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Börsen Asien Chinesische Exportdaten beflügeln die Märkte in Fernost

Die asiatischen Börsen legen deutlich zu. Hintergrund sind gute Konjunkturdaten aus China. Erstmals seit Juni 2015 verbuchte die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wieder einen Anstieg der Exporte.
Vor einem Börsenvideofenster in Tokio. Quelle: dpa
Tokio

Vor einem Börsenvideofenster in Tokio.

(Foto: dpa)

TokioÜberraschend gute Konjunkturdaten aus China haben am Mittwoch den Aktienkursen in Fernost Auftrieb verliehen. Erstmals seit Juni 2015 verbuchte die verbuchte die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wieder einen Anstieg der Exporte. ach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wieder einen Anstieg der Exporte.

Mit einem Plus von 11,5 Prozent binnen Jahresfrist legten die Ausfuhren im März zudem deutlich stärker zu als von Analysten erwartet. Investoren setzten nun darauf, dass sich die sich abkühlende Wirtschaft in der Volksrepublik allmählich stabilisiert. Für Kauflaune sorgten auch gute Vorgaben der Wall Street, die der gestiegene Ölpreis angetrieben hatte. Am Mittwoch kostete Öl zunächst aber wieder etwas weniger. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen.

An der Tokioter Börse schloss der Nikkei-Index 2,8 Prozent im Plus bei 16.381 Punkten. Schnäppchenjäger langten bei Aktien zu, die in den vergangenen Tagen Federn lassen mussten. Export-Werte profitierten zudem davon, dass der zuletzt erstarkte Yen wieder etwas nachgab. Auch die Börsen in Schanghai und Hongkong notierten mehr als zwei Prozent höher. Zu den Gewinnern gehörten Papiere aus dem Energie- und Rohstoffsektor. Investoren rechneten mit einer wieder anziehenden Nachfrage aus China. Mit Spannung warteten sie nun auf die am Freitag anstehenden Daten zum chinesischen Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal.

Vom allgemeinen Aufwärtstrend profitierten weitere Märkte. In Australien legten die Kurse ebenso zu wie in Taiwan. Der MSCI-Index für die Aktien der Region Asien/Pazifik ohne Japan tendierte 1,6 Prozent im Plus.

Der Dollar notierte mit 108,50 Yen deutlich fester als am Montag, als er zwischenzeitlich mit 107,63 Yen auf dem niedrigsten Stand seit fast 18 Monaten gefallen war. Der Euro gab nach. Er tendierte bei 1,1354 Dollar.

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  • dpa
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