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Börsen Fernost Anleger ignorieren Gewinneinbruch bei Samsung

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Nikkei-Index fällt zum dritten Mal in Folge
Das neue Jahr bringt einen Abwärtstrend
huGO-BildID: 34510809 Women employees of Tokyo Stock Exchange and its member securities companies wearing kimono pose for photographers with a bell a
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Das neue Börsenjahr in Japan

Farbenprächtig wurde am 6. Januar das neue Handelsjahr an der Börse in Tokio eingeläutet. Die Kurse fielen trotzdem deutlich: um mehr als zwei Prozent.

(Foto: ap)
Tokyo Stock Exchange opens the New Year's trade
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Finanzminister gibt sich die Ehre

Der japanische Finanzminister Taro Aso (links) eröffnete das neue Handelsjahr an der Börse von Tokio. Der Nikkei-Index honorierte sein Erscheinen nicht. Das Marktbarometer sank zum ersten Mal seit zehn Handelstagen wieder und das auch noch so stark wie seit dem 25. Oktober 2013 nicht mehr. Zudem wurde auch noch die runde Marke von 16.000 Punkten gerissen. Ist das ein schlechtes Omen?

(Foto: dpa)
Tokyo Stock Exchange opens the New Year's trade
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Beifall von den Zuhörern
Die Damen im Kimono bei der Eröffnungsfeier hatten dennoch genug Grund zum Klatschen. Denn im vergangenen Jahr stieg der Nikkei-Index um satte 57 Prozent. So stark ist das Marktbarometer seit vier Jahrzehnten nicht mehr in die Höhe gegangen - genau seit 1972. Auch der zweite Leitindex an der Börse, der Topix, verbuchte 2013 ein sattes Plus von 51 Prozent. Dies war das drittbeste Jahresergebnis überhaupt.

(Foto: dpa)
Tokyo Stock Exchange opens the New Year's trade
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Ein Gongschlag

Finanzminister Taro Aso eröffnete mit einem Schlag auf die Börsenglocke das neue Handelsjahr. Es könnte wieder gut werden. Das glauben zumindest die Analysten von Nomura. Die zum Jahresende erreichten 16.291 Punkte hätten ein positives Signal geliefert - glauben jene Analysten, die am liebsten nur auf die Kurse schauen. Doch auch die Fundamentalisten sind guter Dinge. Der Index werde derzeit nur mit dem 16,6fachen der erwarteten Gewinne gehandelt. Das liege 22 Prozent unter dem Zehnjahresschnitt, der beim 21,4fachen liege.

(Foto: dpa)
Tokyo Stock Exchange opens the New Year's trade
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Nicht nur der Finanzminister versprüht gute Laune

„Der Markt ist noch immer in der frühen Phase seiner Rally, bisher kann von Überhitzung keine Rede sein“, glaubt Takashi Ito, Analyst bei Nomura, dem größten Brokerhaus des Landes. Japanische Aktien seien in den vergangenen zwei Jahren wegen der lockeren Geldpolitik und der expansiven Fiskalpolitik nach oben gejagt. Dies werde 2014 so weiter gehen, glaubt der Experte - ganz im Sinne der Politik. Da kann sich Finanzminister Taro Aso mit Recht freuen.

(Foto: dpa)
Women, dressed in ceremonial kimonos, pose in front of an electronic board showing stock prices after the New Year opening ceremony at the TSE, held to wish for the success of Japan's stock market, in Tokyo
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Der schwache Yen erfreut die Börse

Japanische Aktien haben 2013 die Indizes von 24 entwickelten Märkten in den Schatten gestellt, ergeben Daten, die von der Nachrichtenagentur Bloomberg ausgewertet worden sind. Hauptgrund dafür war der Wertverfall der Währung. Der Yen verlor gegenüber der Haupthandelswährung Dollar rund 18 Prozent. Vor allem die Aktien von Exporteuren wie Toyota Motor oder Panasonic hat dies geholfen. Entsprechend gut ist die Stimmung in der japanischen Industrie.

(Foto: Reuters)
Shinzo Abe
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Der Ministerpräsident feiert sich selbst

Zum Abschluss eines grandiosen Börsenjahres hatte sich Premierminister Shinzo Abe an der Börse die Ehre gegeben. Er läutete mit einer Feier am 30. Dezember das Ende des Jahres ein. „Dank unserer Bemühungen geht es in der Wirtschaft wieder nach oben“, sagte er. Er weiß genau, wovon er redet. Die Anleger hängen an seinen Lippen und sind grundsätzlich guter Dinge. Denn schließlich will er mit seinem Programm des billigen Geldes weitermachen.

(Foto: ap)

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gab 0,6 Prozent auf 15.814 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix verlor 0,7 Prozent auf 1283 Punkte. Am letzten Handelstag des vergangenen Jahres war der Nikkei noch auf einem Sechsjahres-Hoch aus dem Handel gegangen.

Das MSCI-Börsenbarometer für die Handelsplätze im asiatisch-pazifischen Raum ohne Japan notierte 0,3 Prozent tiefer und verzeichnete damit den dritten Tag in Folge Abschläge. Während es in China und Australien ebenfalls Verluste gab, lagen die Aktienmärkte in Südkorea, Taiwan und Singapur leicht im Plus.

Bei den Einzelwerten stand erneut der Bekleidungsriese Fast Retailing im Fokus, der mit einem Verlust von einem Prozent deutlich auf dem Nikkei lastete. Anleger zeigten sich verunsichert wegen der schwachen Dezember-Umsätze bei der Uniqlo-Kette. Der Gewinn des Smartphone-Herstellers fiel im abgelaufenen Quartal wegen hoher Bonuszahlungen stärker als erwartet.

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