Börse Tokio Griechenkrise reicht bis nach Asien

Die Sorgen um die drohende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands reicht offenbar bis nach Asien. Die meisten anderen asiatisch-pazifischen Börsen lagen am Montag im Minus. Der japanische Nikkei schließt leicht schwächer.
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Vor einer elektronischen Börsenanzeigentafel in Tokio. Quelle: AFP

Vor einer elektronischen Börsenanzeigentafel in Tokio.

(Foto: AFP)

TokioDer ungelöste Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen internationalen Geldgebern hat die Aktienmärkte in Fernost zum Wochenbeginn verunsichert und den Euro auf Talfahrt geschickt. In Tokio startete der 225 Werte umfassende Leitindex Nikkei den Handel mit Abschlägen und schloss 0,1 Prozent niedriger bei 20.387 Punkten. Der breiter aufgestellte Topix erholte sich im Handelsverlauf und schloss mit 0,03 Prozent leicht im Plus bei 1651 Zählern.

Die meisten anderen asiatisch-pazifischen Börsen lagen am Montag im Minus. Der MSCI-Index für asiatische Aktienwerte außerhalb Japans gab 0,82 Prozent nach. Der Euro verlor gegenüber der US-Währung 0,6 Prozent und kostete am Montag 1,12 Dollar. „Ohne eine Vereinbarung in Sichtweite werden die Erwartungen einer Staatspleite und eines Grexit in den nächsten Tagen deutlich ansteigen“, sagte Elsa Lignos, Währungsexpertin bei RBC.

Am Sonntag waren die Verhandlungen in Brüssel zur Lösung des Schuldenstreits erfolglos geblieben. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bleibe aber überzeugt, dass bis Monatsende eine Lösung gefunden werden könne, wenn die griechische Regierung mehr Reformbemühungen und alle Seiten politischen Willen zeigten, hieß es.

Von Plasmaclustern und Teemaschinen
Smartphones
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Sharp liefert nicht nur Displays an Apple, sondern baut auch selbst Smartphones. Mit Super-Zeitlupe, Sharps bestem Display und manchmal wasserdichtem Design treten sie vor allem mit dem iPhone in Konkurrenz, sind aber auch dort unterlegen. 

Tablets
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Sharp hat bereits eine lange Tablet-Geschichte, stellte sich aber oft selbst ein Bein. Als das Unternehmen seinen ersten iPad-Konkurrenten auf den Markt brachten, bestanden die Macher darauf, dass es sich nur um einen farbigen eBook-Reader handele. Das Gerät war kein Erfolg. Auch das neue AQUOS PAD SH-05G dürfte ein Nischenprodukt bleiben

Plasmacluster
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Ein Hit des japanischen Herstellers sind Luftreiniger, die durch die Ionisierung von Luft Staub binden und Viren töten sollen und so zum Beispiel in Krankenhäusern eingesetzt werden können. Es gibt sie als Standgeräte, eingebaut in Klimaanlagen oder auch mobile Ionenschleudern für den Schreibtisch oder zum Umhängen um den Hals.

Solarzellen
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Bevor der Solarboom in Deutschland begann, waren die Japaner mal einer der größten Solarzellenhersteller der Welt. Inzwischen rangiert der Konzern unter ferner liefen. Und die einst gefeierte Pioniersparte ist ein weiterer Mühlstein um Sharps Hals. Im Bild ist ein Arbeiter in einer Sharp-Fabrik in Sakai im Westen Japans zu sehen.

Fernsehgeräte
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Das größte Problem ist zugleich Sharps größter Erfolg: Der Pionier der Flach-TVs hat den Preiskampf gegen südkoreanische und chinesische Hersteller verloren.

Haushaltsgeräte
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Sharp ist in Japan auch ein wichtiger Hersteller von Haushaltsgeräten. Kombinierte Mikrowellen-Backofen-Herde zum Stellen der Healsio-Reihe sind ein Bestseller. In Japan gibt es kaum eingebaute Öfen, sondern sie werden nachträglich in den Küchenschrank gestellt. Im Bild Sharps Staubsaugerroboter „Cocorobo“.

Teemaschine
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Die Japaner haben von Nestlés Kaffeemaschine gelernt. Mit den Kaffeekapseln für die Nescafé-Maschinen verdienen sich die Schweizer dumm und dösig. Sharp will ähnliches nun mit einer Maschine für grünen Tee kopieren. 

Eine deutliche Verkaufsstimmung herrschte an den chinesischen Aktienmärkten, wo Nachrichten über eine weitere Einschränkung des Marging Tradings die Runde machten. Bei dieser Art Terminhandel müssen Anleger nur einen Teil des Kaufpreises hinterlegen.

  • rtr
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