazu, Geld nicht nur in einen Titel zu stecken, sondern möglichst breit zu investieren und die Aktien mehrerer Unternehmen ins Depot zu nehmen, um Schwankungen ausgleichen zu können. Ein zu breite Streuung ist allerdings ebenfalls nicht erbaulich für das Depot, da sonst Gewinne durch Verluste anderer Titel vernichtet werden können.

Kontra: Zum falschen Zeitpunkt einsteigen
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Gerade Kleinanleger lassen sich oft von einem Börsenhype mitreißen und steigen ein, wenn die Kurse schon vergleichsweise hoch sind – etwa, weil dann viel darüber berichtet wird. Profi-Investoren machen dann längst schon wieder Kasse und sorgen durch Verkäufe dafür, dass die Kurse wieder sinken. Daher sollten Kleinanleger sich über die Aktienmärkte nicht erst informieren, wenn viel auf ihnen los ist, sondern bereits vorher.

Kontra: Gebühren
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Börsenbetreiber und Banken verdienen beim Kauf und Verkauf von Aktien und Fondsanteilen mit. Verbraucherschützer kritisieren, die Gebührenstruktur sei bisweilen unübersichtlich – zulasten der Kunden.

Auch die europäischen Börsen kamen zum Wochenschluss unter die Räder. Der Dax ging mit 11.688 Punkten oder 2,6 Prozent im Minus aus dem Handel. Auf Wochensicht verlor der deutsche Leitindex fünfeinhalb Prozent.

Händlern zufolge beschleunigten Spekulationen um Beschränkungen im Aktienhandel in China die Talfahrt. Daraufhin brachen die Terminkontrakte auf chinesische Aktien um sechs Prozent ein. Offenbar wollen die Aufsichtsbehörden Marktspekulationen bremsen, um einen Börsencrash zu vermeiden. So sei ein Verbot von Transaktionen auf Pump (margin lending) im außerbörslichen OTC-Geschäft geplant, hieß es am Markt.

Ein weiterer Faktor für die Abwärtsbewegung an den europäischen Börsen war laut Händlern eine technische Panne beim Datenanbieter Bloomberg gewesen. Viele Börsianer konnten bis zum Mittag nicht handeln.

An den Anleihenmärkten waren US-Staatspapiere gefragt, wozu möglicherweise auch die Sorgen um Griechenland beitrugen. Die zehnjährigen Bonds stiegen um 3/32 auf 101-6/32 und rentierten mit 1,87 Prozent. Die Anleihen mit einer 30-jährigen Laufzeit verteuerten sich um 25/32 auf 99-19/32. Die Rendite lag bei 2,52 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 890 Millionen Aktien den Besitzer. 596 Werte legten zu, 2458 gaben nach, und 131 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,98 Milliarden Aktien 597 im Plus, 2160 im Minus und 111 unverändert.

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