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Börse Tokio Nikkei tritt auf der Stelle

Zurückhaltenden Ergebnisprognosen japanischer Unternehmen und neue Sorgen um die Solvenz Griechenlands belasten die Aktienmarkt in Fernost. Der Leitindex Nikkei kommt nicht voran.
Update: 12.05.2015 - 08:35 Uhr Kommentieren
Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. Quelle: dpa
Tokio

Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

(Foto: dpa)

Tokio Eine drohende Pleite Griechenlands hat am Dienstag an den Aktienmärkten in Fernost für Zurückhaltung gesorgt. Investoren zeigten sich enttäuscht, dass es bei den Beratungen der Euro-Finanzminister über den griechischen Schuldenstreit am Tag zuvor keine klaren Fortschritte gab.

Zwar leistete die Regierung in Athen eine Rückzahlung von 750 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) nach eigenen Angaben fristgerecht. Allerdings ist die griechische Regierung dringend auf weitere Kredite angewiesen, die die Geldgeber nur im Gegenzug für Reformen gewähren wollen.

Der Index für die asiatischen Aktien außerhalb Japans lag 0,2 Prozent im Minus. Nach unten ging es etwa in Hongkong und Singapur. Dagegen machte der japanische Aktienmarkt anfängliche Verluste wieder wett. Der Leitindex Nikkei notierte mit einem minimalen Plus von 0,02 Prozent nahezu unverändert bei 19.624 Punkten. Die Stimmung belasteten hier zurückhaltende Ergebnisprognosen heimischer Firmen sowie starke Kursschwankungen an den Anleihemärkten. Der breiter gefasste Topix schloss 0,25 Prozent im Plus bei 1602 Punkten.

Bei den Einzelwerten stach in Tokio Bridgestone hervor. Ein schwacher Quartalsbericht des Reifenherstellers drückte dessen Kurs um 3,3 Prozent. Toshiba -Aktien gaben knapp ein Prozent nach. Der japanische Mischkonzern hatte seine Gewinnprognose wegen möglicher Unregelmäßigkeiten in der Bilanz zurückgezogen.

Am Devisenmarkt in Fernost lag der Euro wenig verändert bei 1,1190 Dollar. Zur japanischen Währung wurde der Dollar mit 120,17 Yen gehandelt.

  • rtr
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