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Börse Tokio US-Arbeitsmarktdaten heben Nikkei

Update: 03.03.2011 - 08:41 Uhr Kommentieren
Stürmisch ist es derzeit nur außerhalb des Nikkei. Quelle: dpa

Stürmisch ist es derzeit nur außerhalb des Nikkei.

(Foto: dpa)

Tokio/Hongkong Die Börsen in Asien haben am Donnerstag überwiegend fester geschlossen

Ein positiver Konjunkturausblick der US-Notenbank Fed hat am Donnerstag in Asien die Angst vor einem Ölschock wegen der Libyen-Krise etwas in den Hintergrund gedrängt. Der Fed-Ausblick im sogenannten Beige Book hatte bereits zuvor in New York für Unterstützung an der Wall Street gesorgt. Auch in Fernost verbuchten die Börsen nun überwiegend Gewinne. Der Euro hielt sich vor der Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) stabil bei Kursen von 1,3865 Dollar. Gold, das in Krisenzeiten traditionell als relativ sicherer Anlagehafen gesucht wird, lag mit 1433 Dollar je Feinunze nicht weit vom jüngst markierten Rekordhoch von etwas mehr als 1440 Dollar entfernt.
In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,9 Prozent fester bei 10.586 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index schloss 0,62 Prozent im Plus bei 948 Punkten. „Es ist noch zu früh für Optimismus, weil die Sorgen wegen des steigenden Ölpreises vorerst bleiben dürften“, sagte Analyst Masumi Yamamoto von Daiwa Securities Capital Markets. „Aber die Anleger haben gestern vielleicht übertrieben mit dem Ausverkauf, also könnten sie mit guten Fundamentaldaten wieder einsteigen.“ Am Mittwoch hatte der japanische Aktienmarkt die größten Verluste seit Jahresbeginn verzeichnet. Zu den Kursgewinnern zählten nun vor allem Exporteure: Hitachi-Titel legten ein Prozent zu, Honda Motor gewannen 0,85 Prozent.
Die größten Gewinne verbuchte der Aktienmarkt in Südkorea: Er gewann mehr als zwei Prozent. Im chinesischen Shanghai gaben die Kurse leicht nach, während der Markt in Hongkong zulegte.
Mit Blick auf den Euro warteten Experten mit Spannungen auf die Entscheidung der EZB, insbesondere auf die Aussagen zum Inflationsausblick. Analysten gingen davon aus, dass die Zentralbank vor Inflationsgefahren warnen dürfte, was die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung im Euro-Raum erhöhen würde. Damit dürfte in der Euro-Zone eine Zinserhöhung früher anstehen als in den USA.

Am Ölmarkt sorgten Hoffnungen auf einen Friedensplan für Libyen für Entspannung. Der Brent-Preis sank um drei Dollar auf 113,35 Dollar je Barrel. Der Chef der Arabischen Liga, Amr Mussa, sagte Reuters, es gebe einen Friedensplan für Libyen, den der venezolanische Präsident Hugo Chavez vorgeschlagen habe.

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