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Börse New York Wall Street tritt auf der Stelle

Auch in New York zeigen sich die Anleger unsicher. Vor der Fed-Entscheidung am Mittwoch folgt einem verhaltenen Start ein richtungsloser Handel. Zu den Tagesgewinnern zählen Technologiewerte im Nasdaq.
Update: 13.12.2013 - 23:40 Uhr Kommentieren
Broker an der Wall Street: Die New Yorker Börse lief zunächst im Plus, doch die Unsicherheit über die zukünftige Geldpolitik verhinderte größere Bewegungen. Quelle: Reuters

Broker an der Wall Street: Die New Yorker Börse lief zunächst im Plus, doch die Unsicherheit über die zukünftige Geldpolitik verhinderte größere Bewegungen.

(Foto: Reuters)

New YorkNach dreitägiger Talfahrt hat sich die Wall Street am Freitag zu minimalen Gewinnen durchgerungen. Anleger ließen Vorsicht walten, weil sie bereits gebannt auf die kommenden Mittwoch anstehende Entscheidung der Notenbank Fed über ihren künftigen Kurs blickten. Wegen der sinkenden Arbeitslosigkeit und der Einigung im Haushaltsstreit halten es viele Beobachter für möglich, dass die Fed einen Ausstieg aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik einleiten könnte. Diese hat den Börsenboom erst möglich gemacht. Ein erneuter Rückgang der Erzeugerpreise sorgte für etwas Erleichterung, weil sich die Fed bei einer geringen Inflation mehr Zeit mit dem Ausstieg nehmen könnte.

Aktienboom macht die Milliardäre noch reicher
Reichtum
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Die Reichen werden immer reicher. Wer unter den 100 Superreichen 2013 bisher die meisten Milliarden scheffelte und sein Vermögen relativ betrachtet am stärksten steigerte, zeigt diese Galerie. Die Daten sammelt die Nachrichtenagentur Bloomberg auf täglicher Basis.

Stand: 26. Dezember 2013

(Foto: dpa)
Alice Walton
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Platz 20: Alice Walton

Die Geschwister Walton sind die Erben des Wal-Mart-Gründers Sam Walton. Alice Walton besitzt 343 Millionen Aktien des Supermarkt-Imperiums. Außerdem ist sie engagiert im Kunstmarkt aktiv.

Vermögenszuwachs 2013: 5,8 Milliarden Dollar

(Foto: ap)
huGO-BildID: 17882167 ARCHIV - Das Logo einer Lidl-Filiale, aufgenommen in Frankfurt, Hessen, am 30. Maerz 2008. Wegen des Verdachts auf Dioxin belas
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Platz 19: Dieter Schwarz

Der Eigentümer der Handelskette Lidl gilt als einer der geheimnisvollsten Unternehmer Deutschlands. Bilder von ihm sind daher Mangelware. Den Grundstein für das Billig-Imperium legte bereits sein Vater, der Heilbronner Unternehmer Josef Schwarz. Er war 1930 als Gesellschafter in die Südfrüchte-Großhandlung Lidl & Co eingestiegen, die ihre Kunden in Heilbronn noch per Pferdefuhrwerk mit Bananen und Zitronen belieferte.

Vermögenszuwachs 2013: 5,8 Milliarden Dollar

(Foto: ap)
File photo of Inditex Chairman Amancio Ortega
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Amancio Ortega

Der Vater der Inditex-Erbin Sandra Ortega Mera ist der reichste Europäer und kommt ebenfalls aus Spanien. Während sein Land im Schuldensumpf zu versinken droht, kann Amancio Ortega sein Vermögen deutlich steigern. Seine Haupteinnahmequelle ist das Unternehmen Inditex – das größte Textilunternehmen der Welt. Begonnen hat seine Karriere mit der Modekette Zara. Im Laufe der Jahre gründete er zahlreiche weitere Modemarken und übernahm einige Kleidungsunternehmen, die unter dem Dach von Inditex an der spanischen Börse notiert sind. Weltweit ist er gemessen am Vermögen die Nummer drei.

Vermögenszuwachs 2013: 7,5 Milliarden Dollar - Platz 15
Gesamtvermögen 2013: 65 Milliarden Dollar - Platz 3

(Foto: Reuters)
People enter a Zara store in Barcelona
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Sandra Ortega Mera

Die Erbin des Modeimperiums Zara ist scheu in der Öffentlichkeit. Deshalb gibt es kaum Bilder von ihr. Die Tochter der Inditex-Gründer Amancio Ortega und Rosalia Mera ist nach dem Tod ihrer Mutter zur reichsten Spanierin geworden. Sandra Ortega Mera erhielt mehr als 90 Prozent des Vermögens ihrer Mutter, darunter die gesamte Holdinggesellschaft Rosp Corunna Participaciones Empresariales SL, berichtet eine informierte Person. Bis zu Meras Tod im August hatten beide zusammen die Gesellschaft kontrolliert. Unter den Superreichen liegt sie nach der Bloomberg-Liste nun auf Platz 181. Gemessen am Zuwachs ist sie in diesem Jahr jedoch Spitze.

