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Börsen Asien Asiatische Börsen warten auf US-Jobdaten

In Fernost werden die US-Arbeitsmarktdaten mit Spannung erwartet, davor geschieht nicht viel: Die Anleger halten sich zurück, Nikkei und Topix bewegen sich kaum. Für einen Dämpfer sorgen allerdings US-Konjunkturdaten.
Update: 02.09.2016 - 08:35 Uhr
Vor einer Anzeigetafel der Börse Tokio. Quelle: AFP
Tokio

Vor einer Anzeigetafel der Börse Tokio.

(Foto: AFP)

TokioAsiens Börsen haben sich vor den mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten kaum aus der Deckung gewagt. Der japanische Nikkei-Index der 225 führenden Werte gab am Freitag minimal auf 16.925 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix gewann dagegen 0,25 Prozent auf 1340 Zähler. Zuletzt kamen gemischte Konjunktursignale aus den USA. Von den US-Arbeitsmarktdaten später am Tag erwarten sich die Anleger weltweit Hinweise auf die dortige Wirtschaftsentwicklung und den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed. Auch der MSCI-Index für die Region Asien/Pazifik unter Ausschluss Japans und der Leitindex für die Börsen Shanghai und Shenzhen bewegten sich kaum.

Zuvor hatten maue Zahlen von Industrie und Bau in den USA Zweifel an den Wachstumsaussichten der wichtigsten Volkswirtschaft geschürt. Zudem sorgten sie für neue Ungewissheit über den Zeitpunkt des nächsten Zinsschrittes der Notenbank Federal Reserve: Signale einer Konjunkturschwäche könnten die Erhöhung der Leitzinsens weiter hinauszögern. "Einige Anleger hatten auf eine Zinserhöhung in den USA in diesem Monat gesetzt, wegen der schächeren Konjunkturdaten und der mauen Pkw-Verkäufe scheinen sich diese Erwartungen aber zu verändern", sagte der Analyst Hikaro Satu vom Börsenmakler Daiwa Securities in Tokio.

Bei den Einzelwerten ließen in Tokio die Aktien der Pkw-Hersteller Federn, nachdem der Verkaufsboom der US-Autobranche zum Erliegen gekommen war. Toyota Motor gaben 0,3 Prozent nach, Honda Motor verbilligten sich um 0,6 Prozent. Die Anteilsscheine von Mazda Motor sanken 0,4 Prozent.

Der Euro kam im fernöstlichen Handel zum Dollar kaum vom Fleck. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1196 Dollar. Zum Yen gab die US-Währung auf 103,45 Yen nach. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9797 Franken je Dollar und bei etwa 1,0972 Franken je Euro.

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  • rtr
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