Börsen Asien China-Daten drücken Nikkei

Schwache Werte aus China belasten die Börse in Tokio. Sorgen um die asiatische Wirtschaft verunsichern die Anleger. Zu den großen Verlierern gehörten Unternehmen wie Fanuc.
Update: 24.07.2015 - 08:30 Uhr Kommentieren
Vor einem Börsenanzeigefenster in Tokio. Quelle: ap
Tokio

Vor einem Börsenanzeigefenster in Tokio.

(Foto: ap)

TokioUnerwartet schwache Konjunkturdaten aus China haben die Börsen in Fernost am Freitag belastet. Hinzu kamen negative Vorgaben der Wall Street, die enttäuschende Geschäftszahlen zu verdauen hatte. Da half auch nicht, dass der jüngste Einkaufsmanagerindex aus Japan auf ein Anziehen der dortigen Konjunktur hindeutete. "Alle machen sich Sorgen um die chinesische Wirtschaft", sagte die Volkswirtin Ayako Sera von der Sumitomo Mitsui Trust Bank.

In Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fast 0,7 Prozent tiefer bei 20.544 Punkten aus dem Handel. Zu den Verlierern gehörten insbesondere Unternehmen wie Fanuc, für die China ein wichtiger Markt ist. Die Aktie des Roboter-Bauers verbilligte sich um knapp 1,8 Prozent. Der MSCI-Index für die Aktien der Asien-Pazifik-Region ohne Japan tendierte 0,9 Prozent niedriger.

Auch die Börse in Hongkong notierte im Minus. Die Börse in Shanghai allerdings steuerte auf einen weiteren Tagesgewinn zu. Experten gaben zur Begründung an, es könne davon ausgegangen werden, dass die Regierungsseite auf Schwächesignale mit weiterer Unterstützung für die Konjunktur reagieren werde.

Der Euro gab leicht nach. Die Gemeinschaftswährung wurde mit 1,0967 Dollar gehandelt nach 1,0984 Dollar im späten New Yorker Handel.

  • rtr
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