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Börse New York Griechenlandkrise lastet schwer auf US-Börsen

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Die Börsianer sorgten sich einerseits, dass die Bemühungen der Europäer einen Flächenbrand letztlich doch nicht verhindern können. Andererseits sahen sie das Wachstum durch massive Sparprogramme gefährdet. US-Notenbanker Charles Evans rechnet zwar mit Auswirkungen auf die weltweite Nachfrage, hofft aber auf geringe bis moderate Folgen für die USA. Der Chef der Fed von Chicago zeigte sich am Freitag optimistisch, dass das Euro-Rettungspaket letztlich die Märkte beruhigen dürfte.

Doch bei der Zitterpartie um Griechenland schürte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann zunächst noch die Sorgen der Anleger. Er äußerte öffentlich Zweifel an der Bonität des Euro-Landes am Mittelmeer. Auch die sieben führenden Industrienationen (G7) nahmen diese Entwicklung zum Anlass, in einer Telefonkonferenz über die Griechenlandkrise zu beraten.

Die Aktien des US-Einzelhändlers J.C. Penney büßten 2,2, die des Rivalen Nordstrom 3,7 Prozent ein. Beide Unternehmen enttäuschten mit ihrem Ausblick. Visa-Aktien brachen knapp zehn, Mastercard-Papiere fast neun und American Express gut fünf Prozent ein. „Der Markt nimmt die Nachricht aus dem Senat schlecht auf“, sagte MF-Global-Analyst Nick Kavilas.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,5 Mrd. Aktien den Besitzer. 375 Werte legten zu, 2711 gaben nach und 62 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,6 Mrd. Aktien 412 Titel im Plus, 2294 im Minus und 87 unverändert.

Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen auf 100-12/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,46 Prozent. Die 30-jährigen Bonds stiegen auf 100-16/32 Zähler. Dabei ergab sich eine Rendite von 4,35 Prozent.

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