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Börse Tokio Nikkei-Index hält sich über 15.000 Punkten

Nach den Vortagesgewinnen befindet sich die Tokioter Börse am Freitag wieder im Rückwärtsgang. Die Anleger warten auf den Arbeitsmarktbericht der USA.
Update: 04.04.2014 - 08:58 Uhr Kommentieren
Ein Mann vor der Anzeigetafel eines Finanzhändlers in Tokio. Quelle: Reuters

Ein Mann vor der Anzeigetafel eines Finanzhändlers in Tokio.

(Foto: Reuters)

Tokio Die Kurse an den Börsen in Asien haben sich am Freitag kaum bewegt. Anleger hielten sich vor den mit Spannung erwarteten März-Daten vom US-Arbeitsmarkt zurück. Sie erhoffen sich vor allem Hinweise, ob die Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft im Januar und Februar nur wegen des besonders kalten Winters oder auch wegen anderer Gründe etwas aus dem Tritt gekommen ist.

An der Börse in Tokio verlor der Nikkei-Index knapp 0,1 Prozent auf 15.063 Punkte. Der breiter gefasste Topix gab ebenfalls 0,1 Prozent auf 1215 Zähler nach. Der schwächere Yen, der den Exporteuren zugutekommt, verhinderte dabei größere Kursverluste.

So legte die Aktie des Autobauers Nissan 0,9 Prozent zu. Die Papiere des Eletronik-Riesen Toshiba gewannen 0,7 Prozent. Zudem stützte die Aussicht auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Japan die Kurse. Es wird darüber spekuliert, dass die Notenbank bei ihrem nächsten Zinsentscheid kommende Woche den Geldhahn noch weiter aufdreht. Der MSCI-Index für die Aktien außerhalb Japans trat auf der Stelle.

Rund um den Globus dürften Anleger die US-Arbeitsmarktdaten sehr genau unter die Lupe nehmen. Experten gehen davon aus, dass die US-Wirtschaft im März 200.000 neue Jobs geschaffen hat, die Zahl könnte aber auch höher ausfallen.

Überrascht der Arbeitsmarkt allzu positiv, könnte dies aber auch die Aktienmärkte unter Druck setzen - weil dies Spekulationen schüren dürfte, dass die US-Notenbank schneller und stärker als bisher angenommen ihre geldpolitischen Zügel anzieht. Wurden dagegen deutlich weniger neue Jobs geschaffen, könnte die Geldpolitik länger locker bleiben, was die Aktienmärkte beflügeln aber auch Sorgen vor einem Konjunkturabschwung schüren könnte.

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