Börse Tokio Der Nikkei zieht an

Die Anleger in Tokio zeigen sich kauffreudig. Sie ließe sich von den negativen Vorgaben der New Yorker Wall Street nicht beeindrucken. Der Nikkei-Index legt am Donnerstag im Mittagshandel um 0,3 Prozent zu.
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Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel in Tokio. Quelle: ap
Der Nikkei legt zu

Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel in Tokio.

(Foto: ap)

TokioDie Tokioter Börse hat am Donnerstag zugelegt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gewann im Vormittagshandel knapp 0,3 Prozent auf 18.757 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index kletterte um fast 0,4 Prozent auf 1522 Zähler.

An der Wall Street hatten am Mittwoch neue Konjunkturdaten für Zurückhaltung gesorgt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,6 Prozent auf 18.096 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,4 Prozent auf 2098 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging um 0,3 Prozent auf 4967 Punkte zurück.

Die Reichsten der Superreichen
Noch nie gab es so viele reiche Menschen:
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Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Milliardäre nach Angaben des Wirtschaftsmagazins „Forbes“ weltweit von 1645 auf 1826 Menschen. Noch nie lebten so viele Superreiche auf der Erde. Die Superreichen aus der „Forbes“-Liste sind gemeinsam 7,05 Billionen Dollar schwer.

Platz 5: Ellison
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Das Vermögen des Oracle-Gründers hat turbulente Zeiten hinter sich. Im Jahre 2000 belief sich sein Vermögen auf sage und schreibe 58 Milliarden Dollar. Während der Dotcom-Krise ein Jahr später verlor er jedoch mehr als die Hälfte seines Kapitals. Seit 2009 steigen seine Einnahmen jedoch kontinuierlich. Vermögen: 54,3 Milliarden Dollar

Platz 4: Amancio Ortega
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Hinter dem Spanier Amancio Ortega verbirgt sich das Textilunternehmen Inditex. Zu der milliardenschweren Unternehmensgruppe gehören bekannte Marken wie zum Beispiel Zara, Pull & Bear und Bershka. Seine ersten Schritte in der Textilbranche begannen 1963 mit dem Verkauf von Bademänteln. Neun Jahre später legte er mit der Firma Confecciones GOA den Grundstein für Inditex. Vermögen: 64,5 Milliarden Dollar

Platz 3: Warren Buffett
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Buffetts Vermögen erhöhte sich dank des gestiegenen Aktienkurses seiner Investmentfirma Berkshire Hathaway um 14,5 auf 72,7 Milliarden Dollar. Dadurch konnte der Börsenguru den spanischen Zara-Mitgründer Amancio Ortega überholen. Die als „Orakel von Omaha“ bekannte Investorenlegende Buffett verbuchte den höchsten Vermögensanstieg im Ranking.

Platz 2: Carlos Slim
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Eine zweifelhafte Transaktion hat Carlos Slim zu einem der reichsten Menschen der Welt gemacht. 1990 soll der Unternehmer für gerade einmal 1,8 Milliarden Dollar die staatliche mexikanische Telefongesellschaft Telmex gekauft haben. Der tatsächliche Wert betrug damals weit mehr als zehn Milliarden Dollar. Nach der Privatisierung nutzte Slim seine Monopolstellung aus. Die Gesprächspreise zogen drastisch an, Investitionen ins Telefonnetz hingegen blieben aus. Vermögen: 77,1 Milliarden Dollar

Platz 1: Bill Gates
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Microsoft-Mitgründer Bill Gates bleibt der Reichste unter den Superreichen. Laut der am Montag veröffentlichten Milliardärsliste des US-Magazins „Forbes“ ist sein Vermögen im vergangenen Jahr um 3,2 auf 79,2 Milliarden Dollar (70,5 Milliarden Euro) gestiegen. Gates, der in den vergangenen 21 Jahren 16 mal an der Spitze des Rankings stand, konnte seinen Reichtum ausbauen, obwohl er im November Microsoft-Aktien im Wert von 1,5 Milliarden Dollar der Bill & Melinda Gates Foundation stiftete. Vermögen: 79,2 Milliarden Dollar

Platz 21: Georg Schaeffler
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Der Eigentümer des Autozulieferers Schaeffler dürfte gut Lachen haben. Georg Schaeffler ist der reichste Deutsche im Forbes-Milliardärs-Ranking. Im weltweiten Vergleich belegt Schaeffler hingegen „nur“ den 21. Platz. Vermögen: 26,9 Milliarden Dollar

Der Euro zeigte sich vor der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) wenig verändert. Ein Euro wurde mit 1,1075 Dollar bewertet. Bei den Beratungen auf Zypern steht das Anleihen-Kaufprogramm der EZB im Zentrum. Die Bekanntgabe von Details des eine Billion Euro schweren Programms, das in diesem Monat starten soll, wurde nach der EZB-Sitzung erwartet.

Der Dollar wurde mit 119,83 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0680 und zum Dollar mit 0,9640.

  • rtr
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