Vermögenszuwachs 2013: 6,1 Milliarden Dollar - Platz 19

Prozentualer Zuwachs 2013: 540 Prozent - Platz 1

(Foto: Reuters)
Robson Walton
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Platz 16: Robson Walton

Die Geschwister Walton sind die Erben des Wal-Mart-Gründers Sam Walton. Der älteste Sohn Robson Walton ist Vorsitzender von Wal-Mart. Er besitzt 339 Millionen Aktien.

Vermögenszuwachs 2013: 6,1 Milliarden Dollar

(Foto: ap)
Mannequins wearing cashmere clothes are displayed at Fast Retailing's Uniqlo casual clothing store in Tokyo
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Platz 15: Tadashi Yanai

Der japanische Unternehmer Tadashi Yanai gründete Fast Retailing, das größte Bekleidungsunternehmen in Asien. Der reichste Mann Japan ist auch wegen des Tochterunternehmens Uniqlo bekannt.

Vermögenszuwachs 2013: 6,3 Milliarden Dollar

(Foto: Reuters)

Angesichts der jüngsten Serie starker Konjunkturdaten gebe es eine begründete Wahrscheinlichkeit, dass die Fed bereits eine Straffung der Geldpolitik ankündigen werde, sagte Alan Higgins vom Vermögensverwalter Coutts. Er rechne allerdings nur mit einer leichten Drosselung der Wertpapierkäufe im Volumen von derzeit 85 Milliarden Dollar monatlich.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 0,1 Prozent auf 15.755 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500 trat bei 1775 Punkten auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte 0,1 Prozent auf 4000 Punkte vor. Im Wochenvergleich verlor der Dow-Jones-Index 1,7 Prozent, der S&P-Index 1,7 Prozent das Nasdaq-Barometer 1,5 Prozent. Der Dax verabschiedete sich 0,1 Prozent tiefer bei 9006,46 Punkten in den Feierabend. Damit verlor er binnen Wochenfrist 1,8 Prozent.

"Der Markt verdaut den dreitägigen Rückgang und nimmt sich eine Pause vom Ausverkauf", erklärte Ryan Detrick von Schaeffer's Investment Research. "Sobald wir die Nachrichten von der Fed kommende Woche aus dem Weg haben, erwarte ich die Rückkehr saisonaler Faktoren - Dann könnten wir vor dem Jahreswechsel erneut historische Höchststände sehen."

Die Aktien von T-Mobile US schossen kurz vor Handelsende um fast neun Prozent in die Höhe. Das "Wall Street Journal" berichtete, der Rivale Sprint plane ein Übernahmeangebot im Volumen von mehr als 20 Milliarden Dollar für die Tochter der Deutschen Telekom. Sprint-Aktien beendeten den Handel gut drei Prozent fester.

Im Blickpunkt standen auch Papiere von Blackberry. Der angeschlagene Smartphone-Pionier will zusätzliche 250 Millionen Dollar bei einer Kapitalerhöhung einsammeln und verlängerte deshalb die Zeichnungsfrist. Die in den vergangenen Monaten stark gebeutelte Aktie legte um knapp drei Prozent zu.

Zu den größten Verlierern des Tages zählten Anadarko Petroleum. Der Konzern muss einer Richterentscheidung zufolge Milliarden in die Hand nehmen, um die Umweltverschmutzung einer ehemaligen Tochter zu bereinigen. Deshalb stürzte die Aktie mehr als sechs Prozent ab.

Der Versicherer AIG verhandelt einem Insider zufolge über einen Verkauf seiner Flugzeugleasing-Sparte ILFC an die niederländische AerCap Holdings. Die Aktien von AIG legten knapp ein Prozent zu.

Adobe gehörte zu den Favoriten im technologielastigen Nasdaq-Index. Der für sein PDF-Programm Acrobat bekannte Software-Hersteller hatte am Vorabend ein deutliches Kunden-Plus bei seinem neuen Abonnement-Angebot im Netz bekanntgegeben. Adobe-Titel schossen zwölf Prozent in die Höhe.

Die Papiere von Electronic Arts (EA) legten sechs Prozent zu. Drei Programme des Software-Entwicklers gehörten dem Branchendienst NPD Group zufolge in den USA zu den zehn bestverkauften Computerspielen des vergangenen Monats. Zu den bekanntesten EA-Produkten zählen die Fußball-Simulation "Fifa" und die Rennspiel-Serie "Need for Speed".

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,64 Milliarden Aktien den Besitzer. 1702 Werte legten zu, 1275 gaben nach und 139 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,61 Milliarden Aktien 1493 im Plus, 1042 im Minus und 142 unverändert.

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