Börsen Asien Starker Yen belastet den Nikkei

Die Börse Tokio ist mit einem Minus in die Woche gestartet und notierte zeitweise auf dem niedrigsten Stand seit zweieinhalb Wochen. Auf dem Verkaufszettel standen Exportwerte wie Honda und Toyota.
Update: 27.02.2017 - 08:55 Uhr Kommentieren
Vor einem Börsenvideofenster in Tokio. Quelle: AFP
Japan

Vor einem Börsenvideofenster in Tokio.

(Foto: AFP)

TokioDie Börsen in Fernost sind vor der mit Spannung erwarteten ersten Kongress-Rede von US-Präsident Donald Trump schwächer in die neue Woche gestartet. An den Märkten mache sich Ungeduld breit, befanden die Analysten von der Bank ANZ am Montag. Sie verwiesen auf die von Trump versprochenen staatlichen Investitionen. Die Wirtschaft erhofft sich davon gewaltige Konjunkturimpulse, doch Details blieb Trump bislang schuldig. Die Anleger erhoffen sich nun mehr Klarheit von Trumps Rede am Dienstag. „Der Markt konzentriert sich vor allem auf die weltweit steigende politische Unsicherheit“, so die ANZ-Experten.

In Tokio belastete zudem der starke Yen die Börse, da dieser im Ausland erzielte Gewinne der zahlreichen exportorientierten japanischen Unternehmen schmälert. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel um 0,9 Prozent auf 19.107 Punkte – und damit auf den niedrigsten Stand seit zweieinhalb Wochen. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans tendierte knapp 0,3 Prozent schwächer.

Auf dem Verkaufszettel in Tokio standen daher auch Exportwerte wie Honda mit einem Abschlag von 1,6 Prozent und Toyota mit einem Minus von 0,7 Prozent. Die Aktien des Elektronikkonzerns Panasonic-Aktien gaben 2,3 Prozent nach.

Der Dollar-Index, der den Wert des Greenback im Vergleich zu sechs anderen großen Währung abbildet, konnte im Laufe des Handels zwar um 0,1 Prozent zulegen. Insgesamt blieb die US-Währung aber nach Angaben von Analysten unter Druck. Sie werde vermutlich nach Trumps Rede am Dienstag wieder fallen, sagte Masafumi Yamamoto von Mizuho Securities. Der Euro notierte wenig verändert bei 1,0565 Dollar.

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