Börse New York Wall Street setzt Rekordjagd fort

Ermutigende Bilanzen von Einzelhändlern haben die US-Börsen erneut beflügelt. Der Dow Jones stieg auf über 20.700 Punkte, auch der S&P-500 zog an. Wal-Mart profitierte vom florierenden US-Geschäft.
Update: 21.02.2017 - 23:20 Uhr Kommentieren

Wal-Mart-Zahlen erfreuen die Anleger

New YorkDank ermutigender Bilanzen von Einzelhändlern haben die US-Börsen ihre Rekordjagd am Dienstag fortgesetzt. Sowohl beim global führenden Einzelhändler Wal-Mart als auch bei der weltgrößten Baumarktkette Home Depot liefen die Geschäfte rund. Dies verstärkte auch Hoffnungen auf ein Anziehen der Konjunktur, die in den vergangenen Wochen vom neuen US-Präsidenten Donald Trump und seinen Plänen für Infrastrukturprogramme und Steuersenkungen geschürt wurden. Auch steigende Ölpreise trugen dazu bei. Die Gesamtgemengelage ermögliche neue Höchststände, sagte Analyst Peter Cardillo vom Broker First Standard Financial.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,6 Prozent höher auf 20.743 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,6 Prozent auf 2365 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,5 Prozent auf 5865 Punkte. Dabei machte sich ein Nachholbedarf unter den Investoren bemerkbar, denn am Montag waren die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen.

Diese Aktien glänzen mit den höchsten Dividendenrenditen
Deutschland – Platz 5: Siemens
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Siemens zählt zu den deutschen Unternehmen, bei denen 2017 die höchsten Dividendenrenditen zu erwarten sind. Mit einer prognostizierten Rendite von 3,2 Prozent empfiehlt die DZ-Bank zudem, Siemens-Aktien zu kaufen.

Deutschland – Platz 4: BASF
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Auch der deutsche Chemiekonzern BASF zählt zu den Unternehmen mit der höchsten Dividenden-Rendite 2017. So prognostiziert die DZ Bank eine Rendite von 3,5 Prozent – 0,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Deutschland – Platz 3: Deutsche EuroShop
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Die Deutsche EuroShop AG ist an zahlreichen Einkaufszentren in Deutschland beteiligt. Die Geschäfte laufen gut – die DZ Bank prognostiziert eine Dividenden-Rendite von 3,8 Prozent. Im vergangenen Jahr waren es noch 3,6 Prozent.

Deutschland – Platz 2: Axel Springer
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Die Axel Springer SE kommt mit einer erwarteten Dividenden-Rendite von 4,0 Prozent in dem Ranking auf Platz zwei in Deutschland.

Deutschland – Platz 1: Allianz
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Spitzenreiter in Deutschland ist die Allianz SE. Dem Münchener Versicherungskonzern wird eine Dividenden-Rendite von 5,0 Prozent vorhergesagt – 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Europa – Platz 5: British American Tobacco
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Im europäischen Ausland schafft es die British American Tobacco auf Platz fünf. Mit einer erwarteten Dividenden-Rendite von 3,6 Prozent würde das britische Unternehmen seine Zahlen von 2016 um 0,3 Prozent zu übertreffen.

Europa – Platz 4: Novartis
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Dem Schweizer Pharmakonzern Novartis wird eine Dividenden-Rendite von 3,9 Prozent vorhergesagt.

Die Wal-Mart-Aktien verteuerten sich um drei Prozent. Der Umsatz in den US-Läden legte im vierten Quartal bis Ende Januar auf vergleichbarer Basis überraschend kräftig zu und auch der Online-Handel wuchs deutlich. Home Depot bescherte der florierende US-Immobilienmarkt ein spürbares Gewinnplus. Die Anteilsscheine des Unternehmens gewannen 1,4 Prozent. Dagegen setzte Enttäuschung über den Rückzug des 143 Milliarden Dollar schweren Übernahmeangebots für den britisch-niederländischen Rivalen Unilever dem US-Ketchup-Hersteller Kraft Heinz zu. Die Aktie gab knapp zwei Prozent nach.

In der Hoffnung auf steigende Gewinne aus dem Exportgeschäft deckten sich auch die Anleger in Europa am Dienstag mit Aktien ein. Ihren Optimismus stützten sie auf den Kursverfall des Euro, der Waren heimischer Unternehmen auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger macht. Zur positiven Stimmung trug außerdem die anziehende Konjunktur in der Euro-Zone bei.

In Frankfurt schloss der Dax 1,2 Prozent höher bei 11.967 Punkten, nachdem er zuvor kurzzeitig auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 11.987 Zähler gestiegen war. Der EuroStoxx50 verabschiedete sich 0,8 Prozent höher bei 3339 Stellen in den Feierabend.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 880 Millionen Aktien den Besitzer. 2131 Werte legten zu, 827 gaben nach und 143 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,9 Milliarden Aktien 1670 im Plus, 1207 im Minus und 210 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben vor der für Mittwoch geplanten Veröffentlichung des Protokolls der Sitzung des Offenmarktausschusses der amerikanischen Notenbank von Ende Januar nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 2/32 auf 98-12/32. Die Rendite stieg auf 2,4326 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 5/32 auf 99-7/32 und rentierte mit 3,0391 Prozent.

  • rtr
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