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Börse New York Sorgen um Chinas Konjunktur belasten Wall Street

Die Angst vor einer stärkeren Konjunkturabkühlung in China drückt auf die Stimmung an der Wall Street. Die US-Indizes gingen uneinheitlich aus dem Tag. Zu den größten Verlierern gehört erneut General Motors.
Update: 12.03.2014 - 22:52 Uhr Kommentieren
Händler an der NYSE: Die Angst vor einer Unternehmenspleitewelle   in China verunsichert Börsianer weltweit. Quelle: ap

Händler an der NYSE: Die Angst vor einer Unternehmenspleitewelle  in China verunsichert Börsianer weltweit.

(Foto: ap)

New York Die Angst vor einer stärkeren Konjunkturabkühlung in China hat am Mittwoch die US-Börsen belastet. Die Anleger seien verunsichert, nachdem in der vergangenen Woche erstmals eine Anleihe eines chinesischen Unternehmens geplatzt sei und zuletzt auch Wirtschaftsdaten aus der Volksrepublik enttäuscht hätten, sagten Händler. Auch die Ukraine-Krise trug weiter zur gedämpften Stimmung bei. Allerdings machten die Investoren im Handelsverlauf neue Chancen für die Diplomatie aus und zeigten sich weniger irritiert von den Spannungen in Europa.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 16.364 und einem Tief von 16.260 Punkten. Er verabschiedete sich mit einem Minus von 0,1 Prozent auf 16.340 Zählern in den Feierabend. Der breiter gefasste S&P-500 trat bei 1868 Zählern auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging dagegen mit einem Plus von 0,4 Prozent auf einem Stand von 4323 Punkten aus dem Handel. In Frankfurt schloss der Dax 1,3 Prozent im Minus auf 9188 Punkten.

Immer mehr Branchen zeigen sich angesichts drohender Folgen der Krim-Krise besorgt. So senkte der Weltluftfahrtverband Iata seine Gewinnprognose für dieses Jahr um eine Milliarde Dollar. Auch Sanktionen gehören zu den Schreckensszenarien der Anleger. Doch am Mittwoch ließen die Befürchtungen an der Wall Street etwas nach. Geld-Manager verwiesen zur Begründung auf ein geplantes Treffen von US-Außenminister John Kerry mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow vor dem Krim-Referendum am Sonntag. "Es ist gut, dass sie noch vor dem Wochenende reden", sagte Ken Polcari von O'Neil Securities in New York. Das könne die Nervosität lindern.

Auf dem Parkett im Mittelpunkt stand erneut General Motors (GM). Für Beunruhigung sorgte, dass der Opel-Mutter offenbar ein Strafverfahren wegen fehlerhafter Zündungen drohen könnte. Aus mit den Ermittlungen vertrauten Kreisen verlautete am Dienstag, dass die New Yorker Staatsanwaltschaft den Umgang des Autobauers mit den Informationen über die Probleme bei einigen GM-Modellen überprüfe. Diese Schwierigkeiten könnten mit 13 Todesfällen in Verbindung stehen und haben zum Rückruf von 1,6 Millionen Fahrzeugen geführt. Die GM-Aktie schloss 0,9 Prozent im Minus, nachdem sie bereits am Dienstag um mehr als fünf Prozent abgesackt war.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 657 Millionen Aktien den Besitzer. 1759 Werte legten zu, 1275 gaben nach und 105 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,13 Milliarden Aktien 1458 Titel im Plus, 1131 im Minus und 115 unverändert.

  • rtr
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