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Börse New York Trump verbreitet Hoffnung im Handelsstreit mit China – Wall Street dreht ins Plus

Der US-Präsident erklärt, er könne möglicherweise auf neue Zölle verzichten. Den Aktien aus der Chipbranche kann er mit jedoch nicht helfen.
Update: 16.11.2018 - 22:37 Uhr Kommentieren
Am Donnerstag dieser Woche bleibt die New York Stock Exchange geschlossen. Quelle: AP
Händler an der Wall Street

Am Donnerstag dieser Woche bleibt die New York Stock Exchange geschlossen.

(Foto: AP)

FrankfurtNeue Hoffnung auf Entspannung im Handelsstreit der USA mit China hat die Wall Street zum Wochenschluss gestützt. Nach anfänglichen Verlusten drehte der Dow-Jones-Index am Freitag ins Plus. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, er könne möglicherweise auf neue Zölle für Waren aus der Volksrepublik verzichten, während Handelsgespräche mit China liefen.

Die Furcht der Anleger vor einem Ende der Rally bei den Technologiewerten lastete aber weiter auf der Nasdaq, die zwar auch von Trumps Äußerungen profitierten, sich aber nur kurz in positives Terrain vorarbeiten konnten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 25.413 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,2 Prozent auf 2736 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,2 Prozent auf 7247 Stellen Punkte nach. Der Dax hatte zuvor knapp im Minus auf 11.341 Punkten geschlossen.

Schon am Donnerstag hatten Meldungen, China habe eine Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik geliefert, die Wall Street beschäftigt. Für einen Durchbruch dürften die Zugeständnisse aber nicht reichen, hatten US-Insider gesagt. Das war am Freitag zwar auch der Tenor Trumps. Doch seine Überlegungen, ob neue Zölle überhaupt nötig sind, gab den Standardwerten Auftrieb.

Abwärts ging es dagegen für Aktien aus der Chipbranche, die unter mauen Ausblicken von Applied Materials und Nvidia litten. Applied Materials konnten gut ein Prozent zulegen, Nvidia-Papiere brachen jedoch um 18,7 Prozent ein. Die Titel des Nvidia-Rivalen AMD gaben 3,8 Prozent nach und die des Zulieferers Micron 1,18 Prozent. Die gesamte Tech-Branche sei anfällig für Kursrückschläge, weil die Aktien relativ teuer seien, sagte Mark Grant, Chef-Anlagestratege bei B. Riley FBR.

Gefragt waren dagegen Viacom. Die Papiere stiegen um gut 3,6 Prozent. Dank des Kassenerfolgs des Films „Mission Impossible – Fallout“ legte der Medienkonzern ein überraschend starkes Quartalsergebnis vor.

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