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Börse New York Rabenschwarzer Tag an der Wall Street

Miese Arbeitsmarktdaten, Angst vor einer Rezession und die Schuldenkrise in Europa setzen den US-Börsen schwer zu. Es war der größte Sturz des Dow seit Dezember 2008. Analysten sehen einen Stillstand der Wirtschaft.
Update: 05.08.2011 - 03:47 Uhr 15 Kommentare
Aktienhändler in New York. Quelle: Reuters

Aktienhändler in New York.

(Foto: Reuters)

New YorkDie Wall Street hat am Donnerstag einen der schwersten Tages-Verluste seit Jahren erlitten. Nach der kurzen Erholung am Mittwoch schlossen alle drei großen Indizes an der Wall Street mehr als vier Prozent im Minus. Analysten verwiesen auf die Schuldenkrise in Europa sowie auf Anzeichen, dass die US-Wirtschaft zum Stillstand gekommen sei. Auch die überraschend starken Quartalszahlen der Opel-Mutter General Motors und die von Börsianern begrüßte Aufspaltung von Kraft konnten an der schlechten Gesamtstimmung nichts ändern.

Alle drei großen Indices schlossen mehr als vier Prozent im Minus. Der Dow-Jones-Index brach 4,3 Prozent auf 11.383 Punkte ein. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 4,8 Prozent - der schwerste Verlust an einem Tag seit Februar 2009 - und hielt sich damit nur hauchdünn über der Schwelle von 1200 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor sogar 5,1 Prozent und schloss bei 2556 Punkten.

Der auch als „Angstbarometer“ bekannt Volatilitäts-Index VIX sprang 35,4 Prozent in die Höhe auf 31,7 - der höchste prozentuelle Anstieg seit Februar 2007. In Frankfurt beendete der Dax den Xetra-Handel 3,4 Prozent im Minus bei 6414,76 Punkten.

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15 Kommentare zu "Börse New York: Rabenschwarzer Tag an der Wall Street"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • und wenn die den Krieg haben, den sie wollen beklagen die sich darüber.

  • würstchen wollen immer Krieg.

    Das ist alles.

  • @Island

    die deutschen Produktionsinvestitionen sprechen eine andere Sprache bezüglich Russland

    http://www.nytimes.com/2011/07/19/business/global/Germany-Europes-Powerhouse-Drifts-East.html

  • Die Märkte in China und Indien sind interessant aber persönlich würde ich Indien vorziehen. Die Reglementierungen in China halte ich für bedenklich (Wissentransfer und Kapitalverkehr) es ist zwar ein wichtiger Markt aber man muß nicht in jeden Markt präsent sein.

    Es ist natürlich richtig in der Bundesrepublik Deutschland zu investieren aber nur wenn wir die Innenpolitischen Aufgaben lösen.

    Wenn wir die Aufgaben nicht lösen werden wir folgendes erleben:

    Hohe Massenarbeitslosigkeit, Verringerung des REALEN BSP, sinkender Wohlstand, schrumpfende Märkte, Verringerung der Kaptialverzinsung, höhere Sozialausgaben, höhere Steuern, die Arbeitskosten steigen.

    Durch diesen Umstand werden wir einen Kapitalabfluss in junge prosperierende Staaten erleben und die Abwanderung von jungen gut ausgebildeten Deutschen.

    Derzeit profitieren wir noch vom „Geografischen Vorteil“ unsere Kunden sind in der Nähe. In Zukunft sind unsere Kunden aber nicht mehr in Europa sondern in Südamerika und Asien.

    Damit erhalten wir einen strategischen Nachteil.

  • Der Russische Markt ist kein Zukunftsmarkt. Derzeit leben in Russland noch 147 Millionen Menschen bis zum Jahr 2050 werden es voraussichtlich nur noch 100 Millionen sein. Diese Volkswirtschaft wird in den nächsten Jahren enorme Probleme bekommen durch den „Demografischen Wandel“. Die Ressourcen Russland sind aber enorm (Russland hat seine Kolonien nur an das Heimatgebiet angeschlossen und nicht wie England in Übersee „gefunden“).

    Darum denke ich daß der Russische Markt für die nächsten 10 Jahre interessant bleibt und dann wird dieses Land mehr ein „Spielball“ für die anderen Mächte.

  • We can already witness one of the worst property and natural resources bubbles in Australia waiting to burst, and the government in Canada is urgently looking for cash to fuel its own growth and is so far mostly unsuccessful. if they can't secure the cash anytime soon the canucks will be flushed down with their 'friendly' neighbors.

    Why not invest in Germany, a market most here know much better? And if you want to max growth go for Russia, India or China, these markets look much more promising.



  • I've only been in Brazil once, you may be totally right. But I love the encouraging signs.

  • How often have you been in Brazil? Do you think a state with that criminal rate should be called stable? Those Emerging Markets aren't as strong as we believe; they depend on our development as we hang on them - and their political systems are only stable if there's a strong growth. Without that they cannot whitewash their social problem anymore.

  • So erstaunlich ist das nicht. Wenn man Aktien verkauft, bekommt man dafür Geld und damit steigt der Kurs.

    Abgesehen davon denke ich, dass damit mittlerweile parallel Auslandsanlagen veräußert werden, um Löcher zu stopfen. Damit wird Geld in die USA repatriiert und der Dollarkurs steigt auch wieder.

    Das war bei Lehmann damals schon genauso. Da erlebte der Dollar auch ein massives Zwischenhoch gegenüber dem brasilianischen Real und anderen Währungen.

  • If people are concerned about safe investments, there are two and possibly three countries that will prosper beyond belief: 1. Canada, 2. Australia and possibly 3. Brazil. All have ample resources and ample land to expand their economies and populations, all have stable governments, none of them have religious or racial problems, and at least two of them have well trained labour forces. In the case of Canada, they have the second largest oil deposit in the world after Saudi Arabia, and they live next door to the most oil guzzling country in the world, the USA. Brazil needs a little cleaning up of a difficult socialistic bureaucracy that makes it difficult to do business there, but I understand they're working on it. Those are the places where I am putting my money.

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