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Börse Tokio Nikkei schließt im Minus

Ein etwas schwächerer japanischer Yen gibt der vom Export abhängigen Wirtschaft Nippons Auftrieb. Davon profitiert zunächst auch der Aktienmarkt. Doch der Nikkei kann seine Gewinne nicht halten und schließt letztlich im Minus.
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Hoffnung in Tokio: Ein schwächerer Yen hilft der Exportwirtschaft. Quelle: Reuters

Hoffnung in Tokio: Ein schwächerer Yen hilft der Exportwirtschaft.

(Foto: Reuters)

HB TOKIO. Gewinnmitnahmen haben am Dienstag den japanischen Aktienmarkt belastet. Nachdem die Börse in Tokio am Montag feiertagsbedingt geschlossen war, ging der 225 Werte umfassende Nikkei-Index am ersten Handelstag der Woche 0,3 Prozent tiefer mit 9602 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index verlor ebenfalls 0,3 Prozent auf knapp 850 Zähler.

Das Augenmerk der Anleger richtete sich auf die Zinssitzung der US-Notenbank (Fed) am Abend (MESZ). Marktteilnehmer rechneten größtenteils mit keiner Ankündigung neuer Geldspritzen für die sich schleppend entwickelnde US-Wirtschaft. Es wurde allerdings erwartet, dass die Zentralbanker deutlich machen werden, dass sie falls nötig zu weiteren Schritten bereit sind. "Entscheidend ist unter anderem, ob der US-Aktienmarkt zulegen kann in Erwartung einer möglichen weiteren geldpolitischen Lockerung im November", sagte Fondsmanager Mitsushige Akino von Ichiyoshi Investment Management.

Die anderen Börsen in Fernost verzeichneten dagegen leichte Kursgewinne. Die Leitindizes in Taiwan, Singapur, Südkorea, Hongkong und Shanghai notierten moderat im Plus.

In Tokio beschrieben Analysten die Stimmung am Markt als vorsichtig. "Es ist schwer, optimistisch zu sein", sagte Yutaka Miura von Mizuho Securities. "Aber die übertriebenen Sorgen, dass der Markt abrutschen könnte, sind zurückgegangen." Unter den Einzeltiteln ragten die Aktien des Pharmaunternehmens Kyorin heraus. Der Kurs schnellte mehr als 13 Prozent nach oben, nachdem in einem Zeitungsbericht von Übernahmeabsichten des Generikaherstellers Sawai Pharmaceutical die Rede war. Canon legten 1,4 Prozent zu, nachdem der Elektronikkonzern wegen starker Nachfrage Pläne zum Bau einer neuen Fabrik bekanntgegeben hatte.

Auch an den Devisenmärkten richtete sich der Fokus auf die Fed-Sitzung. Der Euro legte auf 1,3093 Dollar zu von 1,3060 im späten New Yorker Handel. Der Dollar notierte zur japanischen Währung mit 85,55 Yen.

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