Börse New York Irland steckt US-Anlegern in den Knochen

Europa wähnt sich in der irischen Schuldenkrise langsam auf einem guten Weg, aber an den amerikanischen Börsen sind diese Hoffnungssignale noch nicht angekommen. Ganz im Gegenteil. Die amerikanischen Anleger bleiben lieber in Deckung – da helfen auch die guten Zahlen des US-Einzelhändlers Target nicht weiter.
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Ein Händler vor den Türen der New York Stock Exchange. Quelle: DAPD

Ein Händler vor den Türen der New York Stock Exchange.

HB NEW YORK. Die US-Börsen haben sich am Mittwoch kaum vom Fleck bewegt. Den Markt stützte zwar ein optimistischer Ausblick des Einzelhändlers Target auf das Weihnachtsgeschäft. Doch viele Anleger blieben vorsichtig und warteten auf Hinweise, wie Europäische Union und Internationaler Währungsfonds (IWF) dem klammen Irland wieder auf die Beine helfen wollen. Auch Sorgen über eine weitere Straffung der chinesischen Geldpolitik hielten sich hartnäckig

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent tiefer auf 11.007 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 10.990 und 11.042 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 notierte nahezu unverändert auf 1178 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte 0,3 Prozent vor auf 2476 Stellen. In Frankfurt ging der Dax 0,6 Prozent höher bei 6700 Punkten aus dem Handel.

Target geht trotz Branchenflaute zuversichtlich ins Weihnachtsgeschäft. Das vierte Quartal werde das Beste seit drei Jahren werden, hieß es. Die Aktien legten 3,9 Prozent zu. Der Ausblick riss weitere Unternehmen aus der Branche mit. So gewannen etwa die Dividendenscheine von Costco Wholesale zwei Prozent.

Der Markt hatte insgesamt aber Mühe, sich von den herben Verlusten des Vortages zu erholen. Die Anleger behielten vor allem die Entwicklungen in Irland fest im Blick. Das Land hat sich bereiterklärt, bei der Sanierung seines Bankensystems mit EU und IWF zusammenzuarbeiten.

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