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Börse Tokio: Marktschlussbericht Nikkei fällt unter 10 000 Punkte

Enttäuschende Vorgaben der US-Börsen sind auch an den asiatischen Märkten am Dienstag nicht ohne Folgen geblieben.
Vor allem Technologie- und Rohstoffaktien wurden an den asiatischen Börsen verkauft. Quelle: Reuters

Vor allem Technologie- und Rohstoffaktien wurden an den asiatischen Börsen verkauft.

(Foto: Reuters)

HB TOKIO. Die Asien-Börsen haben am Dienstag durch die Bank Verluste erlitten. Belastend wirkte sich vor allem das herbe Minus an der Wall Street aus. Neue Konjunkturzweifel würgten in New York die Rally der vergangenen Wochen ab. In Tokio verzeichnete der Nikkei seinen größten prozentualen Einbruch seit mehr als zwei Monaten. Unter Druck gerieten hier wegen des starken Yen vor allem die Exportwerte. Zudem drückten die fallenden Rohstoffpreise auf die Stimmung.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss in Tokio 2,9 Prozent im Minus bei 9 752 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 3,4 Prozent auf 914 Punkte. Auch die Börsen in Taiwan, Korea, Hongkong, Singapur, Australien und Shanghai gaben nach.

Der starke Yen und die Sorgen der Investoren über die Entwicklung der Weltwirtschaft ließen die Kurse von Exportwerten purzeln. So büßten Honda-Werte 4,1 Prozent ein. Auf den Verkaufslisten standen aber auch Technologieaktien. Anteilsscheine von Tokyo Electron gaben ebenfalls 4,1 Prozent nach, Advantest-Papiere wurden 5,2 Prozent niedriger gehandelt.

Analysten zufolge nahmen viele Anleger Gewinne mit. Die heutigen Verluste könnten jedoch mehr als eine kurzzeitige Bereinigung sein, hieß es auf dem Parkett. „Die Stimmung ist nicht sonderlich gut und es kommt viel Druck von außen wie den anderen asiatischen Börsen oder den Vormarsch des Yen“, sagte Hiroaki Osakabe von Chibagin Asset Management. Der Nikkei könnte seinen Höchststand vorläufig bereits erreicht haben.

Unter dem Rückgang der Rohstoffpreise litten vor allem die Titel des Handelshauses Mitsubishi Corp, die 5,1 Prozent niedriger notierten, oder des Öl- und Erdgasunternehmens Inpex, die 3,8 Prozent verloren.

Der Dollar legte im fernöstlichen Devisenhandel gegenüber dem Euro zu. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte bei 1,3825 Dollar nach 1,3789 Dollar im späten US-Handel. Gegenüber dem Yen verlor die US-Währung deutlich an Boden: Der Dollar fiel auf 96,15 Yen von 97,82 Yen.

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