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Börse New York Wall Street kommt gegen China nicht an

China wird wieder zum Problemfall: Schwache Konjunkturdaten deuten eine wirtschaftliche Flaute an. Die Börsen reagieren allergisch auf diese Zahlen. Auch an der Wall Street sacken die Kurse tief ins Minus.
27.07.2015 - 22:40 Uhr
Händler an der Wall Street steht es ins Gesicht geschrieben. Die schwachen Konjunkturdaten aus China erschüttern die Märkte und Händler. Quelle: ap
Betretene Mienen in New York

Händler an der Wall Street steht es ins Gesicht geschrieben. Die schwachen Konjunkturdaten aus China erschüttern die Märkte und Händler.

(Foto: ap)

New York Der erneute Kurssturz in China hat am Montag auch die Wall Street belastet. Der größte Tagesverlust seit mehr als acht Jahren an den Börsen der Volksrepublik verunsicherte die Anleger. „Shanghai ist momentan ein künstlicher Markt, der auf staatliche Hilfe angewiesen ist“, sagte Andy Sullivan, Portfolio-Manager bei der GL Financial Group. Die Anleger an den US-Börsen seien wegen der Sorgen um die Weltkonjunktur bereits Ende voriger Woche nervös geworden.

Die Regulierungsbehörde in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft versicherte zwar, auch weiterhin den Markt stützen zu wollen. Experten zeigten sich jedoch skeptisch, ob damit der Ausverkauf gestoppt werden kann. Immer noch seien zahlreiche Aktien vom Handel ausgenommen, sagte Randy Frederick, Experte bei Charles Schwab. Zudem seien weitere Beschränkungen in Kraft, der Handel sei weder frei noch für alle Investoren offen. „Ich denke nicht, dass sich der Markt stabilisiert, bis diese Einschränkungen aufgehoben werden.“

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