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Börse Tokio Nikkei geht die Kraft aus

Die Börse in Tokio hatte im frühen Handel wie schon gestern von der Intervention der japanischen Regierung am Devisenmarkt profitiert. Der japanische Leitindex Nikkei gab seine Gewinne aus den ersten Handelsminuten dann aber weitgehend ab und schloss minimal im Minus.
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Gemischte Stimmung heute in Tokio. Quelle: dpa

Gemischte Stimmung heute in Tokio.

(Foto: dpa)

HB TOKIO. Es begann eigentlich gut: Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte gewann im Vormittagshandel zunächst einmal 0,5 Prozent auf 9560 Punkte. Zwischenzeitlich stieg er auf den höchsten Stand seit fünf Wochen. Der breiter gefasste Topix-Index notierte nahezu unverändert bei 848 Punkten.

Vor allem die Papiere exportorientierter Firmen profitierten von der Entwicklung. So legten Aktien des Autobauers Toyota zwischenzeitlich um 1,8 Prozent zu. Japans Ministerpräsident Naoto Kan behielt sich unterdessen aber weitere Eingriffe vor, wenn sich dies als nötig erweisen sollte, wie er in Tokio erklärte.

Stimmungsbelebend wirkten zunächst weiter die Inerventionen der japanischen Regierung am Devisenmarkt, die den Wechselkurs des Yen zum Dollar um fast zwei Yen gedrückt haben. Hinzu kamen gute Vorgaben von der Wall Street: Dort hatte der Dow-Jones-Index am Abend 0,4 Prozent höher mit 10 573 Punkten geschlossen, der S&P 500 und der Technologieindex Nasdaq-100 legten ebenfalls zu.

Allerdings tendierten die US-Futures am Morgen schwächer. Zudem verhinderten Bedenken von Anlegern über die Nachhaltigkeit der Intervention nach Einschätzung von Händlern einen weiteren deutlichen Anstieg der japanischen Leitindizes. Im Laufe des Handels dreht der Nikkei dann sogar ins Minus. Zum Handelsschluss verlor der Nikkei 0,1 Prozent auf 9 509 Punkte.

An den anderen asiatischen Börsen ging es mehrheitlich abwärts. Am schlechtesten liefen die Kurse an den chinesischen Festlandbörsen. Der CSI 300 Index, der die 300 größten in Schanghai und Shenzhen notierten Aktien beinhaltet, verlor zwei Prozent. In Hongkong gab der Hang Seng Index 0,5 Prozent nach, in Südkorea verlor der Kospi Index 0,7 Prozent und in Indien rutschte der Sensex leicht um 0,2 Prozent. Deutlichere Verluste gab es an der australischen Börse, wo der Leitindex S&P ASX 200 1,2 Prozent absackte.

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