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Börse Tokio Der Nikkei-Index strauchelt erneut

Schlechte Konjunkturdaten aus China und Japan belasten den Aktienmarkt in Japan. Exportwerte erwiesen sich erneut als Verlierer. Honda und Canon mussten Federn lassen.
Update: 20.02.2014 - 08:48 Uhr Kommentieren
Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. Quelle: dpa

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

(Foto: dpa)

Tokio Enttäuschende Konjunkturdaten aus China haben am Donnerstag die Aktienmärkte in Asien ins Minus gedrückt. Auslöser war der Einkaufsmanager-Index von Markit und HSBC. Demnach schrumpften die Geschäfte der chinesischen Industrie im Februar den zweiten Monat in Folge.

"Wir müssen davon ausgehen, dass Peking handelt, wenn die Wirtschaft sich weiter abkühlt", sagte Marktstratege Linus Yip vom Wertpapierhandelshaus First Shanghai Securities. Der MSCI-Index für die Fernost-Börsen ohne Japan gab ein Prozent nach.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 2,2 Prozent tiefer mit 14.449 Punkten. Zu den Verlierern zählten insbesondere Unternehmen, die stark in China engagiert sind. Komatsu rutschten 3,2 Prozent ab, Hitachi Construction Machinery drei Prozent und Fanuc 2,6 Prozent.

Die japanischen Exporte sind im Januar weniger stark gestiegen als erwartet. Die Ausfuhren legten nach Angaben des japanischen Finanzministeriums vom Donnerstag um 9,5 Prozent zu. Analysten hatten mit einem Plus von 12,6 Prozent gerechnet. Dagegen wuchsen die Importe stärker als erwartet.

Daraus resultierte ein unerwartet hohes Handelsbilanzdefizit für Januar von 2,79 Billionen Yen (rund 19,9 Milliarden Euro). Es war damit der 19. Monat in Folge mit einem Fehlbetrag in der Handelsbilanz. Noch nie zuvor hat Japan eine solch lange Periode erlebt, in der die Einfuhren die Ausfuhren Monat für Monat überstiegen.

  • rtr
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