Börse Tokio Yuan hält Anleger weiter in Atem

Die Anleger in Tokio sind erleichtert: Die japanische Wirtschaft schrumpfte zuletzt weniger stark als gedacht. Während der Nikkei zulegt, blicken Anleger in anderen asiatischen Ländern weiterhin auf den schwachen Yuan.
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Der Nikkei der 225 führenden Werte schloss mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 20.620 Punkte. Quelle: dpa
Tokyo stocks fall after the new devaluation of China's yuan

Der Nikkei der 225 führenden Werte schloss mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 20.620 Punkte.

(Foto: dpa)

TokioUnterschiedliche Nachrichten haben am Montag die Börsen in Fernost beschäftigt. Während in Japan Anleger erleichtert darauf reagierten, dass die Wirtschaftleistung zuletzt weniger stark als erwartet eingebrochen war, schauten Investoren im Rest Asiens vor allem auf die Entwicklung der chinesischen Landeswährung Yuan. „Anleger halten sich zurück, weil sie damit rechnen, dass der Yuan langfristig weiter fällt”, sagte Steven Leung, Direktor beim Wertpapierhändler UOB Kay Hian. Der Yuan hielt sich zum Wochenstart nach den mehrfachen Abwertungen der Vorwoche allerdings stabil. Zudem belastete der schwächelnde Ölpreis die exportorientierten asiatischen Volkswirtschaften.

In diesen Dax-Aktien steckt am meisten China

DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0008232125
Börse
L&S

-0,11 -0,47%
+23,19€
Chart von DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.
Lufthansa
1 von 11

Die Unsicherheit über die konjunkturelle Entwicklung in China ist groß – die Abwertung des Yuan durch die Zentralbank schürt Sorgen vor einem Wachstumseinbruch. Auch Dax-Titel stehen deswegen unter Druck. Der direkte Umsatz in China ist stark unetrschieldich. Wir zeigen die am meisten exponierten Firmen.

Umsatzanteil in China: 5 Prozent

Erwartetes Wachstum in 12 Monaten: über 5 Prozent

Stand aller Angaben: 15. Juli 2015, Quelle: Wirtschaftswoche

SAP SE INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0007164600
Börse
L&S

+1,48 +1,45%
+103,72€
Chart von SAP SE INHABER-AKTIEN O.N.
SAP
2 von 11

Umsatzanteil in China: 6 Prozent

Erwartetes Wachstum in 12 Monaten: bis zu 5 Prozent

THYSSENKRUPP AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0007500001
Börse
L&S

+0,15 +0,74%
+20,40€
Chart von THYSSENKRUPP AG INHABER-AKTIEN O.N.
ThyssenKrupp
3 von 11

Umsatzanteil in China: 6 Prozent

Erwartetes Wachstum in 12 Monaten: bis zu 5 Prozent

SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0007236101
Börse
L&S

-0,05 -0,04%
+109,86€
Chart von SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Siemens
4 von 11

Umsatzanteil in China: 8,5 Prozent

Erwartetes Wachstum in 12 Monaten: null Prozent

BAYER AG NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000BAY0017
Börse
L&S

+0,11 +0,14%
+76,45€
Chart von BAYER AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Bayer
5 von 11

Chinas Bevölkerung altert, die Umweltverschmutzung nimmt zu. Dementsprechend steigt auch die Nachfrage nach Gesundheitsprodukten. Das könnte Bayer helfen.

Umsatzanteil in China: 10 Prozent

Erwartetes Wachstum in 12 Monaten: bis zu 5 Prozent

LANXESS AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0005470405
Börse
L&S

+0,76 +1,14%
+66,73€
Chart von LANXESS AG INHABER-AKTIEN O.N.
Lanxess
6 von 11

Umsatzanteil in China: 10 Prozent

Erwartetes Wachstum in 12 Monaten: bis zu 5 Prozent

CONTINENTAL AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0005439004
Börse
L&S

+0,07 +0,05%
+158,49€
Chart von CONTINENTAL AG INHABER-AKTIEN O.N.
Continental
7 von 11

Auch Autozulieferer wie Continental leiden unter der sich andeutenden Wirtschaftsschwäche in China.

Umsatzanteil in China: 11 Prozent

Erwartetes Wachstum in 12 Monaten: über 5 Prozent

Der Nikkei der 225 führenden Werte schloss mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 20.620 Punkte. Der breiter gefasste Topix legte ebenfalls 0,5 Prozent auf 1672 Zähler zu. Auch die Börsen in Shanghai und Australien gehörten zu den Gewinnern. Im Gegensatz dazu verzeichneten Taiwan, Hongkong, Singapur und Südkorea Verluste. Dies ließ den MSCI-Index asiatischer Werte außerhalb Japan um fast 0,9 Prozent fallen.

In Japan bestimmten die neuen Konjunkturdaten den Handel. Im zweiten Quartal war das Wachstum um 1,6 Prozent eingebrochen. Allerdings hatten Experten im Schnitt sogar mit einem Minus von 1,9 Prozent gerechnet und reagierten entsprechend erleichtert. "Es gibt zwar Bedenken mit Blick auf die Konsumstimmung, gleichzeitig herrscht aber auch die Erwartung, dass die Regierung weitere Unterstützungsmaßnahmen einleiten wird", sagte Analyst Hikaru Sato von der japanischen Investmentbank Daiwa Securities. Vor allem Finanzwerte profitierten davon. So gewann der Versicherer Japan Nipponkoa Holdings 1,5 Prozent.

Der Euro hielt sich im fernöstlichen Handel zum Dollar bei 1,1108 stabil. Zum Yen lag die US-Währung mit 124,39 Yen wenig verändert.

  • rtr
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3 Kommentare zu "Börse Tokio: Yuan hält Anleger weiter in Atem"

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  • Yuan wird weiter fallen (müssen), denn die Wirtschaft wuchs im Verhältnis zur Währung um die 40% in den letzten Jahren - den US-$ mit einbezogen.

    Daher - besondere Ereignisse nicht einbezogen - könnte der Yuan künftig weiter fallen, was einem free float entspräche, den alle angeblich herbeisehnten.

  • Sie zahlen in Plagiat-Scheinen?

  • Also mich hält der Yuam nicht in Atem.
    Habe meine Brötchen auch heute wieder mit Euro bezahlt.

    Da ich seit über 50 Jahren in Aktien investiere,natürlich nur in die intern. Branchenführer, sind mir diese Tagesschwankungen völlig egal.

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