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Börse Tokio Nikkei kann Gewinne nicht halten

Die Griechenlandkrise belastet auch Japans Börsen. Der Nikkei-Index stagniert. Ein Hackerangriff auf den Spieleanbieter Sega sorgt für Kursturbulenzen. .
Update: 20.06.2011 - 08:49 Uhr Kommentieren
Die Börse in Tokio. Quelle: dapd

Die Börse in Tokio.

(Foto: dapd)

Tokio Die anhaltende Unsicherheit über neue Hilfen für Griechenland lastet auch zu Wochenbeginn auf den Aktienmärkten und dem Euro. In Tokio gab der Nikkei-Index am Montag nach anfänglichen Gewinnen wieder nach und ging kaum verändert aus dem Handel.

In der Nacht hatten die Euro-Finanzminister eine Entscheidung über die Auszahlung der nächsten Milliarden-Hilfstranche an Griechenland verschoben. Sie machen diese von weiteren Sparzusagen abhängig, über die das griechische Parlament noch entscheiden muss.

Am Markt gaben sich Investoren trotzdem zuversichtlich, dass die notwendigen Gelder dem Mittelmeerland letztlich zur Verfügung gestellt werden. „Sie werden die Tranche wahrscheinlich auszahlen, weil es einfach keine Möglichkeit gibt, dass sie einen Zahlungsausfall Griechenlands zulassen“, urteilte Analyst Koji Fukaya von Credit Suisse. Zugleich warteten Anleger gespannt auf die Sitzung der US-Notenbank Fed am Dienstag und Mittwoch.  

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stagnierte bei 9354 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,2 Prozent auf 806 Punkte zu. Auch die Börse in Singapur verzeichnete Gewinne. Ansonsten war die Stimmung in Asien getrübt. Die Märkte in Taiwan, Südkorea, Hongkong sowie Shanghai lagen im Minus. In New York war der Dow-Jones-Index der Standardwerte am Freitag mit Gewinnen von 0,4 Prozent auf 12.004 Punkte aus dem Handel gegangen.   

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Am japanischen Aktienmarkt zog der Spieleanbieter Sega die Aufmerksamkeit auf sich. Die Aktien des Unternehmens fielen um 0,1 Prozent. Der Konzern hatte einen Hackerangriff auf persönliche Daten von 1,3 Millionen Kunden eingeräumt. Es seien Namen, Geburtstage, E-Mail-Adressen sowie Passwörter gestohlen worden, hieß es.

Die Verschiebung der endgültigen Entscheidung über weitere Finanzhilfen für Griechenland setzte den Euro unter Druck. Die Gemeinschaftswährung gab nach und wurde mit 1,4226 Dollar bewertet, nach 1,4308 im New Yorker Handel am Freitag. Der Dollar bewegte sich kaum vom Fleck, er notierte bei 80,13 Yen. Analysten rechnen nicht damit, dass die Fed-Sitzung die US-Währung nennenswert stützen wird.

  • rtr
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