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Börsen Asien Starker Yen zieht Nikkei nach unten

Die starke japanische Währung macht die Anleger nervös: Der Nikkei verlor am Dienstag 0,8 Prozent. Besonders betroffen sind vor allem Autobauer. In China sah es etwas besser aus.
Update: 08.03.2016 - 08:19 Uhr
Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel in Tokio. Quelle: dpa
Börse Tokio

Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel in Tokio.

(Foto: dpa)

Tokio Nach der Rally der vergangenen Tage haben Anleger in Fernost am Dienstag Kasse gemacht und die asiatischen Aktienmärkte auf breiter Front ins Minus gedrückt. Unsicherheit machte sich Händlern zufolge mit Blick auf die anstehenden Sitzungen der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank Fed breit. Wenig Auswirkung hatten dagegen die revidierten Zahlen in Japan zur Konjunktur im vierten Quartal. Den Daten zufolge war die japanische Wirtschaft in dem Zeitraum nicht so stark geschrumpft wie zunächst erwartet.

In Tokio gab der Nikkei-Index 0,8 Prozent auf 16.783 Punkte nach. Der starke Yen drückte vor allem die Kurse von exportorientierten Unternehmen, sagten Händler. So verloren die Autobauer Toyota, Honda und Nissan zwischen 1,0 und 2,6 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans tendierte 0,8 Prozent tiefer.

In China konnten die Börsen die anfänglichen Verluste nach fünf Tagen mit Zuwächsen kurz vor Handelsschluss wieder wett machen. Der Index der chinesischen Leitbörse in Shanghai ging nahezu unverändert mit einem Plus von 0,1 Prozent aus dem Handel, ebenso wie das Barometer für die wichtigsten Aktien in Shanghai und Shenzhen. Wenig Auswirkung habe gehabt, dass die chinesischen Exporte im Februar so stark eingebrochen sind wie seit 2009 nicht mehr, sagten Analysten. Am Dienstag vorgelegten Zahlen zufolge sanken die Ausfuhren binnen Jahresfrist um 25,4 Prozent und damit rund doppelt so stark wie von Volkswirten erwartet.

Der Yen lag zum Dollar 0,3 Prozent fester bei rund 113 Yen pro Dollar. Der Euro tendierte nahezu unverändert bei 1,1016 Dollar.

  • rtr
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