Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Börse Tokio Nikkei-Index fällt leicht zurück

Seite 2 von 2:
Japanische Währung fällt wie gewünscht

Der Yen fiel damit auf den tiefsten Stand seit dreieinhalb Jahren. Händler erklärten dies mit einem Bericht in der Zeitung "Nikkei". Demnach will Japans Kandidat für den Notenbank-Chefposten, Haruhiko Kuroda, mit neuen Maßnahmen zur Lockerung der Geldpolitik schneller beginnen als erwartet.

Wenn das Geld nichts mehr wert ist
Staatskrisen und politischer Wille
1 von 13

Der Tausch einer Währung kann viele Gründe haben. In Deutschland waren es politische, wie bei der Einführung des Euro. Aber auch Inflation wie bei der Einführung der Rentenmark mit drohendem Staatsbankrott könne Gründe für einen Währungswechsel sein. Auch nach Kriegen werden die Geldsorten gewechselt, in Deutschland etwa im Jahre 1948. 

Foto: Peter Hintze, ehemaliger CDU-Bundesgeschaeftsführer, stellt ein Plakat zur Euroeinführung vor.

(Foto: ap)
Staatliche Wechselstube
2 von 13

Die Auswirkungen sind enorm und Währungswechsel kommen sehr häufig vor. So erlebte etwa ein Deutscher, der im Jahr 1921 in Leipzig geboren wurde, sechs Währungen. Im Durchschnitt wechselte bei ihm die Währung alle 15 Jahre. Handelsblatt Online zeigt auf den nächsten Seiten die wichtigsten Währungsreformen in Deutschland.

(Foto: dpa)
1871 bis 1873
3 von 13

Nach der Gründung des deutschen Reichs aus zahlreichen souveränen Einzelstaaten sollte auch eine einheitliche Währung her. Im Laufe der Jahre tauschten die Deutschen ihre Taler, Gulden und Kreuzer in Mark. Als letztes Land führte Bayern die Mark ein.

1923 bis 1925
4 von 13

Die Hyperinflation in der Weimarer Republik besiegelte das Schicksal der Mark. Wegen des Weltkrieges hatte die Währung bereits mehr als die Hälfte an Kaufkraft verloren. In den Folgejahren verlor die Währung- auch wegen Kriegskosten und Reparationsleistungen drastisch an Wert.

Reichsmark
5 von 13

In der Folge wurde die Mark auf die Renten- und später Reichsmark umgestellt. Der Wechselkurs betrug eine Billion Mark zu einer Reichsmark. Auch wenn die Reichsmark als Goldkernwährung keinen Goldstandard hatte, bewirkte sie eine Entspannung bei der Inflation. Der Währungskurs pendelte sich zum US-Dollar auf den Stand vor 1914 ein. Nach der Machtübernahe der Nazis und im folgenden Krieg stieg das Geldvolumen wieder stark an.

1948 (BRD)
6 von 13

Nach den Verheerungen des Zweiten Weltkrieges wurde in den alten Bundesländern die Deutsche Mark eingeführt. Die Reichsmark hatte keinen Wert mehr, die Deutschen schlugen sich mit Tauschgeschäften durch oder rechneten mit Zigaretten ab.

D-Mark
7 von 13

Die Deutschen konnten ihre neue D-Mark an den Ausgabestellen für Lebensmittelmarken abholen: 40 DM sofort und weitere 20 DM zwei Monate später. Nach der Einführung folgte ein enormer Wirtschaftsaufschwung.

Bild: Am 20. Juni 1948, dem Stichtag der Wahrungsreform in den westlichen Besatzungszonen, drängen sich die Bürger in einer Hamburger Umtauschstelle, um sich die neue Währung auszahlen zu lassen.

(Foto: ap)

Die US-Börsen haben am Montag nach kurzer Verschnaufpause ihre Rekordjagd fortgesetzt. Anleger nutzten die kleine Schwächephase zum Handelsauftakt, um noch mehr in Aktien zu investieren, sagte Tim Ghriskey, Chefinvestmentstratege der Solaris Group.

Dabei waren sie Statistiken zufolge so entspannt wie lange nicht mehr: Der Volatilitätsindex, der die Nervosität der Investoren misst, sank auf den niedrigsten Stand seit Februar 2007. Dies deute darauf hin, dass sich die Anleger von der Konsolidierung zu Handelsbeginn nicht aus der Ruhe bringen ließen. "Die Leute glauben wirklich an diese Rally", resümierte Ghriskey.

Neue Konjunkturdaten könnten auf eine allmählich breitere Erholung der japanischen Wirtschaft hindeuten. Das Verbrauchervertrauen legte im Februar leicht zu, wie eine am Dienstag veröffentlichte staatliche Umfrage unter Haushalten mit mindestens zwei Personen ergab.

Allerdings überwog weiter der Pessimismus unter den Konsumenten. Demnach stieg der entsprechende Index auf 44,3 Punkte von 43,3 Zählern im Januar. Allerdings liegt der Index weiter unter der Marke von 50 Punkten, ab der er einen grundsätzlichen Optimismus signalisiert.

Japan hatte sich erst im Schlussquartal 2012 aus der vierten Rezession seit 2000 gelöst. Doch die jüngsten Auftragsdaten für die Industrie signalisieren eine weiterhin schwache Nachfrage. Regierung und Notenbank wollen das Land mit einer ultra-lockeren Geldpolitik aus der Krise führen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Börse Tokio - Nikkei-Index fällt leicht zurück

0 Kommentare zu "Börse Tokio: Nikkei-Index fällt leicht zurück"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.