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Börse New York Magere Bilanzen dämmen Kauflust der Anleger

Die US-Börsen rutschen nach enttäuschenden Quartalsbilanzen einiger Konzerne ins Minus. Die Papiere von Whirlpool und Under Armour stürzen ab. Für den Pampers-Hersteller P&G wiederum hat sich das Sparprogramm ausgezahlt.
Update: 25.10.2016 - 22:44 Uhr
Die Stimmung war am Dienstag überwiegend gedämpft. Quelle: dpa
New York Stock Exchange

Die Stimmung war am Dienstag überwiegend gedämpft.

(Foto: dpa)

New YorkDie New Yorker Börsen haben nach enttäuschenden Quartalsbilanzen einiger Großkonzerne am Dienstag Federn gelassen. "Der Markt rüstet sich für eine Zinsanhebung in den USA, zudem belastet die Unsicherheit vor der Präsidentenwahl", sagte ein Händler. "Deshalb werden Gewinne schnell wieder mitgenommen." Einen weiteren Dämpfer bekamen die Anleger durch neue Konjunkturdaten. Die Stimmung der US-Konsumenten trübte sich im Oktober stärker ein als erwartet.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent tiefer auf 18.169 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,4 Prozent auf 2143 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank um 0,5 Prozent auf 5283 Stellen.

Bei den Einzelwerten verteuerten sich die Aktien von Procter & Gamble um mehr als drei Prozent. Der Sparkurs macht sich beim Pampers-Hersteller bezahlt.

Whirlpool -Papiere büßten knapp elf Prozent an Wert ein. Der starke Dollar drückt auf den Gewinn des Haushaltsgeräte-Herstellers. Die Aktien von Under Armour stürzten um rund 13 Prozent ab. Der Adidas -Rivale wies für den Sommer das geringste Umsatzwachstum seit sechs Jahren aus.

Apple enttäuscht die Anleger

Ebenfalls abwärts ging es für Deutsche Bank , deren Papiere 1,4 Prozent abgaben. Dem TV-Sender Sky News zufolge könnte sich die Beilegung des Hypothekenstreits mit den US-Behörden bis zur Amtseinführung der neuen Regierung im Januar hinziehen. Auch liebäugelt der Konzern mit einer Vollintegration der Postbank, wie Reuters von Insidern erfuhr. "Damit wäre klar, dass ein Verkauf derzeit unmöglich ist", kommentierte ein Händler. Zudem schraubten die Analysten von Morgan Stanley ihr Kursziel herunter.

Europas Börsen schnupperten nur vorübergehend Höhenluft. Am Ende fehlte dem Dax angesichts der einknickenden US-Börsen die Kraft für mehr. Er schloss nach einem Run auf ein frisches Jahreshoch kaum verändert bei 10.757 Punkten. Der EuroStoxx50 verlor 0,2 Prozent auf 3087 Punkte.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 840 Millionen Aktien den Besitzer. 1162 Werte legten zu, 1774 gaben nach und 170 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,55 Milliarden Aktien 877 im Plus, 1903 im Minus und 238 unverändert.

Die US-Kreditmärkte legten leicht zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 1/32 auf 97-21/32. Die Rendite sank auf 1,7595 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 8/32 auf 94-23/32 und rentierte mit 2,5024 Prozent.

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