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Börse New York China scheucht die Wall Street ins Minus

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Gute Zeiten für Google, schlechte Zeiten Apple

Turbulenzen am Öl-Markt

In New York gerieten Ölkonzerne unter Druck, weil China der größte Energieverbraucher der Welt ist. Grund dafür war auch der Preisverfall an den Ölmärkten. Auch Auto- und Industriekonzerne sowie die Luxusgüterbranche sind stark von Exporten nach China abhängig sind - und zählten am Dienstag zu den größten Verlierern. Die Aktien von General Motors (GM) fielen stellvertretend um 3,5 Prozent, Caterpillar verlor 2,6 Prozent, und die Anteile am Schmuckhändler Tiffany bröckelten um 2,10 Prozent ab.

Papiere von Apple gaben sogar um 5,2 Prozent nach. Analysten der Investmentbank Jefferies hatten sich über den Absatz des gewinnträchtigen iPhones vor allem in China besorgt gezeigt.

Google begeistert die US-Anleger

Dagegen ging es mit Google -Aktien um 4,1 Prozent bergauf. Der Internetkonzern gibt sich eine neue Struktur und will so schneller auf Veränderungen reagieren. Das Web-Geschäft mit der Suchmaschine und der Online-Werbung soll von neuen Unternehmungen wie selbstfahrenden Autos oder Drohnen getrennt werden. Die Kern-Firma heißt weiterhin Google, wandert aber unter das Dach eines neu geschaffenen Mutterkonzerns mit dem Namen Alphabet.

Begeistert zeigten sich Investoren von den Fusionsplänen des Kranherstellers Terex. Er will mit dem finnischen Unternehmen Konecranes einen Konzern mit rund zehn Milliarden Dollar Umsatz und 32.000 Beschäftigten bilden. Die Terex-Aktie stieg um 22,7 Prozent.

Symantec-Aktien rutschten dagegen am Indexende um 6,85 Prozent auf den tiefsten Kurs seit mehr als einem Jahr ab. Der Softwarehersteller will für 8 Milliarden Dollar den IT-Spezialisten Veritas an den Finanzinvestor Carlyle Group verkaufen. Dessen Titel verloren mit minus 3,54 Prozent ebenfalls deutlich. Beim Autoverleiher Hertz Global Holding quittierten Anleger einen schlechter als erwartet ausgefallen Quartalsbericht mit minus 3,62 Prozent.

Euro hält sich über 1,10 Dollar

Der Kurs des Euro wurde von der Grundsatzeinigung der Geldgeber mit Griechenland gestützt. Er hielt sich über 1,10 US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,1045 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1055 (Montag: 1,0960) Dollar festgesetzt. An der New York Stock Exchange wechselten rund 860 Millionen Aktien den Besitzer. 1152 Werte legten zu, 1932 gaben nach, und 100 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,9 Milliarden Aktien 847 im Plus, 1968 im Minus und 142 unverändert.

An den Anleihenmärkten führten die Turbulenzen in China zu einer Rally, weil Investoren aus Furcht vor einem Währungskrieg in hochwertige Papiere wie US-Bonds oder britische Gilts flüchteten. Die zehnjährigen US-Papiere stiegen um 27/32 auf 99-27/32. Die Rendite fiel auf 2,14 Prozent. Die 30-jährigen Anleihen legten um 1-27/32 auf 103-25/32 zu und rentierten mit 2,81 Prozent.

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  • rtr
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