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Börsen Asien Trumps Russland-Affäre bremst asiatische Börsen aus

Die Aktienmärkte in Fernost stehen durch Trumps Probleme unter Druck. Wie bereits zuvor an der Wall Street, sind die Anleger verunsichert. Am Devisenmarkt stand der Dollar unter Druck.
Update: 17.05.2017 - 08:37 Uhr Kommentieren
Vor einem Börsenvideofenster in Tokio. Quelle: AFP
Tokio

Vor einem Börsenvideofenster in Tokio.

(Foto: AFP)

Tokio Neue Enthüllungen in der Affäre um umstrittene Russland-Kontakte zulasten von US-Präsident Donald Trump haben am Mittwoch die Aktienmärkte in Asien ins Minus gedrückt. Trump hat Insiderinformationen zufolge den inzwischen entlassenen FBI-Chef James Comey gebeten, die Ermittlungen zu den Russland-Verbindungen des ehemaligen Nationalen Sicherheitsberaters Michael Flynn einzustellen. Dies wirft die Frage auf, ob der Präsident sich der Justizbehinderung schuldig mache. Börsianern zufolge werden dadurch Sorgen geschürt, dass Trumps Pläne zur Ankurbelung der Konjunktur scheitern könnten.

In Tokio büßte der Nikkei-Index 0,5 Prozent auf 19.814 Punkte ein. Vor allem Finanzwerte gerieten unter Druck. Auch an den übrigen Börsen in der Region ging es bergab. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verlor 0,4 Prozent. In Shanghai und Hongkong gaben die Kurse ebenfalls leicht nach.

Eurostärke oder Dollarschwäche?

Auch der Dollar geriet durch die Affäre sowie teils schwache Konjunkturdaten unter Druck. Einem Plus der US-Industrieproduktion standen im April überraschend wenig Neubauprojekte auf dem Immobilienmarkt gegenüber. Am Devisenmarkt gab der Dollar zur japanischen Währung 0,6 Prozent auf 112,44 Yen nach. Der Euro stieg leicht auf 1,1105 Dollar.

Finance Briefing
  • rtr
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