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Börse New York Libyen-Krise belastet Wall Street

Die Gewalt in Libyen hat die US-Börsen stark belastet. Börsianer fürchten, dass die Unruhen Lieferungen der Ölförderstaaten beeinflussen und deshalb die Preise steigen könnten - eine Bedrohung für die Weltwirtschaft.
Update: 22.02.2011 - 22:44 Uhr Kommentieren
New York

Belastend wirkte sich auch der anhaltende Preisverfall am amerikanischen Immobilienmarkt aus. In ausgewählten US-Ballungsgebieten verloren Wohnimmobilien im Dezember den sechsten Monat in Folge an Wert. Einfamilienhäuser und Wohnungen in den 20 größten Städten kosteten 0,4 Prozent weniger als im November, wie aus dem Index von Standard & Poors/Case Shiller hervorgeht.

In New York schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte 1,4 Prozent tiefer auf 12.212 Punkten. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 12.176 und 12.389 Stellen. Der breiter gefasste S&P 500 brach 2,1 Prozent auf 1315 Zähler ein. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel sogar 2,7 Prozent auf 2756 Stellen. In Frankfurt ging der Deutsche Aktienindex (Dax) kaum verändert auf 7318 Punkten aus dem Handel.

Der Rohölpreis kletterte seit Beginn der Unruhen in Nordafrika stetig nach oben und erreichte zwischenzeitlich den höchsten Stand seit mehr als zweieinhalb Jahren. Die Anleger scheuten das Risiko und mieden den Aktienmarkt. Sie bevorzugten stattdessen traditionell sicherere Anlagen in Staatsanleihen und Gold.

Bei den Einzeltiteln stand der Kurs des weltgrößten Einzelhändlers Wal-Mart im Fokus. Der Konzern verzeichnete das siebte Mal in Folge in den USA einen Absatzrückgang. Die Wal-Mart-Papiere sackten daraufhin rund drei Prozent ab.

Auch eine Milliardenübernahme in der Ölbranche konnte die Anleger nicht in Kauflaune versetzen: Der Raffineriebetreiber Holly kauft für 2,85 Milliarden Dollar den Rivalen Frontier Oil. Dadurch weitet Holly seine Angebotspalette auf Benzin, Kerosin und andere Raffinerieprodukte aus. Das neue Unternehmen mit dem Namen "HollyFrontier" betreibt fünf Raffinerien mit einer Gesamtkapazität von mehr als 440.000 Barrel pro Tag. Holly-Aktien gaben ein Prozent nach, Frontier-Papiere ließen 4,1 Prozent Federn.

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